Zusammenleben
Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnieren!Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnieren!
Ich glaube nicht, dass der
Ich glaube nicht, dass der Martinsumzug in Südtirol gewachsenes Brauchtum ist. Ich glaube eher, dass dieser Brauch von irgendwoher übernommen worden ist. Als ich vor 60 Jahren Kindergarten ging, gab es keinen Martinsumzug. Den Kindergarten gab es in meinem Dorf aber bereits schon seit 30 Jahren. Ich glaube, das ist ähnlich wie mit den festlichen Almabtrieben, die hat man auch als Touristenattraktion importiert. Wie sich die Bräuche zu St. Martin ändern kann man am Beispiel von St. Martin im Passeier sehen: Martinslauf für Kinder, Lichtersegnung und Martinsumzug, Gänselauf, Platzkonzert, usw. Das gab es früher alles nicht. Da gab es ein Hochamt und basta.
Bravo! Sehr guter Artikel!!
Bravo! Sehr guter Artikel!!
Besonders passend diese
Besonders passend diese Kampagne beim Sankt MArtin, der seinen MAntel mit einem Armen geteilt hat...
Ho partecipato da "padre" a
Ho partecipato da „padre“ a numerose sfilate con le lanterne, quando i miei figli erano piccoli. Lanterne che purtroppo non hanno mai rischiarato la terribile sensazione di oscura noia che non solo io, ma anche i miei figli hanno sempre connesso con questo sordido obbligo a genufletterci alle tradizioni. Grazie a dio (?) l’infanzia dei mie figli è passata e così la mia famiglia può tornare a sprofondare tranquillamente nelle tenebre della miscredenza.
Ab wann ist man eigentlich
Ab wann ist man eigentlich Präsident der Autonomen Provinz Bozen? Ich glaubte immer, diese Ernennung ginge mit der Wahl durch den Provinzrat und mit dem Schwur auf die Verfassung einher. Wäre dem so, dann ist Dr. mag. iur. Arno Kompatscher noch kein Jahr im Amt. Doch ich werde mich schon irren. Oder irren sich vielleicht doch die anderen? Eigentlich unvorstellbar!
"(...) Wenn ein Kind unsere
„(...) Wenn ein Kind unsere Kirche nicht betritt....., so ist das von uns zu akzeptieren und es tut niemandem weh und es beeinträchtigt unsere Kultur in keinster Weise!!“
Nun, es sind nicht nur die Migranten-Kinder, welche die Kirche nicht oder nur selten betreten. Und dazu: Liegt das vielleicht an der mangelhaften Brauchtumspflege? Ist die Kirche also nur Brauchtum? Dann ist’s dem Hl. Martin eh lieber, wir heucheln ihn nicht in Lichterprozessionen.
Spielarten der
Spielarten der MartinsfeiernSpielarten der Martinsfeiern
Der Ritterheilige aus Tours, der den fränkischen Großen so wichtig war und den Missionare auch im Alpenraum bekannt machten, ist nur ein Teil der Geschichte des Fests Mitten im November. Es gab vorchristliche Feiern, mit denen die bäuerliche Bevölkerung wild und derb das Ackerjahr beschloss, denn die Ernte war eingebracht, die Böden für den Winter vorbereitet und Märkte im Gange. „Martiner“ heißt bei den Franzosen heute noch ordentlich saufen. Denn die fränkischen Geistlichen schafften es, den hochgeschätzten Martin, Erzbischof von Tours, an die Stelle vorchristlicher Mächte zu setzen. Genau diesen Vorgang erzählt auch die älteste Legende um Martinus von Tours. Der heilige Mann brach mit seinem Schüler Maximinus zu einer Pilgerreise nach Rom auf, als ein Bär das Lasttier des Maximinus tötete. Martin befahl dem Bären, das Gepäck zu tragen. Der Bär gehorchte. Das Muster wiederholt sich in sehr vielen Legenden.
Dass sich die Bären zwischen September und Mitte November je nach Gebiet zur Winterruhe zurückziehen und Anfang Februar oder März zum Vorschein kommen, verbanden unsere Vorfahren mit Kulten, den Winteranfang und sein Ende zu feiern (Lichtmess am 2. Februar). Nur waren die christlichen Umzüge längst nicht mehr das, womit sich die Menschen bis zum 8. Jh. vergnügten. Wie es zugegangen sein mag, lässt sich eher bei Krampuss-Umzügen erleben als beim Spazieren mit den Martinslaternen. Aber Nikolaus ist eine nächste Geschichte.
Wer braucht schon Fakten,
Wer braucht schon Fakten, wenn er seinen Hass loswerden will!
Religionen sind üble Diebe
Religionen sind üble Diebe des Selbstbestimmungsrechts!
Bei uns in Deutschland verlieren die christlichen Kirchen massiv an Boden. Mit der steigenden Bildung und den Medienangeboten verlieren die Kirchen an Bedeutung. Es gehen bei uns nur noch 3,5% der evangelischen Christen und 10,8% der katholischen Christen am Sonntag in die Kirche, größtenteils alte Menschen. Jeder, der Kinder religiös indoktriniert, macht sich schuldig.
Ich bin gerne bereit, zum Untergang des religiösen Weltbildes in der naturwissenschaftlich orientierten Gesellschaft ausführlich Stellung zu nehmen.
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
http://www.monopole.de