SALTO: Herr Landesrat Alfreider, Sie haben vor Kurzem 600 Mitarbeitern ein Mail geschrieben, wo Sie noch einmal Ihre Sicht der Dinge in Sachen Inhouse-Gesellschaft darlegen und erklären, dass dieses Thema endgültig zu den Akten gelegt worden ist. Gab es bereits Reaktionen?
Daniel Alfreider: Einige Rückmeldungen haben mich erreicht, ja. Und diese haben mich dahingehend bestärkt, dass man unser Konzept weitgehend verstanden hat. Denn: Wir wollten niemandem schlechtere Verträge geben, sondern vielmehr Mitarbeiter und Struktur stärken!
Mit einem „privatrechtlichen“ Vertrag?
Ich hatte vorgeschlagen, dass jeder seinen Vertrag behalten kann und an die Gesellschaft abkommandiert werden kann, aber dieser Vorschlag wurde abgelehnt.
Herr Alfreider,was soll Ihre…
Herr Alfreider,was soll Ihre Aussage: ,„ das kann man nicht sagen“ ??? Ja was kann man denn dann garantieren und SAGEN?? Für wie dumm halten sie ihre Wähler?,,
Möchte Alfreider jetzt die…
Möchte Alfreider jetzt die beleidigte Leberwurst spielen oder verträgt er die Wahrheit nicht.?
Es gibt in der…
Es gibt in der Landesverwaltung ein lehrreiches Beispiel.
Schon vor über 10 Jahren wurde die verwaltungsinterne Informatik-Abteilung weitestgehend vernichtet und ihre Aufgaben wurden mit denselben Argumenten wie sie nun Alfreider vorbringt, in eine inhouse-Gesellschaft namens SIAG ausgelagert. Ich kenne, außer in der SIAG selber, niemanden, der den Eindruck hat, dass irgendwas dadurch besser oder schneller geworden wäre. Viele bemängeln aber, dass der Tumor eine zusätzliche Komplikationsstufe in die Abläufe eingebaut hat und nun mehr Landesmittel verbraten werden, denn je.
Wer sollte wohl den…
Wer sollte wohl den gutdotierten Chefsessel erhalten? Irgendwelcher Bürgermeister und Bauingenieur, der nicht mehr als BM zur Wahl antreten darf? Logisch, bei 30 % muss mann seine Lieblinge in der Verwaltung gut unterbringen.