Klimawandel
Die SVP verweigert einem Verein den Zuschuss von rund 660 Euro: Es handelt sich ausgerechnet um jene Initiative, die gegen den Bau von Speicherbecken im Wald mobilisiert.

Der Verein Unser Wald – Il nostro bosco hat von der Gemeinde Kaltern keinen Zuschuss von 657 Euro für die laufende Tätigkeit erhalten. Das stößt auf Unverständnis bei Mitgliedern und politischer Opposition und ist wohl ein klarer Fingerzeig, auf welcher Seite der neu gewählte Gemeindeausschuss unter Bürgermeister Christoph Pillon (SVP) steht. Denn der kürzlich gegründete Verein hat zum Ziel, die Waldrodung wegen neuer Speicherbecken im Überetsch zu verhindern. Die Protestgruppe befürchtet, dass 15 Hektar gesunder Buchenwald weichen müssen. 

Pillon will sich auf Anfrage von SALTO dazu nicht äußern. „In Vergangenheit wurden alle Ansuchen genehmigt, außer es gab grobe Fehler bei der Antragsstellung. Es ist deshalb nicht korrekt, dass die Ablehnung ohne Angabe von Gründen erfolgt“, erklärt die Gemeindereferentin Marlene Pernstich von der Dorfliste Kaltern. Ihre Liste hat deshalb eine Anfrage an den Gemeindeausschuss gestellt, um zu erfahren, nach welchen Kriterien die Fördergelder von rund 550.000 Euro jährlich an die Kalterer Vereine vergeben werden. 

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Franz Pattis Mi., 24.09.2025 - 10:26

„System Südtirol“ in Reinkultur!!
Beiträge gibt es nur für absolut spurtreue Vereine. Ein passendes Beispiel dazu:
die Umweltgruppe Eisacktal hat im
Frühjahr 2024 einen Beitrag von 500 Euro von der Gemeinde Brixen erhalten für zwei!! Säcke Müll sammeln in der Millander Au.
https://www.dropbox.com/scl/fi/8aybxwxa1jcwimf5tk3lb/HylaM-llsammlung24…
Dafür darf diese Gruppe aber nicht die Stimme erheben gegen die auch von der Gemeinde Brixen unterstützte Rodung des Auwaldes* in der Industriezone. Und sie halten sich seit über 6 Jahren brav daran!
NB. Das sehr wervolle Ökosystem
soll einem neuen BETON-Gebäude der Firma Progress weichen…..

Mi., 24.09.2025 - 10:26 Permalink
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Lukas Neuwirth Mi., 24.09.2025 - 14:02

Lieber Herr Pattis, an Ihre Kommentare über die UG Eisacktal haben wir uns gewöhnt - aber mit Ihrem Unwissen tun Sie sich und Ihrer Glaubwürdigkeit keinen Gefallen. Der Beitrag von 494,45 € wurde für eine Müllsammelaktion in Kooperation mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereiverein Eisacktal verwendet und umfasste weit mehr als das Biotop Millander Au - und wenn Sie sich wirklich für die gesammelte Müllmenge interessieren, können Sie sich gerne an Markus Heiß vom Fischereiverband wenden! Mit dem Geld wurden die Teleskoppinzetten und eine Marende für die freiwilligen Helfer:innen bezahlt. Der Rest Ihres Kommentars ist mehr lächerlich als diffamierend und wird nicht weiter kommentiert!

Mi., 24.09.2025 - 14:02 Permalink
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Profil für Benutzer Franz Pattis
Franz Pattis Mi., 24.09.2025 - 15:26

Antwort auf von Lukas Neuwirth

Sehr geehrter Herr Neuwirth,
Sie stellen meine Glaubwürdigkeit in Frage.
Ich behaupte hingegen diese hat ihr Verein leider schon längst verloren!
Im Juni 2018 im Vorfeld einer Teilrodung des Brixner Auwaldes im Süden für ein Industriegebäude der Firma Viropa protestierte die Umweltgruppe Eisacktal noch heftig dagegen und verweist auf den hohen naturalistischen Wert und die bedrohten Vogelarten, siehe:
https://old.umwelt.bz.it/aktuelles/neuigkeiten/archiv/ug-eisacktal-offe…
Und im folgenden Salto Artikel vom Juni dieses Jahres
https://salto.bz/de/article/18062025/auwald-brixen-millander-au
sagen Sie gleich zu Beginn: „Die Degradation des Brixner Auwaldes ist nur eine Frage der Zeit. Aus diesem Grund setzt sich die Umweltgruppe Eisacktal für die Erweiterung der Millander Au ein“.
Meine Frage nun: wie kann es sein dass die Umweltgruppe Eisacktal innerhalb weniger Jahre ihre Meinung zum Auwald um 180 Grad ändert?!
Zudem verschweigen Sie im obigen Artikel auch noch dass die Erweiterung der Millander Au ein sehr schwieriges Unternehmen sein wird, weil zuvor zwei Meter hoch gelagerter Bauschutt inklusive Müll und Altölreste zu entfernen sind. Von der starken Pestizidbelastung ganz zu schweigen! Und neu gepflanzte Bäume brauchen Jahrzehnte um eine gewisse Höhe zu erreichen….
Da ist die Renaturierung des über Jahrhunderte gewachsenen Auwaldes in der Industriezone viel viel höher einzuschätzen!!
Und man kann beides erreichen und es braucht dazu auch keine Firma Progress. Diese soll eine der drei Leerstände im
Süden von Brixen bebauen (Ex Holz Magagna, Freifläche vor Alupress oder ex Gasthof Ziggler) siehe:
https://salto.bz/de/article/05072025/rodung-auwald-brixen
Und die Millander Au kann auch mit Geldern des PNNR Fonds, EU-Mittel und KraftwerksUmweltgeldern erweitert werden!

