Mals
Von wegen Paukenschlag: Warum der Malser Bürgermeister Ulrich Veith sich über das Tagblatt Dolomiten wundert und dem Landwirtschaftslandesrat einen Denkanstoß mitgibt.

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Profil für Benutzer Riccardo Dello Sbarba
Riccardo Dello… Di., 16.09.2014 - 10:54

Bravo Bürgermeister!
Adesso cito una norma sui pesticidi attualmente in vigore nella Provincia di Bolzano:
"2.11 - In casi motivati i Comuni territorialmente competenti possono definire ulteriori misure antideriva ai sensi dei punti 2.7 e 2.10".
„2.11 - Die gebietsmäßig zuständigen Gemeinden können weitere begründete Abdrift mindernde Maßnahmen gemäß den Punkten 2.7 und 2.10 festlegen“.
Questa non è un’ordinanza del comune di Malles, ma un articolo della Delibera della Giunta provinciale nr. 817 del 1 luglio 2014.
Dunque anche la Provincia ritiene possibile affidare competenze ai comuni in questa materia (la competenza data in questa delibera è minima - riguarda solo i casi in cui si accorciano le distanze di sicurezza previste per legge - ma comunque è una competenza)".
Quindi anche la Provincia viola le norme europee? Quindi anche la delibera della Giunta provinciale è „null und nichtig“?
Per nulla! Su questa strada bisogna andare avanti. Coraggio!

Di., 16.09.2014 - 10:54 Permalink
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Oskar Egger Di., 16.09.2014 - 12:53

Komplimente Herr Bürgermeister. Endlich einmal ein Rebell, der nicht nur die große Klappe zeigt und dann klein beigibt, sondern sich konsequent einsetzt. Viel Glück.

Di., 16.09.2014 - 12:53 Permalink
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Thomas Kobler Di., 16.09.2014 - 14:34

Zum Glück gibt es salto! Danke euch allen! Das Ebner-Blatt würde so ein Interview niemals im Leben drucken. Und das zeigt doch in welch' verlogenem Land wir eigentlich leben. Es ist einfach nur zum Schämen. Bitte macht weiter so!

Di., 16.09.2014 - 14:34 Permalink
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Martin Daniel Di., 16.09.2014 - 17:21

Die Propaganda der auflagestärksten, immer noch meinungsmachenden Tageszeitung erinnert stark an russische Verhältnisse - wenn nicht an noch schlimmere wie jene im Sommer vor 100 Jahren!

Di., 16.09.2014 - 17:21 Permalink
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Haimo Perkmann-2486 Di., 16.09.2014 - 22:29

Antwort auf von Martin Daniel

... in der Tat. Eine Säuberungsaktion wäre ein schlimmes Signal und sagt mehr über Ebner als über Mals. Auch die beiden als „Dissidenten“ gehandelten Vinschger – Schuler und Noggler – erweisen sich jetzt als herbe Enttäuschung. Wir notieren es auf dem Merkzettel für die nächsten Landtagswahlen...

Di., 16.09.2014 - 22:29 Permalink
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Toni Ladurner Di., 16.09.2014 - 20:35

Eigenverantwortung
Der Bürgermeister von Mals hat bewiesen, dass er kühlen Kopf bewahren kann. Er hat sich erlaubt, selbst zu denken und zu handeln und nimmt die sonst so viel geforderte Eigenverantwortung ernst. Die Landesregierung, der EU-Parlamentarier Dorfmann und der Bauernbund, die sonst bei jeder Gelegenheit von Brüssel Sonderregelungen verlangen, wollen sich ausgerechnet in so einer heiklen Angelegenheit der mächtigen Chemie- und Pharmalobby, die an den EU-Richtlinien eifrig mitbastelt, ausliefern!

Di., 16.09.2014 - 20:35 Permalink
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Martin B. Mi., 17.09.2014 - 02:39

Hier klopfen fast alle Herrn Veith auf die Schulter. Bei den Artikeln über die Ermittlungen bezüglich Sozialabgaben Anfang 2013 hörte man da teils ganz andere Kommentare. Ist schon etwas ernüchternd bzw. ermüdend dieses und im Internet.

