Interview
Landesrat Luis Walcher lobt den deutschen Stammgast für seinen Respekt vor Sitten und Natur – der Protest gegen die Speicherbecken im Altenburger Wald von Kaltern sei hingegen populistisch.

SALTO: Herr Walcher, die zwei größten Milchhöfe Südtirols, Brimi und Mila, überlegen zu fusionieren und der Wert von Apfelanlagen sinkt kontinuierlich. Muss sich die Landwirtschaft in Südtirol neu aufstellen?  

Luis Walcher: Landwirtschaft zu betreiben, ist alles andere als einfach. Ob Obstbau, Weinbau, Milchwirtschaft oder Sonderkulturen – die Erlöse pro Hektar sind abhängig von Wetter und internationalen Märkten und am Ende oft nicht sehr hoch. Das heißt aber nicht, dass sich ein einzelner Hof neu aufstellen muss. In Südtirol haben wir den Vorteil eines starken Genossenschaftswesens: Wir produzieren und vermarkten gemeinsam – und schaffen damit eine gute Basis für eine faire Entlohnung.

 

„Mein Ziel wäre es, Richtung 5 Nächte zu kommen. Das wäre gegen jeden Trend in Europa, aber absolut notwendig, um weniger Verkehr zu haben.“

 

Also begrüßen Sie die mögliche Fusion von Brimi und Mila?

Ich kenne die Details nicht, aber ich weiß, dass man eine engere Zusammenarbeit oder Fusion andenkt. Der norditalienische Markt für Milchprodukte ist viel schwieriger als der innerhalb von Südtirol. Dort verschwinden zum Teil unsere Produkte aus den Regalen und werden mit anderen ersetzt. Player wie NÖM, Müllermilch und Danone sind um ein Vielfaches größer als die gesamte Südtiroler Milchwirtschaft, sie haben eine ganz andere Marketingstrategie und Bekanntheit am Markt. Wir müssen da schauen, dass sich unsere Milchhöfe am Markt halten können. 

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Bruna Corteletti Fr., 07.11.2025 - 08:09

Die Umweltverbände fordern, dass die geplanten Speicherdecken für die Landwirtschaft in Kaltern nicht auf der Waldfläche der Gemeinde in Altenburg gebaut werden, sondern auf landwirtschaftlicher Fläche. Laut Landesrat Walcher ist eine solche Stellungnahme populistisch.
Dann frage ich mich, gehört Herr Landesrat nicht auch dem Volke an? Populismus ist eine politische Haltung, bei der behauptet wird, für das „einfache Volk“ zu sprechen, dem eine „Elite“ gegenüberstehe. Populisten bieten für komplexe Probleme oft einfache Lösungen an. Dieser Politikstil nutzt eine einfache „Wir gegen die“-Rhetorik und kann mit verschiedenen Ideologien kombiniert werden.
Herr Landesrat Walcher kennt den Altenburger Wald seit seiner Kindheit, aber vielleicht noch nicht die Bedeutung und Wichtigkeit des Waldes! Die Umweltverbände suchen seit geraumer Zeit nach gemeinsamen Lösungen und Kompromisse, die leider von der Gemeindeverwaltung nicht wahrgenommen werden.
Die Landwirtschaft soll bewahrt werden, aber nicht auf Kosten der Umwelt! Um Landwirtschaft zu betreiben braucht es eine gesunde Umwelt, die natürlich auch den Landwirten zugute kommt.

Fr., 07.11.2025 - 08:09 Permalink
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Walter Kircher Fr., 07.11.2025 - 09:18

... einfaches Volk? Treffender ist der Begriff „niederes Volk“!
Die Speicherbecken sind ebenso Beispiel für das Übergehen des Wahlvolkes wie der Brixner Hofburggarten! - Die Brixner Würfel sind zwar längst gefallen, abgesegnet und DANK Amtskirche (siehe Bibel-gerechtes Broschüren-Beispiel: PFARREIEN BLÜHEN AUF), Stadt /Landpolitik als Verteiler der Steuergelder u. weiterer Gewinn-orientierter Institutionen! Und dafür wird dann Eintritt verlangt ...

