Wer in Europa zwei Heimaten hat, erlebt dies nicht immer als "Bereicherung". Im Moment spürt er vielleicht stärker als andere, welche Mauer hier gerade entsteht.
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Mai come in questi giorni, si è superato il confine tra una legittima critica politica al comportamento di questo o di quel Governo e il pregiudizio etnico. Si sono sentiti spesso discorsi da „teoria della razza“: i „Tedeschi“ sono sono così, i „Greci“ sono così......In Italia, in particolare, riaffiorano tutti gli stereotipi anti tedeschi. Una brutta aria, che fa molto male anche in Sudtirolo....
Ich teile die Sorge um Italien, bin aber auch in Sorge um Deutschland. Die wieder erstarkende D-Mark-Arroganz, die ethnisch-nationalistisch anmutenden „die faulen Griechen“ Sprüche, die mittlerweile von Spitzenpolitikern der zweiten Reihe ungestraft ausgeschüttet werden, und selbst von den öffentlich-rechtlichen Sendern fahnenschwingend unkritisch wiedergegeben werden, grad so, als wäre der derzeitige deutsche Höhenflug rein auf deutschem Fleiß begründet. All das sehe ich nicht nur beim gegentlichen Skypen, sondern im täglichen Dialog mit Bundesbürgern. Wie schön wäre es, wenn ich jetzt die Merkel auch als lobende Ausnahme erwähnen könnte (wie Renzi im Artikel oben), aber spätestens seit sie die minimalsten EU-Reformvorschläge von Juncker/Schulz/Draghi mit einem saloppen „habe ich zur Kenntnis genommen“ mit Füßen getreten hatte, ist ihre visionslose Macht eine Sorge für Europa. Das nach-Kohl-Deutschland ist zu einem nationalistischen Gebilde verkommen. Vielleicht war es wirklich ein Fehler der Großmächte, der Wiedervereinigung zuzustimmen (bei aller Euphorie, die ich selber die letzten 25 Jahre darüber verspürt habe). Diese ethisch/moralisch-übersteigerte Wirtschaftswundermärchenselbstverherrlichung wurde von manchen prophezeit. Ich will nicht den schwarzen Peter zurückschieben, aber alle hallen derzeit in den Wald hinein und zu allen hallt es halt zurück.
Die Begrifflichkeit des „Deutschenhass“ halte ich für eine vereinfachende, Selbsteinsicht ausweichende, nationalistisch geprägte, Opferrollen-Rhetorik. Hören wir doch bitte auf damit! Selbst wenn im südlichen Europa Emotionen aufkommen, müssen wir nicht mit solchen Begriffen die Nationalismusspirale anfeuern.
Ein enstehendes Angebot an „Deutschenhass“ mit dem auch die Südeuropeaische Linke haussiert nicht zu erkennen ist objektiv unmöglich, denn ich weiss dass Sie die Nachrichten der letzten Monaten, Jahren aufmerksam mitverfolgt haben. Ein Veto gegen dem Begriff weil er eine Spirale anfeuert bedeutet immer nur dass man die Dinge nicht beim Namen nennt. Wenn ein Soziologe wie Herr Heine das tut wär das wider der wissenschaftlichen Kultur. Im allgemeinen ist die Wahrheit zumutbar. Silvius Magnago’s: „Lei net rogeln“ - darauf sollten wir uns nicht wieder leichtfertig einlassen müssen.
Es sind gerade einmal 14 Tage, dass ich Griechenland zurück bin. Ich habe dort nicht im Entferntesten eine antideutsche Stimmung im ethischen Sinne wahrgenommen ( natürlich wird über Merkel und Schäuble Wut abgeladen ). Allerdings merke ich sehr wohl, wie in den deutschen Medien mit dem Begriff koketiert wird.
Wie haben Sie dies Feststellen können? Glauben sie kritisch betrachtet, als Tourist(falls Sie das waren) dazu in der Lage sind, diese Stimmung ohne einer natürlichen Schlagseite zu erfassen? Im Tourismus sind wohl auch Deutsche irgendwie willkommen. Man müsste zu mindestens griechische Tageszeitungen lesen oder TV sehen. Weit darüber hinaus geht es aber in den romanischen Ländern ja gleich zu. Lesen sie italienische Tageszeitungen/ schauen italienisches TV und kommen sie zum Schluss das es keine Antideutsche Stimmung gibt?
Italien ist eine andere Geschichte, schließlich ist da antideutsche Stimmungsmache unter Politikern schon viele Jahren salonfähig. Gerade deshalb ist es relativ leicht sich in Griechenland als Italiener auszugeben und den antideutschen Bruderschluss zu suchen, wenn denn derartiger Zündstoff vorhanden wäre. Das heisst aber nicht, dass stetige, mediale Berieselung mittelfristig nicht doch Spuren hinterlassen könnte.
Mai come in questi giorni, si
Mai come in questi giorni, si è superato il confine tra una legittima critica politica al comportamento di questo o di quel Governo e il pregiudizio etnico. Si sono sentiti spesso discorsi da „teoria della razza“: i „Tedeschi“ sono sono così, i „Greci“ sono così......In Italia, in particolare, riaffiorano tutti gli stereotipi anti tedeschi. Una brutta aria, che fa molto male anche in Sudtirolo....