Mi., 17.09.2014 - 02:39 Permalink
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Martin B. Mi., 17.09.2014 - 17:03

Antwort auf von Stefan Dietl

Dass Personen weitgehend „pro tempore“ bewertet werden, d.h. ob Sie sich genehm der eigenen Überzeugung zum vorliegenden Thema verhalten. Vulgär ausgedrückt: A) „Diese Pestizid-Abstimmung ist super, Veith ein dufte Kerl“ B) „Veith spielt den Schlaumeier zulasten der öffentlichen Hand, schon wieder so ein Sch..-Politker“.

Mi., 17.09.2014 - 17:03 Permalink
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Stefan Dietl Do., 18.09.2014 - 00:13

Antwort auf von Martin B.

Aha, Du meinst: „Einmal schlechte Note, immer Schlechte Note!?“
Ich meine zu A): Veith ist ein Demokrat mit Rückgrat, von dem sich viele Politiker ein Scheibchen abschneiden könnten. Die meisten anderen hätten wohl längst schon aus Opportunismus dem Druck der Lobbyisten nachgegeben. Das wissen die Malser Bürger, das macht ihn stark, und gerade das macht einige seiner im Hintergrund agierenden Gegner rasend.
Zu B) bin ich der Überzeugung, dass sich der Malser Bürgermeister das bisschen Gehalt um das es bei dieser Sache geht oder gegangen ist durch seine Leistungen (und da meine ich nicht ausschließlich die Pestizid-Abstimmung) locker verdient!

Do., 18.09.2014 - 00:13 Permalink
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Martin B. Do., 18.09.2014 - 20:09

Antwort auf von Stefan Dietl

Nein, eigentlich meinte ich, dass eine Handlung/Einstellung zur grundsätzlichen (temporären) Bewertung der Person führt. Viel zu selten lese ich „ich unterstütze diese Haltung von Veith“ oder Veith mit Herr Mustermann ersetzen: „ich bin komplett derselben Meinung wie Mustermann“. Anstatt dessen: „Mustermann ist super! Ein lupenreiner Demokrat, usw.“
Aber jedem die seine Meinung; da Sie hier offensiv für die Ja-Sager Stellung beziehen, ist die Objektivität zumindest in Frage gestellt. Ich stand/stehe zur Malser Abstimmung eher neutral, habe im Vorfeld die unsachliche Diskussion verfolgt und kritisiert. Lobbyisten gab und gibt es auch bei den JA-Sagern, nur weil kein Chemiekonzern (anscheinend!) daran verdient, muss noch lange kein Unterschied in den Methoden vorhanden sein.

Do., 18.09.2014 - 20:09 Permalink
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Stefan Dietl Fr., 19.09.2014 - 09:43

Antwort auf von Martin B.

Es geht nur um die Sache. Was Pestizide, Agrios-Richtlinien etc. angeht wird alles schöngeredet.
Schau Dir dieses Video an. Solche Bilder erlebe ich nun seit Jahren regelmäßig vor meiner Haustür. Wenn Du eine Idee hast wohin ich mich wenden könnte, damit das morgen nicht mehr passiert, sags mir bitte. Du wirst vergebens suchen, denn es gibt in unserem Land offensichtlich keine Handhabe gegen solche Leute. Sie können in unserem Land nicht bestraft werden, das wurde mir offiziell bestätigt. Ob das EU-konform ist bezweifle ich stark.

https://www.youtube.com/watch?v=PmmpLtXEAN8&feature=youtu.be

Wenige Meter neben dieser Kultur weiden Schafe, gibt es Grünlandwirtschaft und auch biologosch bewirtschaftete Flächen - UND ein dicht besiedeltes Gebiet mit sehr vielen Hausgärten. Eine Person vom Bauernbund hat mir bestätigt, dass an diesem Tag höchstwahrscheinlich Captan gespritzt wurde.

Unser Bürgemeister hat Zivilcourage gezeigt und im Sinne der großen Mehrheit die nötigst gezogene Notbremse nicht boykotiert. Dafür werde ich ihm hoffentlich ein Lob geben dürfen ohne hier geschulmeistert zu werden!?

