Energie
Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnieren!Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnieren!
Diese "Nachricht" hätte vom
Diese „Nachricht“ hätte vom Presseamt der Landesregierung nicht triumphaler geschrieben werden können. Dabei vergisst (oder verschweigt) Franceschini, dass es auch die Edison/SEL Kraftwerke gibt. Was man so hört, hat die Edison nicht vor, ihre Anteile zu verkaufen und die geplante „Hochzeit“ zwischen SEL und AEW ist also doch problematisch. Weiters stellt sich die Frage, warum die Gemeinden ihre (eh schon begrenzte) finanzielle Autonomie aufgeben sollten. Das Argument der „südtiroler Hand“ ist reiner Heimatpathos. Und wenn... sind Bozen und Meran nicht auch Südtirol? Welche „Synergien“ würden sich aus der Hochzeit ergeben? Ganz klar ein mittelfristiger Stellenabbau. Das kann im Sinne einer Profitmaximierung und aus der Sicht eines Konzerns in Ordnung sein, wohl aber nicht im Sinne der sogenannten Volkswirtschaft. Wahrscheinlich auch ein Transfer von Knowhow von AEW an SEL. Wird das bei der Berechnung des Wertes berücksichtigt?
Zentral bleibt am Ende die Frage, was SEL bei noch ausstehenden Rekursen wert sein kann.
Es lebe die Staatswirtschaft.
Es lebe die Staatswirtschaft. Erich Honecker macht heute an Hupfer.
Luis Kompatscher, aus dir wird auch noch a Puschtra.
Kompliment: Was 'Rai Südtirol
Kompliment: Was ‚Rai Südtirol‘ in seiner Presseschau um Dreiviertelacht noch als große Neuigkeit und ‚exklusiv‘ der SWZ zuspielte (Georg Schedereit), war auf salto.bz. in einem Beitrag von Christoph Franceschini, dem Claus-Gatterer-Preisträger, schon Stunden zuvor unter dem Titel „Kompatschers Coup“ zu lesen. Doch über so viel mediale Mobilität darf man von den Fall zu Fall zugekauften „Presseschauern“ wohl nicht erwarten, obschon sie für diese Kurzarbeit recht ordentlich bezahlt werden.
Nach dem Kommentar von Marco Dalbosco soll es sich gar um eine Mitteilung aus dem Landespresseamt handeln. Wenn dem so ist, so ist diese selbstverständlich auch an die „Rai Südtirol“ gegangen. Altrocchè Exklusivität! Vielmehr hat man in der eigenen Redaktion am Mazzini-Platz die Nachricht entweder verwurstelt, oder man wollte sie erst gar nicht selber aufarbeiten.
Franceschini hat den
Franceschini hat den Kaufpreis gut geschätzt: Laut Agenturmeldungen erhält ENEL 345 Mio. Euro für die 40% an der SE Hydropower und weitere 55 Mio. für „per la cessione della partecipazione detenuta da Enel Produzione in SF Energy“, sodass die Gesamtsumme 400 Mio. beträgt. Diese SF Energy gehört zu gleichen Teilen ENEL Produzione, SEL GmbH und Dolomiti Energia.
Die Börse lässt keinen Schluss zu, ob der Deal für ENEL ein „affare“ ist oder nicht.
Hier ein Link: http://www.agi.it/borsa/comunicati/notizie/enel_accordo_per_cessione_pa…