Fr., 07.11.2025 - 09:18 Permalink
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Cicero Fr., 07.11.2025 - 09:41

Antwort auf von Walter Kircher

Wo wurde in Brixen bitte das Wahlvolk beim Thema Hofburggarten übergangen? Seit das Projekt läuft gab es zwei Gemeinderatswahlen, bei denen die Regierungspartei, die das Projekt maßgeblich anschiebt, jeweils mit satter absoluter Mehrheit gewonnen hat. Mehr Demokratie geht nicht, oder? Mir selbst wäre es viel lieber, wenn der „Heller Garten“ in der geplanten Form nicht entsteht, aber ich nehme zur Kenntnis, dass eine Mehrzahl der Brixner Bürger nicht so denkt. Demokratie ist nicht nur wenn das Ergebnis einem selber passt.

Fr., 07.11.2025 - 09:41 Permalink
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Profil für Benutzer Walter Kircher
Walter Kircher Fr., 07.11.2025 - 10:12

... das Wahl-VERHALTEN bildet schon länger und immer öfter den Ausschlag: die NICHT-Wählenden sorgen für die bekannten Mehrheiten ...

Fr., 07.11.2025 - 10:12 Permalink
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Walter Kircher Fr., 07.11.2025 - 10:41

... ich wiederhole: die NICHT-Wählenden sorgen für die Mehrheit! - Wenn die Stühle der der NICHT-Wählenden leer blieben und bei Abstimmungen als Enthaltung gezählt, dann würde der Demokratie richtig „Rechnung“ getragen ...
Ich hoffe damit nicht einem anonym-agierenden geantwortet zu haben, sondern ein Thema aufgezeigt zu haben!

Fr., 07.11.2025 - 10:41 Permalink
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Profil für Benutzer Peter Gasser
Peter Gasser Fr., 07.11.2025 - 11:03

„Enthaltung“ heißt, ich gehe hin, stimme aber mit „Enthaltung“ ab.

Nicht-Wähler bedeutet aber, NICHT hinzugehen und NICHT zu wählen - warum also sollten diese anders als „nicht“ berücksichtigt werden?

Fr., 07.11.2025 - 11:03 Permalink
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Salto User
Peter Be Fr., 07.11.2025 - 15:49

Umfragen zeigen ja immer wieder auf, dass es in erster Linie ärmere Menschen sind, die nicht mehr wählen gehen. Ich kann diese Resignation eigentlich schon verstehen, und dass viele Menschen einfach die Hoffnung auf eine Besserung der Lebensverhältnisse durch ein Kreuz bei Wahlen aufgegeben haben.

Fr., 07.11.2025 - 15:49 Permalink
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Josef Fulterer Mo., 10.11.2025 - 05:45

In der Nachkriegszeit hat man mit der Benachteiligung bei der Vergabe von Staatsstellen, die Wähler zum zur Wahl-gehen ermuntert.
Damit ist heute Niemand mehr aus der Wohnung zu locken.
Aber eine Kürzung der Sozial- + der Leistungen bei der Gesundheit, könnte der Wahl-Beteiligung den dringend notwendigen Schub verleihen!

Mo., 10.11.2025 - 05:45 Permalink
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Salto User
Josef Fulterer Mo., 10.11.2025 - 05:59

Den Aufenthalt auf 5 Nächte bringen ... ...?
Ganz einfach ...!
Die Aufenthaltsgebühr von mindestens 5 Nächten für jeden Gast einfordern + im Angebot bereits separat ausweisen, dann nehmen die auch bei den Hotelieren nicht gern gesehenen Kurz-Urlaube sehr schnell ab!

Mo., 10.11.2025 - 05:59 Permalink
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Salto User
Josef Fulterer Mo., 10.11.2025 - 06:12

Bei den Preisen für die Obstwiesen, kann man wohl nur von einer Normalisierung reden, wenn Niemand mehr bereit ist, die Erlöse aus dem BAUGRUND-GESCHÄFT, in die noch immer zu teuren Apfel-Wiesen zu investieren!

Mo., 10.11.2025 - 06:12 Permalink
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Salto User
nobody Mo., 10.11.2025 - 20:48

Times goes by. Bei den Obstwiesen (bald werden die „Weinwiesen“ folgen), beim Tourismus, Wohnungsmarkt, Wohlstand des Mittelstands, Klima undundund. Und wir stehen meist davor und schauen wie ein Karnickel auf die Klapperschlange. Hoffentlich geht es uns nicht wie Nokia.

Mo., 10.11.2025 - 20:48 Permalink

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