Fr., 19.09.2014 - 09:43 Permalink
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Profil für Benutzer Klemens Kössler
Klemens Kössler Fr., 19.09.2014 - 15:41

Antwort auf von Stefan Dietl

Guten Tag Herr Dietl. Was Pestizide, Agrios-Richtlinien etc. angeht wird alles schlechtgeredet. Genau so kann man auch argumentieren oder behaupten, die Wahrheit liegt wie meistens irgendwo in der Mitte.
Ich habe mir das Video angeschaut und es ist ganz sicher ein Beispiel für schlechte Agrarpraxis ob das immer so abläuft? ich hoffe wohl nicht. Sie loben die Zivilcourage ihres Bürgermeisters ( meiner Meinung nach ist es nur Opportunismus ), aber seien Sie doch selbst etwas couragiert und sprechen den Bauern an vielleicht lässt er mit sich reden oder ist sogar selbst überrascht da er vom Fahrersitz aus eine andere schlechtere Perspektive hat, vor allem können Sie ihn direkt fragen um welches PSM es sich dabei handelt.
Das Datenblatt von Captan kennen Sie sicher bereits, die ausgebrachte Menge an Wirkstoff lässt sich wenn auch schwer doch irgendwie abschätzen, wenn Sie all dies abwägen werden Sie erkennen dass keine wirkliche Gefahr für die Umwelt besteht nicht akut und nicht chronisch, aber dieses PSM hat natürlich auf Nachbars Grundstück nichts zu suchen und soll da auch nicht hin. Genauso wenig wie Abgase, Stäube oder sonstigem was in der Luft transportiert wird.
Ich bestätige dass das Video absolut auf eine schlechte Praxis hinweist und hoffentlich nicht auf den Regelfall.
Was die angrenzenden Grundstücke und Tiere angeht so sind diese verschmutzt worden, das bedeutet die Tiere fressen Gras auf welchem PSM Rückstände vorhanden sind, der Körper der Tiere muss mit diesem Schadstoff umgehen, (wird im Fall von Captan wieder ausgeschieden und von der Natur in bestimmtem Zeitraum abgebaut)nur bei sehr hoher Konzentration schädigend was bedeutet mehrere Liter der ausgebrachten Spritzbrühe in sehr kurzem Zeitraum.
Der angrenzende Bio Anbau wird geschädigt da er bei Vorhandensein von nicht für bio zugelassenen PSM natürlich aus dem Bio Anbau geworfen wird und als „normale“ Ware verkauft werden muss (nicht Sondermüll wie manchmal behauptet). Insofern ist dieser Nachbar durch die Verschmutzung geschädigt.
Für das dichtbesiedelte Gebiet welches auf dem Video nicht ins Bild rückt besteht praktisch keine Gefahr, Für dichtbesiedelte Gebiete sind nach wie vor Verkehr und Hausbrand gesundheitliche Risikofaktoren.
Aber zurück zu Ihrem Herrn Bürgermeister der hätte als Bürgermeister zwischen Ihnen und dem Nachbarn vermitteln sollen und kommunizieren als eine Diskussion freien Lauf zu lassen in welcher Panik Angst und Sozialneid die überhand nahmen und eine ausgewogene Diskussion und Entscheidung unmöglich machte. Dass er sich nach der Volksabstimmung auch noch damit brüstet die Bewegung in Richtung Biomilch sei Frucht seiner Taten ist für mich ein weiteres Zeichen von Heuchelei um sich in den Mittelpunkt zu stellen und nächstes Jahr wieder gewählt zu werden.
Ich wünsche mir für Mals ein respektvolles mit und Nebeneinander und Offenheit, ein couragiertes aufeinander zu gehen und respektvolles entgegennehmen der anderen Meinung. In Mals wurde in letzter Zeit nur noch von Lügner auf beiden Seiten gesprochen.

Fr., 19.09.2014 - 15:41 Permalink
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Profil für Benutzer Hans P.
Hans P. Fr., 19.09.2014 - 17:34

