"Grexit", Flüchtlingswellen und Krieg in der Ukraine: Der Blick auf das heutige Europa gibt Anlass zur Sorge. Die Zukunft war wohl lange nicht mehr so offen.
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Ich verstehe nicht ganz was Demanega mit dem Beitrag sagen will: mehrere Fäden werden angezogen, aber nicht wirklich miteinander verknüpft, außer dass es nun „spannende Zeiten“ werden, die Anlass zur Sorge geben. Zwischen Finanzkrise in GR, der Einwanderungsproblematik und der Krise in der Ukraine wird kein wirklicher Zusammenhang hergestellt. Südtirol hat halt irgendwie damit zu tun. Und die Zukunft ist offen. Nun ja.
Was mir auch auffällt: Demanega spricht von obsukuren Eliten in EU, Finanz und Politik. Aber plötzlich ist dann das „Volk“ im Osten der Ukraine. Eine etwas willkürliche und nicht haltbare Unterscheidung zwischen „die da oben“ und „jenen unten“. Dazwischen gibts einige Abstufungen und Komplexitätsgrade.
Ein Panoramabild der freiheitlichen Sicht auf Europa und die Welt:
Flüchtlinge = Terroristen
Griechenland = Italien
Putin = nicht so schlecht wie alle immer sagen
Ich würde sagen besser wenn sich diese Leute um Dorfpolitik kümmern.
Nein, so einfach ist es leider auch nicht. Man könnte ja über die Feinheiten diskutieren aber das Interesse an einer sachlichen Diskussion von Seiten einer Partei wie die ihre ist offensichtlich nicht vorhanden. Das wäre glatte Zeitverschwendung.
Einen schönen Abend noch.
stimmt genau: dass was in der ostukraine vor sich geht, passiert ohne irgendeine demokratische legitimation, trotzdem sehen sie dort irgendeine zukunft, irgendein vorbild, aber welches? ich sehe dort nur einen krieg. wo ist der positive südtirol-bezug, den sie hier bemühen?
die tage des südtiroler volksgruppenmodell sind sowieso gezählt. das konzept hat keine zukunft, ausser man verfeinert es irgendwann noch, indem man eigene sparten für zuwanderern, migranten, zweitwohnsitzler, mischgruppen aller art dazu erfindet, denn diese gruppen werden beträchtlich wachsen. ob man nun deutsch, italienisch oder ladinisch spricht, spielt keine rolle, wir teilen diesselbe europäische kultur und grundwerte. und das wort „ethnisch“ ist sowieso höchst problematisch.
Das stimmt wenn man demokratische Legitimation im Sinne direkter Demokratie (Stephan Lausch!) versteht. Wenn als „das Volk“ bei „entscheidenden Fragen“ abstimmen kann und man daraus die Legitimation ableitet. Defacto werden die Entscheidungen durch eine parlamentarische Demokratie legitimiert. Alle drei angesprochenen Bereiche (Griechenland, Flüchtlingsproblematik, Ukraine) werden durch Parlamente gelöst. Klassisches Beispiel ist hier Griechenland und die Wahl von Syriza. Einzige Ausnahme ist die Abstimmung in der Ukraine. Ok.
Jedoch kann das nicht der von Ihnen postulierte Zusammenhang sein.
Inhaltlich fang ich mir mit dem Beitrag nicht allzuviel an, aber gut finde ich daran dass in Salto damit auch mal eine Position entfernt von der üblichen Blattlinie zum Ausdruck kommt. Ich finde es echt öde wenn immer sonnenklar ist in welche Richtung ein Artikel gehen wird. In dem Sinne ist es zu empfehlen sich ab und an mal Argumente des politisch Andersdenkenden zu Gemüte zu führen. Demanega probiert in seinem Pseudoessay uns dies zu ermöglichen, immerhin.
gang und gäbe schreibt man
gang und gäbe schreibt man mit ä. Damit wäre auch schon alles zu diesem „beitrag“ gesagt.