Mi., 24.09.2025 - 15:26 Permalink
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Profil für Benutzer Franz Pattis
Franz Pattis Mi., 24.09.2025 - 21:10

Antwort auf von Franz Pattis

An Herrn Neuwirth gerichtet:
man kann natürlich eine Problematik „aussitzen“ anstatt auf meine obige Frage einzugehen?! Sie bzw. ihre Umweltgruppe scheinen leider diesen Weg eingeschlagen zu haben….
Apropo ich lade Sie schon heute zu unserer Müllsammlung im nächsten Frühjahr im Brixner Auwald ein! Dabei stehen am Ende meist an die 20 gefüllte große Müllsäcke da. Leider gibt es dafür aber keinen Beitrag vonseiten der Gemeinde Brixen! Vielleicht kommen Sie aber trotzdem? Freu mich schon….

Mi., 24.09.2025 - 21:10 Permalink
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Profil für Benutzer Franz Pattis
Franz Pattis Mi., 24.09.2025 - 15:27

Antwort auf von Lukas Neuwirth

Sehr geehrter Herr Neuwirth,
Sie stellen meine Glaubwürdigkeit in Frage.
Ich behaupte hingegen diese hat ihr Verein leider schon längst verloren!
Im Juni 2018 im Vorfeld einer Teilrodung des Brixner Auwaldes im Süden für ein Industriegebäude der Firma Viropa protestierte die Umweltgruppe Eisacktal noch heftig dagegen und verweist auf den hohen naturalistischen Wert und die bedrohten Vogelarten, siehe:
https://old.umwelt.bz.it/aktuelles/neuigkeiten/archiv/ug-eisacktal-offe…
Und im folgenden Salto Artikel vom Juni dieses Jahres
https://salto.bz/de/article/18062025/auwald-brixen-millander-au
sagen Sie gleich zu Beginn: „Die Degradation des Brixner Auwaldes ist nur eine Frage der Zeit. Aus diesem Grund setzt sich die Umweltgruppe Eisacktal für die Erweiterung der Millander Au ein“.
Meine Frage nun: wie kann es sein dass die Umweltgruppe Eisacktal innerhalb weniger Jahre ihre Meinung zum Auwald um 180 Grad ändert?!
Zudem verschweigen Sie im obigen Artikel auch noch dass die Erweiterung der Millander Au ein sehr schwieriges Unternehmen sein wird, weil zuvor zwei Meter hoch gelagerter Bauschutt inklusive Müll und Altölreste zu entfernen sind. Von der starken Pestizidbelastung ganz zu schweigen! Und neu gepflanzte Bäume brauchen Jahrzehnte um eine gewisse Höhe zu erreichen….
Da ist die Renaturierung des über Jahrhunderte gewachsenen Auwaldes in der Industriezone viel viel höher einzuschätzen!!
Und man kann beides erreichen und es braucht dazu auch keine Firma Progress. Diese soll eine der drei Leerstände im
Süden von Brixen bebauen (Ex Holz Magagna, Freifläche vor Alupress oder ex Gasthof Ziggler) siehe:
https://salto.bz/de/article/05072025/rodung-auwald-brixen
Und die Millander Au kann auch mit Geldern des PNNR Fonds, EU-Mittel und KraftwerksUmweltgeldern erweitert werden!

Mi., 24.09.2025 - 15:27 Permalink
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Profil für Benutzer Karl Gudauner
Karl Gudauner Mi., 24.09.2025 - 18:16

Transparenz bedeutet, dass Entscheidungen begründet werden. Vielleicht kann mit dem Bericht dazu ein Foto der diesbezüglichen Aussprache mit dem Verein Unser Wald - Il nostro bosco gemacht werden, mit einträchtig freundlichem Lächeln, wie es inzwischen mit allen wirklich wichtigen Interessenverbänden und Initiativen die Praxis ist.

Mi., 24.09.2025 - 18:16 Permalink

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