Aus dem Blog von Martin Geier
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Na ja,das gesamte globale
Na ja,das gesamte globale Finanzsystem sitzt auf einen Berg von Dynamit. Banker und Zentralbanker gießen Benzin darüber und unsere Politiker paffen ahnungslos daneben Zigarren.
Es stellt sich auch doch die Frage,wie weit wir noch entfernt sind,von dem Zeitpunkt, ab dem die Illusion der noch heilen Welt bei den Massen zerplatzt.
So viel Geld wie man brauchte, um den Zusammenbruch abzuwenden, ist weltweit nicht vorhanden. Wir reden vom 40-fachen des Welt-Bruttosozialprodukts. Das ist beim besten Willen nicht zu schaffen.
Zumindest ein EU-Politiker redet Klartext.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=UZap5n3zGZ8#!
http://www.zerohedge.com/news/2013-04-30/nigel-farage-wholesale-violent…
Antwort auf Na ja,das gesamte globale von Peter Rabanser
zuviel Geld
andererseit ist immer wieder von zuviel Geld die Rede, daß im Umlauf ist und zu Blasen führt, weil es nicht in der Realwirtschaft investiert werden kann. Kann mir jemand erklären, wieso es dann Sparpakete gibt und kein Wachstum?
Antwort auf Na ja,das gesamte globale von Peter Rabanser
Glaube, das Problem der
Glaube, das Problem der Industriestaaten ist die (allseits als erstrebenswert erachtete) Produktivitaetssteigerung in Kombination mit einem stagnierenden Bevoelkerungswachstum. Bei gleichbleibender Nachfrage werden Arbeitsplaetze eingespart, deren Inhaber aufgrund ausfallender Kaufkraft in Summe zu einem Rueckgang der Nachfrage beitragen. Die Anbieter versuchen durch Verlockungen und Tricks aller Art (bspw. vorprogrammietes Ablaufdatum technischer Geraete) die Nachfrage - sogar durch Vorstrecken der noetigen Kaufkraft an den Kunden! - aufrecht zu halten, aber die immer groesser werdenden Einkommensunterschiede verursachen einen wohl kaum wettzumachenden Nachfrageausfall. Die Autoindustrie ist wohl das beste Bsp. dafuer: ein auch noch so Vermoegender wird halt kaum ein drittes oder viertes Auto kaufen, waehrend Geringverdiener nicht mal mehr die Schrammen an ihren alten Karren reparieren lassen. Wir haben es m.E. in Europa mit einer veritablen Nachfragekrise zu tun, denn die Produktionskapazitaeten sind ja in ueberdimensionierem Masse vorhanden. Die Staaten versuchen sie nun in der ganzen Welt mit einer ultraexpansiven Geldpolitik zu ueberwinden. Das ist sicher ein grosses Experiment mit offenem Ausgang, wenn der Hebel oder Pump auf gesamtwirtschaftlicher Ebene angesetzt wird. Ich verfolge Japan als Exempel moegliches fuer die EU jedenfalls derzeit mit grosser Neugier - kann der einzige Ausweg sein und klappen oder gewaltig schief gehen. Krugman ist begeistert, andere warnen vehement... wer jetzt behauptet zu wissen, dass das alles schiefgeht, ist ein Glaubender.
Umverteilung
Ich teile die Einschätzung, dass es die Durchführung wichtiger Reformen braucht. Ja, „Es sind weniger die Steuern, es ist vielmehr die überbordende Bürokratie sowie die schleppenden Verfahren die die Wirtschaft lähmen.“
Es sind jedoch auch die Steuern, und auch die legalen und halblegalen Möglichkeiten, dem Bezahlen von Steuern auszuweichen. Wenn es möglich ist, dass in den Niederlanden sich Firmen ansiedeln, und damit Steuern, die eigentlich in Portugal zu bezahlen wären, dann nicht mehr zahlen müssen (so habe ich es aus den Medien erfahren), dann kann das natürlich auch gegen Italien ausgenützt werden.
Hier sehe ich das sehr wohl als absolut dringlich Aufgabe der EU, dagegen vorzugehen und zusätzlich die Flucht in die Steueroasen zu verhindern. Auch die Spekulation, so wie sie in Zypern legal durchgeführt wurde, geht zu Lasten von uns allen Mitbürgern.
Hier verlange ich Transparenz und Gerechtigkeit. Ich bin gegen eine Umverteilung des Geldes von den Armen bzw. Mittelstand zu den Über-Reichen.
Eine gute Lektüre ist das Buch von Christian Felber „Rettet den Euro“ bzw. jenes über die Gemeinwohl-Ökonomie, siehe auch www.gemeinwohl-oekonomie.org
Wenn die Mehrheit der Gesellschaft ausgepresst wird wie eine Zitrone, dann fehlt die Kaufkraft, und dann kann die „Wirtschaft“ nicht mehr funktionieren, auch wenn es noch so viele Anreize vom Staat gibt.
Ich verstehe übrigens immer noch nicht, wieso Bereicherung durch Kapitalbewegungen weniger besteuert wird als Arbeiten für die Realwirtschaft. Was passiert da wirklich?
Antwort auf Umverteilung von Bernhard Oberrauch
Condivido. L'Italia deve
Condivido. L’Italia deve risolvere da sé i problemi che altri stati non hanno o hanno molto meno, né può aspettarsi dagli altri un aiuto per quanto riguarda: corruzione e peso eccessivo del settore economico illegale o sommerso, burocrazia inefficiente e spesso vessatoria nei confronti di chi fa impresa, giustizia civile scandalosa per la durata dei procedimenti e per l‚ incertezza del diritto che ne risulta. Detto questo, in Europa c‘è una concorrenza fiscale interna, come nel caso citato dell’Olanda, e qui non si vede come si possa andare avanti con una moneta comune, l’euro, che impone a tutti i paesi dell’area comportamenti finanziariamente rigidi, vedi il fiscal compact, l’obbligo del 3% massimo di deficit, il patto di stabilità ecc., né allo stato attuale fa sperare in nessuna forma di „quantitative easing“, ma che al tempo stesso permette che un paese faccia concorrenza fiscale a un altro, togliendogli risorse e alimentando il circolo vizioso: più deficit, più debito, più spread e quindi tassi d’interesse più alti da pagare.