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Die Freiheitlichen kritisieren die Zuschüsse an das Thrive Festival in Bruneck. Für Gabi Morandell, Chefin der sozialen Mitte (SVP), ist der Vorwurf rückwärtsgewandt.

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Die Südtiroler Freiheitlichen kritisieren die öffentlichen Zuschüsse für das Thrive Festival, das am Samstag im NOI Techpark in Bruneck statfindet. „Das Land Südtirol muss zwar überall den Gürtel enger schnallen, für linke und woke Propaganda ist aber anscheinend immer genug Geld da“, kritisiert Parteiobmann Roland Stauder in den sozialen Medien. Parteikollegin und Landesrätin Ulli Mair hat sich noch nicht dazu geäußert. 

Außerdem stößt sich Stauder daran, dass im Thrive-Magazin Geschlecht als keine biologische, sondern als eine soziale Frage deklariert wird. „Das alles erinnert stark an ein x-beliebiges linkes Parteiprogramm,“ so Stauder. Das wiederum kommt bei der neuen Vorsitzenden der sozialen Mitte der SVP, Gabi Morandell, nicht gut an. 

Roland Stauder: „Das Land Südtirol muss zwar überall den Gürtel enger schnallen, für linke und woke Propaganda ist aber anscheinend immer genug Geld da.“ Foto: Seehauserfoto

Die Reaktion

„Es ist enttäuschend, dass manche immer dann von ‚linker Propaganda‘ sprechen, wenn in Südtirol über Respekt, Gleichstellung und Vielfalt gesprochen wird“, erklärt Morandell in einer Pressemitteilung. Wer Menschen in ihrer Vielfalt sichtbar machen und gleiche Chancen fördern will, betreibe keine Propaganda, sondern stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Solche Initiativen lächerlich zu machen, ist rückwärtsgewandt und spaltet unsere Gemeinschaft.“

 

„Südtirol ist kein konservatives Reservat, sondern ein modernes, offenes Land mitten in Europa.“

 

Das Land Südtirol habe als öffentliche Körperschaft eine Verpflichtung gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern und nicht nur gegenüber jenen, die einem bestimmten Weltbild folgen. „Südtirol ist kein konservatives Reservat, sondern ein modernes, offenes Land mitten in Europa. Wer glaubt, man könne die Zeit zurückdrehen und Vielfalt unterdrücken, irrt gewaltig.“

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Profil für Benutzer Martin Sitzmann
Martin Sitzmann Do., 09.10.2025 - 07:02

Im Sinne der Toleranz muss es uns wurscht sein, ob sich jemand als nonbinär, als Fuchs oder als Teddybär deklariert und empfindet. Da soll jeder nach seiner Facon selig werden, solange er mich und die Allgemeinheit damit in Ruhe lässt.
Meine Toleranz sinkt, wenn diese kleinen Gruppen versuchen über die große Mehrheit zu bestimmen. Das nenne ich dann „toxische Wokeness“ im Gegensatz zu einer liberalen, toleranten Grundhaltung.
Und für mich als Zoologen gibt es genau 2 Geschlechter - männlich und weiblich. Das ist naturwissenschaftlicher Fakt und bitte von allen sozialen Konstrukzen zu unterscheiden.

Do., 09.10.2025 - 07:02 Permalink
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Peter Gasser Do., 09.10.2025 - 08:30

Antwort auf von Martin Sitzmann

Nicht dass ich jetzt inhaltlich mit dem Politiker Stauder übereinstimmen würde/könnte, aber:

da muss ich als Naturwissenschaftler und Bürger zustimmen, denn an diesem Satz stoße ich mich auch gewaltig:
„... dass im Thrive-Magazin Geschlecht als keine biologische, sondern als eine soziale Frage deklariert wird“:

Geschlecht ist eine biologische Tatsache, und keine „soziale Frage“. Wenn wir an Tatsachen rütteln, gehts ab zurück in die gläubige Welt, in der Behauptungen und Glaubenssätze unser Leben bestimmen, und nicht empirisches, überprüftes Wissen hAufklärung).

Dann kann ich auch Kreis und Viereck zur „sozialen Frage“ erklären, und ein Schüler muss in der Schularbeit eine 10 bekommen, wenn er einen Kreis als Viereck bezeichnet. Gute Nacht, Welt dann, denn dann funktioniert so gut wie nichts mehr.
Da kracht jedes Auto gegen die Wand und fällt jeder Flieger vom Himmel.

Do., 09.10.2025 - 08:30 Permalink
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Profil für Benutzer Manfred Klotz
Manfred Klotz Fr., 10.10.2025 - 17:05

Antwort auf von Peter Gasser

Es wäre interessant zu verstehen, ob die Aussage, die Stauder in Rage bringt, wirklich so zu interpretieren ist, wie er es tut. Rein sprachlich finde ich, dass die Aussage, dass es sich um eine soziale Frage handelt absolut richtig und zwar im Sinn, dass die schwierige Diskussion darüber ein soziales Phänomen und kein biologisches ist. Obschon auch das strikte Festlegen auf zwei Geschlechter nicht ganz stichhaltig ist.

Fr., 10.10.2025 - 17:05 Permalink

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