Protestmärsche
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Stimmen wir gemeinsam mit A.P
Stimmen wir gemeinsam mit A.P. ein:
„ Schwarzbraun ist die Haselnuss, schwarzbraun bin auch ich, ja ich.“
A.P.: "Aber ja, gerade jetzt
A.P.: "Aber ja, gerade jetzt muss man gegen eine Islamisierung sein. Diese braucht man nicht erst heraufzubeschwören, sie ist bereits im Gange, denn wo sonst könnten Fanatiker wie diese Attentäter in Europa sozialisiert werden, wenn nicht innerhalb des Islam? "
Also, mir fallen spontan mehrere Beispiele terroristischer Taten ein, in denen die Täter/innen nicht aus einem vermeintlichen Glauben an den Islam heraus handelten: z.B. Anders Breivik, der Menschen umbrachte, weil er meinte, dadurch eine vermeintliche Islamisierung des Abendlandes zu verhindern. Dabei bezeichnete er sich explizit als „christlichen Kämpfer“. Das Jargon wiederholt sich.
Nicht zu vergessen sind Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, die, als „Nationalssozialistischer Untergrund“ (NSU), mehrere Jahre lang Menschen mit einem vermeintlich muslimischen (eigentlich arabischen) Erscheinungsbild ermordeten, inklusive Bombenanschläge und Banküberfälle. Dabei verfügten die drei über Verbindungen bis hinein in die Sicherheits- und Verfassungsorgane (z.B. Verfassungsschutz und Polizei), welche bis heute damit beschäftigt sind, die Hintergründe der Terrorakte und eigene Verstrickungen zu verschleiern. Erschreckend ist auch, dass das NSU- Trio und dessen Umfeld Verbindungen bis nach Südtirol hatten und haben ( http://tinyurl.com/ohsdxkx ). Auf Pegida- Demos soll es Schilder gegeben haben, die die NSU- Morde als Lüge hinstellten. Den Rest kann man sich denken.
Am Ende hätte ich zwei Bitten, an A. Pöder, an P. Leitner (gestrige Pro&Contra Sendung), an S. Stocker und an alle Politiker, die mit Pegida sympathisieren: 1. Bitte hört mit den ständigen Pauschalisierungen auf: die Welt ist nicht so einfach, wie ihr sie gern sehen wollt. 2. Da ihr euch gern als Vertreter des „Volkes“ gegen das „Establishment“ versteht, ganz in der Tradition der Pegida, erkennt bitte an, dass die Menge der Gegendemonstrate, die nicht mit den Ideen der Pegida einverstanden sind, stets größer ist, als jene, die bei Peigda „spazieren“, außer in Dresden. Allein am letzten Wochende, sowie letzten Montag und Dienstag, haben mehr als 100.000 Menschen gegen Pegida demonstriert.
Ohne Worte, Echt zum schämen,
Ohne Worte, Echt zum schämen, Herr Pöder