Bahnverkehr
Das Land feilt am Umweltbericht für die Untertunnelung des BBT-Zulaufs im Unterland. Der Nordzulauf in Bayern bleibt noch immer Diskussionsstoff im deutschen Bundestag.

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Der rund 60 Kilometer lange Brenner-Basis-Tunnel (BBT) soll nicht nur Innsbruck mit Franzensfeste verbinden, sondern auch die Anbindung über die Schiene nach Deutschland verbessern. Dafür sind Zulaufstrecken zwischen München und Verona notwendig. In Südtirol wurde das erste Baulos für die Zulaufstrecke zwischen Franzensfeste und Waidbruck Mitte Juni eröffnet. Die Bohrmaschine für den Tunnelabschnitt wurde speziell für dieses Vorhaben entwickelt und ist so hoch wie ein dreistöckiges Gebäude. 

"Der BBT braucht die Zulaufstrecken, um sein volles Potenzial zu entfalten. Diese Infrastruktur wird die Lebensqualität im Eisacktal verbessern und dazu beitragen, den Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern. Damit können Staus vermieden und bessere Verbindungen angeboten werden", erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher beim Startschuss für die Bauarbeiten.

Am Eingang des Villnößtals: Gemeinsam mit Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und Landeshauptmann Arno Kompatscher wurden die Bauarbeiten für den BBT-Zulauf im Eisacktal gestartet. Foto: LPA/Ingo Dejaco

Der Güterverkehr soll zukünftig über Eisenbahnumfahrungen der Städte wie Innsbruck, Bozen und Trient umgeleitet werden. Zudem werden Schnellzüge ebenso wie die Güterzüge die Zulaufstrecken des BBT nutzen, im Unterland braucht es dafür in den Gemeinden Branzoll, Neumarkt, Montan und Salurn Tunnelabschnitte im Berg. Der Trassenverlauf steht derzeit kurz davor, an die Gemeinden übermittelt zu werden. Derzeit wird noch am Umweltbericht für die Strategische Umweltprüfung (SUP) gefeilt, wie aus Kreisen der Landesverwaltung zu erfahren ist. 

Der Vorschlag der Landesämter wird dann von den Gemeindeausschüssen genehmigt und an der Amtstafel der Gemeinde und im Bürgernetz für 30 Tage veröffentlicht. Anschließend gibt die Landeskommission für Raum und Landschaft ein Gutachten zur Zulaufstrecke im Unterland ab und die Bauleitplanänderung kommt in den jeweiligen Gemeinderat. Ausgleichszahlungen für etwaige Enteignungen werden im Anschluss verhandelt werden. 

Nordzulauf in Warteschleife

Während die Zulaufstrecke im Unterland bereits kurz vor dem Genehmigungsverfahren steht, bleibt die Trassenführung für den Nordzulauf in Bayern weiterhin Streitthema im deutschen Bundestag. „Wir sind mit der vorliegenden Trasse noch nicht zufrieden“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (CDU/CSU) aus Bayern. 

Die deutsche Politikerin beschäftigt sich seit mittlerweile rund zehn Jahren mit dem Drei-Länder-Großprojekt. Sie spricht sich gegen eine geplante Verknüpfungsstelle im oberbayerischen Inntal bei Flintsbach aus. „Sie wäre an der engsten Stelle des Inntals und würde die Existenz zahlreicher Landwirte und damit auch die Bewirtschaftung von Deutschlands größtem Almgebiet gefährden“, so Ludwig. Deshalb solle geprüft werden, ob ein Tunnel im nahegelegenen Wildbarren umsetzbar ist. Auch die Überquerung des Inn nördlich von Rosenheim vernichte landwirtschaftliche Flächen, daher sei hier eine Unterquerung des Flusses vorzuziehen. „Das ist Teil der Kernforderungen von Stadt und Landkreis Rosenheim, die im Stadtrat und Kreistag einstimmig verabschiedet wurden. Es ist auch die Haltung zahlreicher Anwohner“, erklärt die Bundestagsabgeordnete der CDU/CSU.

Voraussichtlich wird über den Trassenverlauf des BBT-Nordzulaufs in Bayern in den nächsten Monaten im deutschen Parlament beraten. 

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Salto User
Josef Fulterer Fr., 15.08.2025 - 17:18

Die Südtiroler-Politiker + auch die BAYERN, sind in den ver-ROHR-ten Verkehr vernarrt! Dabei sind Unfälle in Tunnels viel gefährlicher, wie auf offener Strecke!
Der WAREN-VERKEHR müsste mit der Bahn Konkurrenz-los günstiger + pünktlicher sein, wie mit dem Sattel-Auflieger,
der mit einem Fahrer:In max. 25 Tonnen bewegen kann,
Ruhe-Pausen einhalten muss,
mit teurem Treibstoff auf verschleißenden Reifen fährt,
+ mit 1.000.000 km Schrott-reif ist.
Mit der Bahn können 2 Lokomotiv-Führer, die nach 4 Stunden ausgewechselt werden,
mit einer Technik die bei passender Plege über 50 Jahre verwendet werden kann,
mit E-Strom günstig auf Strecken mit max. 2,5 % Steigung/Gefälle,
bis über 1.000 Tonnen bewegen.
Dafür braucht es Südtirol 1 - 2 Container-Umschlag-Plätze + für die Last-Züge 2 weitere Geleise, die anscheinend vergessen wurden ... ...?

Fr., 15.08.2025 - 17:18 Permalink

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