Ich verstehe nicht ganz was
Ich verstehe nicht ganz was Demanega mit dem Beitrag sagen will: mehrere Fäden werden angezogen, aber nicht wirklich miteinander verknüpft, außer dass es nun „spannende Zeiten“ werden, die Anlass zur Sorge geben. Zwischen Finanzkrise in GR, der Einwanderungsproblematik und der Krise in der Ukraine wird kein wirklicher Zusammenhang hergestellt. Südtirol hat halt irgendwie damit zu tun. Und die Zukunft ist offen. Nun ja.
Was mir auch auffällt: Demanega spricht von obsukuren Eliten in EU, Finanz und Politik. Aber plötzlich ist dann das „Volk“ im Osten der Ukraine. Eine etwas willkürliche und nicht haltbare Unterscheidung zwischen „die da oben“ und „jenen unten“. Dazwischen gibts einige Abstufungen und Komplexitätsgrade.
wenn man die vorgänge in der
wenn man die vorgänge in der ostukraine als vorbild für südtirol und sogar für den rest der welt sieht, dann ist das schon ein hammerhartes stück.
Ein Panoramabild der
Ein Panoramabild der freiheitlichen Sicht auf Europa und die Welt:
Flüchtlinge = Terroristen
Griechenland = Italien
Putin = nicht so schlecht wie alle immer sagen
Ich würde sagen besser wenn sich diese Leute um Dorfpolitik kümmern.
Nein, so einfach ist es
Nein, so einfach ist es leider auch nicht. Man könnte ja über die Feinheiten diskutieren aber das Interesse an einer sachlichen Diskussion von Seiten einer Partei wie die ihre ist offensichtlich nicht vorhanden. Das wäre glatte Zeitverschwendung.
Einen schönen Abend noch.
Apropos Volkswille, wann
Apropos Volkswille, wann treten eigentlich die ganzen Goldrentner (natürlich nicht nur die der Freiheitlichen) zurück?
stimmt genau: dass was in der
stimmt genau: dass was in der ostukraine vor sich geht, passiert ohne irgendeine demokratische legitimation, trotzdem sehen sie dort irgendeine zukunft, irgendein vorbild, aber welches? ich sehe dort nur einen krieg. wo ist der positive südtirol-bezug, den sie hier bemühen?
die tage des südtiroler
die tage des südtiroler volksgruppenmodell sind sowieso gezählt. das konzept hat keine zukunft, ausser man verfeinert es irgendwann noch, indem man eigene sparten für zuwanderern, migranten, zweitwohnsitzler, mischgruppen aller art dazu erfindet, denn diese gruppen werden beträchtlich wachsen. ob man nun deutsch, italienisch oder ladinisch spricht, spielt keine rolle, wir teilen diesselbe europäische kultur und grundwerte. und das wort „ethnisch“ ist sowieso höchst problematisch.
Das stimmt wenn man
Das stimmt wenn man demokratische Legitimation im Sinne direkter Demokratie (Stephan Lausch!) versteht. Wenn als „das Volk“ bei „entscheidenden Fragen“ abstimmen kann und man daraus die Legitimation ableitet. Defacto werden die Entscheidungen durch eine parlamentarische Demokratie legitimiert. Alle drei angesprochenen Bereiche (Griechenland, Flüchtlingsproblematik, Ukraine) werden durch Parlamente gelöst. Klassisches Beispiel ist hier Griechenland und die Wahl von Syriza. Einzige Ausnahme ist die Abstimmung in der Ukraine. Ok.
Jedoch kann das nicht der von Ihnen postulierte Zusammenhang sein.
Inhaltlich fang ich mir mit
Inhaltlich fang ich mir mit dem Beitrag nicht allzuviel an, aber gut finde ich daran dass in Salto damit auch mal eine Position entfernt von der üblichen Blattlinie zum Ausdruck kommt. Ich finde es echt öde wenn immer sonnenklar ist in welche Richtung ein Artikel gehen wird. In dem Sinne ist es zu empfehlen sich ab und an mal Argumente des politisch Andersdenkenden zu Gemüte zu führen. Demanega probiert in seinem Pseudoessay uns dies zu ermöglichen, immerhin.
Antwort auf Inhaltlich fang ich mir mit von Alfonse Zanardi
Genau und gerade das führt zu
Genau und gerade das führt zu einem Dialog.