Il progetto
Scrivere del polo bibliotecario è come avventurarsi in un deserto senza avere una goccia d’acqua con sé ma comunque adesso ho deciso di dire la mia su quest'opera.
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Albert Hofer So., 10.01.2016 - 15:00

Hinweis: Mit „l’ex Hotel Cristallo in Val d’Ultimo“ ist wohl „l’ex Hotel Paradiso in Val Martello“ gemeint.

Zwei Gedanken zum Text:

1) Nicht jedes architektonische Objekt kann und muss erhalten werden. Aus Bemühungen um die Unterschutzstellung eines Werks des Rationalismus (Ex-Paradiso in Martell) kann doch nicht ernsthaft gefolgert werden, dass jedes einzelne rationalistische Bauwerk Italiens auf alle Zeiten unberührt überdauern darf. Denkmalschutz ist ein heikler Akt: Einerseits soll er wichtiges Kulturgut erhalten, andererseits kann eine komplette Musealisierung des Landstrichs auch nicht das große Endziel sein. Letztlich muss halt eine Auswahl getroffen werden. Ich bin auch kein Architekturexperte, aber ich meine mich an diverse Gutachten erinnern zu können, die der Ex-Pascoli-Longon keinen besonderen architektonischen Wert zugestehen. Das könnte (ich weiß es ehrlich gesagt nicht) beim Ex-Paradiso anders sein. Sind diese zwei Argumente wirklich so schwer nachzuvollziehen? Dass a) nicht alles überall immer erhalten werden muss und b) manche Bauten einfach aus diversen Überlegungen erhaltenswerter sein können als andere?

2) Der Autor rätselt ja darüber, wieso die Rettung der Talferbrücke einst so großen Zuspruch erhalten konnte, die Bewegung zur Rettung der Ex-Pascoli-Longon hingegen relativ isoliert und wenig breitenwirksam geblieben ist. Meine Theorie dazu: Es wurden riesige taktische Fehler gemacht. Von Beginn an wurde die Ablehnung des Abrisses in den üblichen Diskurs deutsch-italienischer Konflikte gestellt. Der meist dezente Unterton, manchmal aber auch direkt herausgebrüllte Vorwurf war leider viel zu oft: Diese schrecklichen, üblen, bösen Deutschen wollen unser geheiligtes italienisches Kulturgut zerstören. Als konkretes Beispiel muss man doch nur diesen Beitrag betrachten: https://www.salto.bz/it/article/15102015/no-alle-procedure-demolitrici-… Dort entblödet sich der Autor, das Projekt als „politica etnica - discriminante – ultratedesca“ zu bezeichnen. Ganz ehrlich: Zu solchen Leuten möchte ich mich, auch wenn mir die Schule erhaltenswert schiene, niemals öffentlich ins Bett legen. Diese groteske ethnische Anheizerei, flankiert von Stellungsnahmen des rechten italienischen Parteienspektrums, hat das Thema in breiten Bevölkerungsschichten leider unmöglich gemacht.

So., 10.01.2016 - 15:00 Permalink
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Profil für Benutzer Michele De Luca
Michele De Luca Mo., 11.01.2016 - 01:19