Antwort auf von Klemens Kössler

„.....aber dieses PSM hat natürlich auf Nachbars Grundstück nichts zu suchen....“ Herr Kössler, genau hier liegt das Problem im Obervinschgau. Leider wird es nie möglich sein ohne andere in Mitleidenschaft zu ziehen PSM auszubringen. Bei Schönwetter weht (fast) immer der Wind, bei Schlechtwetter kann bekanntlich nicht gespritzt werden. Hier gibt es wenig Spielraum entweder alle Bio oder alle Konventionell, andere Möglichkeiten gibt es meiner Ansicht nach nicht. Außerdem, so finde ich, ist es wirtschaftlich unverantwortlich wenn der Obervinschgau auch wie der restliche Vinschgau mit Monokultur zugepflastert wird. Die Folgen sind im Mittelvinschgau (Laas, Schlanders, Latsch usw.) unübersehbar Skigebiete schließen, Hotels sind aufgrund mangelnder Attraktivität gezwungen im Winter zu schließen. Das ist mit eine Folge von schlechter/einseitiger Wirtschaftspolitik/Förderung. Viele Obervinschger (leider noch nicht alle!) haben die Zeichen der Zeit erkannt, unter anderem auch der Malser Bürgermeister, dem Sie ich zitiere: Opportunismus, Heuchelei, Sozialneid usw. vorwerfen. Ich finde das Gegenteil ist der Fall, er hat einen mehr wie klaren Auftrag erhalten zu handeln und nichts anderes als das tut er, im Auftrag von 75% seiner Wähler.

Fr., 19.09.2014 - 17:34 Permalink
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Martin B. Fr., 19.09.2014 - 17:25

Antwort auf von Stefan Dietl

Meine Kritik bezog sich nicht auf einen speziellen Eintrag (von Ihnen), sondern war generell. Was das Video bezüglich konventionelles Spritzen betrifft, so bin ich mir bezüglich Lärm- und Luft-„Belästigung“ nicht sicher ob Bio-Anbau angenehmer ist. Bei den Sorten die wir Konsumenten kaufen muss m.W. noch (viel) öfter mit Maschinen behandelt werden und auch da sind nicht alle Mittel „lupenrein“ wenn massenhaft angewendet. In unserem dichtbesiedelten Land wäre es am angenehmsten die Landwirtschaft komplett zu verbannen (keine Sur, kein Gestank, kein Lärm, keine langsamen Trekker, kein Gift, kein Antibiotika, kein verseuchtes Futter, keine Tierqäulerei, usw.) und alles von Fernistan einzukaufen, aber lassen wir das. Genug polemisiert.

Fr., 19.09.2014 - 17:25 Permalink
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Stefan Dietl Fr., 19.09.2014 - 22:14

Antwort auf von Martin B.

Herr Martin B,

einen so undifferenzierten Blödsinn habe ich jetzt nicht erwartet:

Wie würde dann unser Land ohne Landwirtschaft aussehen - schon mal was von Landschaftspflege usw. gehört?

Sind jetzt plötzlich Viehbauern Tierquäler?

Glauben Sie verschiedene Pflanzenschutzmittel werden einfach per Zufallsgenerator den Bereichen Bio und Konventionell zugeordnet?

Lesen Sie sich mal das Sicherheitsdatenblatt der Bayer Schweiz zum „Gift“ Captan durch. Haben Sie dann noch einen Zweifel, dass kein Biobetrieb ein nur annähernd schädliches Mittel ausbringen darf?
http://pim.bayercropscience.ch/sdb.pdfstream?product=6fb59e2b-58e0-4f46…

Schauen Sie sich dieses Datenblatt zusammen mit dem Video nochmals genau an! Was würde etwa passieren wenn irgendwer irgendwo ähnliches machen und gesehen würde?

Und dann kommen Sie und schmeißen Biobauern, Viehbauern und sonst alles in einen Topf. Sie sind in guter Gesellschaft mit dem Vorgänger unseres Herrn Bürgermeisters, der sich öffentlich in ähnlich undiffernzierter - allerdings nicht ganz so plumper - Form zum Thema äußerte.

Fr., 19.09.2014 - 22:14 Permalink
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Martin B. Sa., 20.09.2014 - 22:43

Antwort auf von Stefan Dietl

Ja sicher undifferenziert... Dann lesen Sie z.B. mal den Beipackzettel eines Antimückenmittels (aus dem Bioladen, also ohne synthetische Stoffe). Gifte gibts nicht nur synthetische und was nicht wirkt wird auch im Bio-Bereich nicht eingesetzt.
Bzgl. alles in einen Topf werfen, habe ich vielleicht vergessen einen Ironiehinweis für Sie anzubringen.

Sa., 20.09.2014 - 22:43 Permalink
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Stefan Dietl Sa., 20.09.2014 - 23:40

Antwort auf von Martin B.