Dazu gestern, bei Anne Will
Dazu gestern, bei Anne Will eine wirklich gute Diskussion.
sehr gut, bravo. Wir müssen
sehr gut, bravo. Wir müssen wirklich aufpassen, dass es keine Nord-Süd Spaltung in Europa gibt. Südtirol hätte da eine einmalige historische Chance.
Antwort auf sehr gut, bravo. Wir müssen von Michael Bockhorni
Reformiertes Mailänder
Reformiertes Mailänder Abkommen als Grundlage für regionalen Transfer?
Ich teile die Sorge um
Ich teile die Sorge um Italien, bin aber auch in Sorge um Deutschland. Die wieder erstarkende D-Mark-Arroganz, die ethnisch-nationalistisch anmutenden „die faulen Griechen“ Sprüche, die mittlerweile von Spitzenpolitikern der zweiten Reihe ungestraft ausgeschüttet werden, und selbst von den öffentlich-rechtlichen Sendern fahnenschwingend unkritisch wiedergegeben werden, grad so, als wäre der derzeitige deutsche Höhenflug rein auf deutschem Fleiß begründet. All das sehe ich nicht nur beim gegentlichen Skypen, sondern im täglichen Dialog mit Bundesbürgern. Wie schön wäre es, wenn ich jetzt die Merkel auch als lobende Ausnahme erwähnen könnte (wie Renzi im Artikel oben), aber spätestens seit sie die minimalsten EU-Reformvorschläge von Juncker/Schulz/Draghi mit einem saloppen „habe ich zur Kenntnis genommen“ mit Füßen getreten hatte, ist ihre visionslose Macht eine Sorge für Europa. Das nach-Kohl-Deutschland ist zu einem nationalistischen Gebilde verkommen. Vielleicht war es wirklich ein Fehler der Großmächte, der Wiedervereinigung zuzustimmen (bei aller Euphorie, die ich selber die letzten 25 Jahre darüber verspürt habe). Diese ethisch/moralisch-übersteigerte Wirtschaftswundermärchenselbstverherrlichung wurde von manchen prophezeit. Ich will nicht den schwarzen Peter zurückschieben, aber alle hallen derzeit in den Wald hinein und zu allen hallt es halt zurück.
Die Begrifflichkeit des „Deutschenhass“ halte ich für eine vereinfachende, Selbsteinsicht ausweichende, nationalistisch geprägte, Opferrollen-Rhetorik. Hören wir doch bitte auf damit! Selbst wenn im südlichen Europa Emotionen aufkommen, müssen wir nicht mit solchen Begriffen die Nationalismusspirale anfeuern.
Antwort auf Ich teile die Sorge um von Benno Kusstatscher
Ein enstehendes Angebot an
Ein enstehendes Angebot an „Deutschenhass“ mit dem auch die Südeuropeaische Linke haussiert nicht zu erkennen ist objektiv unmöglich, denn ich weiss dass Sie die Nachrichten der letzten Monaten, Jahren aufmerksam mitverfolgt haben. Ein Veto gegen dem Begriff weil er eine Spirale anfeuert bedeutet immer nur dass man die Dinge nicht beim Namen nennt. Wenn ein Soziologe wie Herr Heine das tut wär das wider der wissenschaftlichen Kultur. Im allgemeinen ist die Wahrheit zumutbar. Silvius Magnago’s: „Lei net rogeln“ - darauf sollten wir uns nicht wieder leichtfertig einlassen müssen.
Antwort auf Ein enstehendes Angebot an von Dr. Streiter
Es sind gerade einmal 14 Tage
Es sind gerade einmal 14 Tage, dass ich Griechenland zurück bin. Ich habe dort nicht im Entferntesten eine antideutsche Stimmung im ethischen Sinne wahrgenommen ( natürlich wird über Merkel und Schäuble Wut abgeladen ). Allerdings merke ich sehr wohl, wie in den deutschen Medien mit dem Begriff koketiert wird.
Antwort auf Es sind gerade einmal 14 Tage von Benno Kusstatscher
Wie haben Sie dies
Wie haben Sie dies Feststellen können? Glauben sie kritisch betrachtet, als Tourist(falls Sie das waren) dazu in der Lage sind, diese Stimmung ohne einer natürlichen Schlagseite zu erfassen? Im Tourismus sind wohl auch Deutsche irgendwie willkommen. Man müsste zu mindestens griechische Tageszeitungen lesen oder TV sehen. Weit darüber hinaus geht es aber in den romanischen Ländern ja gleich zu. Lesen sie italienische Tageszeitungen/ schauen italienisches TV und kommen sie zum Schluss das es keine Antideutsche Stimmung gibt?
Antwort auf Wie haben Sie dies von Dr. Streiter
Italien ist eine andere
Italien ist eine andere Geschichte, schließlich ist da antideutsche Stimmungsmache unter Politikern schon viele Jahren salonfähig. Gerade deshalb ist es relativ leicht sich in Griechenland als Italiener auszugeben und den antideutschen Bruderschluss zu suchen, wenn denn derartiger Zündstoff vorhanden wäre. Das heisst aber nicht, dass stetige, mediale Berieselung mittelfristig nicht doch Spuren hinterlassen könnte.
Antwort auf Italien ist eine andere von Benno Kusstatscher
Ja dann: siehe meinen ersten
Ja dann: siehe meinen ersten Kommentar.