Antwort auf von Albert Hofer

Beim Punkt 1 kann ich nur sagen, dass es selbstverständlich sehr unterschiedliche Meinungen geben kann, über was man erhalten sollte und was nicht. Ich bemerke nur, dass kürzlich diese Bauten eher erhalten bzw. saniert werden als abgerissen. Bei den Gutachten die erstellt wurden, da war ich und bin ich eher ziemlich perplex. Meiner Meinung nach hätte man das Gebäude im Rahmen des gesamten Stadtviertels betrachten sollen. also im architektonischen Ensemble. Das ist auch nicht passiert, aber ich fürchte, dass die Pläne zu diesem Areal bereits vor vielen Jahren geschmiedet wurden. Man hat dann „nur“ gesorgt, dass es zu einem totalen Abriss im Voraus bereits geplant wurde. Das sind nur meine Vermutungen, die falsch liegen könnten, aber... man hatte bei dem Wettbewerb mit sehr „low profile“ gearbeitet. Dass nur nach Abschluss des Wettbewerbs auf eine heftige Kritik gestoßen ist, war dann die (fast) logische Konsequenz. Und vor ca. 15 Jahren war der Abriss des ehem. Corso-Kinos noch sehr präsent.
Bei Punkt 2 kann ich Ihre Meinung nur teilen. Es wurden tatsächlich riesige - auch von politischer Seite - Fehler gemacht. Es wurden keine gerichtliche Schritte unternommen (und dass ist sehr, aber sehr eigenartig wenn man bedenkt, das beim Verwaltungsgericht gegen fast alles Rekurs eingelegt wird...). und - leider - wurde (und wird noch) dies als ethnischen Affront von vielen betrachtet. Gerade diese Überlegung hätte damals (aber auch heute) zu viel mehr Vorsicht und Fingerspitzengefühl führen sollen. Die von Ihnen zitierte Stellungnahme ist - mit Ausnahme der architektonischen Überlegungen - selbstverständlich sehr kritisch anzusehen, aber diese sind noch heute die Gefühle, die bei einigen das ganze Unternehmen „Bibliothekenzentrum“ weckt.
Demzufolge, nach über 15 Jahren, hätte man besser das ganze Thema wieder überdenken sollen (was vielleicht auch zu Ersparnissen bei den gewaltigen 60 Mio. Euro Bauarbeiten-Kosten führen könnte, tut sicherlich gut, da das ganze nicht mit Eigenmitteln des Landesetat sondern mit einem Darlehen finanziert wird). Wie ich geschrieben hatte, war der riesige Fehler bei dem Wettbewerb die Nicht-Erhaltung des alten Komplex gewesen. Das zweit-platzierte Projekt wäre - und ist meines Erachtens nach noch heute - die beste Lösung bzw. der beste Kompromiss, wie bereits der Umbau des ehem. Gil-Komplexes bestätigen kann und heute die Sanierung des „Lido“.
Mir scheint aber, dass heute dies alles sehr passiv empfunden wird, aber die Gemüter werden sich beim Anfang des Abrisses 2017 wieder - man kann dies leicht voraussehen - sehr erhitzen und zu weiterem sog. Unbehagen führen. Das sollte man aber unbedingt vermeiden. Wie? Die ganze bürokratische Prozedur momentan stoppen und Alternativen - die bereits zur Verfügung stehen - wieder bewerten, aber diesmal mit öffentlicher Partizipation, ggf. auch mittels ein Referendum.

Mo., 11.01.2016 - 01:19 Permalink
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Profil für Benutzer paolo zucconi
paolo zucconi Di., 12.01.2016 - 08:06

Inoltro a commento di questo articolo la mia opinione espressa a proposito dell’appello lanciato da Zamperetti:

Sono convinto che la partecipazione dei cittadini alle trasformazioni urbane sia un segnale positivo, tuttavia nel caso specifico ho un’opinione diversa dalla sua.
L’edificio in questione, a differenza del cinema corso e dell’ex-GIL, oltre alla facciata tonda, non presenta partcolarità architettoniche, si tratta di un edificio scolastico, caratterizzato da corridoi, aule tutte uguali e infilate di finestre ripetute serialmente. In questo senso lo spirito del progetto vincitore mantiene intatta la partre architettoniocamente significante (la facciata tonda e parte della facciata su via combattenti) e modifica le restanti parti.
Inoltre, a differenza del cinema corso abbattuto completamente e trasformato in edificio per uffici, la nuova funzione rappresenta un arricchimento culturale per il quartiere e per la città intera. Per questi motivi da abitante del quartiere, cittadino e da architetto sono a favore del progetto di trasformazione dell’ex Pascoli.

Di., 12.01.2016 - 08:06 Permalink

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