Mückenmittel spritzt sich mein Nachbar selbst auf die Haut und nicht in Mengen in die Landschaft. Deshalb interessiert mich nicht nicht was draufsteht.
Und wenn Sie wüssten was im Bio-Bereich eingesetzt wird - dann könnten Sie ja eines nennen - samt Beipackzettel!

Und zudem: Biobauern könnten sich kein obig gezeigtes Verhalten leisten - deren Richtlinien werden nicht so wie die Agrios Richtlinien wie Schall und Rauch behandelt. Abgesehen davon besitzen alle die ich kenne von sich aus genug Anstand, dass sie so etwas nie machen würden!

Sa., 20.09.2014 - 23:40 Permalink
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Martin B. Mi., 24.09.2014 - 20:46

Antwort auf von Klemens Kössler

Träumen darf jeder und die Ansätze finde ich auch richtig: in meinem Einkaufskorb landen mehr Bio- und lokal (kleinstrukturiert) produzierte Lebensmittel als Anderes. Wenn aber Idealismus und Begeisterung in Belehrung und Schwarz-Weiss-Malerei ausarten, wehre ich mich, z.B. gegen die Behauptung dass Bio-Bauern grundsätzlich bessere (oder „feinere“) Menschen sind.

Mi., 24.09.2014 - 20:46 Permalink
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Profil für Benutzer Klemens Kössler
Klemens Kössler Mi., 17.09.2014 - 13:17

Fast jeder Kommentar lobt den Malser Bürgermeister weil er alles demokratisch macht. Aber dem ist wohl kaum so, in erster Linie will er wohl nächstes Jahr wieder in Mals Bürgermeister werden und benutzt dabei ein Thema welches er verantwortungsvoll behandeln sollte und deshalb wissenschaftlich erörtern sollte um dann eine Entscheidung zu fällen welche für alle Gemeindebürger ein Kompromiss wäre, so nimmt er diese Thema um Stimmung zu machen und dann nach Emotionen abstimmen zu lassen, so kann man den Bürgermeister gleich abschaffen.
Auch Demokratie hat seine Grenzen und Paragraphen schützen Bürger vor Unrecht damit nicht ein Einzelner Täter oder ein ganzer Mob über in her fällt, würde man das Thema Ausländer auf diese Art und Weise behandeln so würden die meisten der Kommentatoren entsetzt sein und andere würden es als „demokratisch“ bezeichnen.
Eine falsch geleitete Demokratie brachte auch den Österreicher A.H. an die Macht.
Ich bin ein Befürworter von Volksabstimmungen aber eine ausgewogene Entscheidung ist für manchen Bürger einfach schwierig besonders wenn es wissenschaftliche Grundlagen erfordert ist dies für Normalbürger sehr viel Arbeit.
Ich finde Salto auch als gute Möglichkeit der freien Meinung und bin auch der Meinung dass man die „Dolomiten“ aber auch alle anderen Medien immer mit Vorbehalt konsumieren sollte, aber trotzdem nicht jeder lässt sich einfach steuern wie oft gemunkelt wird.
Das Thema in Mals ist jedenfalls mit allen Punkten verfehlt worden.
Ein Fazit aus Mals ist ganz bestimmt dass die gesamte Bevölkerung den Schutz der Gesundheit und der Umwelt als sehr hohes Gut ansieht und es der Landwirtschaft nicht zugetraut wird wie hochachtend sie mit diesem Thema umgeht weil jede Art von Produktion heutzutage sehr komplex ist vor allem die Produktion von Lebensmitteln. Südtirols Landwirtschaft ist Weltweit Vorreiter und wird weiterhin in dieser Richtung vorangehen, der größte Fehler wäre es diese Landwirtschaft mit einer Emotionsgeladenen Debatte zu vernichten.

Mi., 17.09.2014 - 13:17 Permalink
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Profil für Benutzer Peppi Stecher
Peppi Stecher So., 21.09.2014 - 21:28

„Der Landeshauptmann hat mir bestätigt, dass wir bis jetzt alles richtig gemacht haben...“
Die Aussagen des Landeshauptmannes in der Dolo und das Schreiben des Regierungskommisariat klingen anders. Wem kann ich jetzt noch glauben, wenn ich in die GR-Sitzung gehe :D :D

So., 21.09.2014 - 21:28 Permalink

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