Flüchtlinge
Appell an Brüssel von Innenminister Angelino Alfano im österreichischen Standard: Legen wir den Schlepperbanden endlich das Handwerk.

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Sylvia Rier Mi., 23.07.2014 - 12:58

Was Frau Stocker sagt(e), habe ich nicht ganz verstanden, würde aber gerne: Wie ist das gemeint, „Menschen hineingesteckt“ und „zufrieden“? NB: „Angelina“ im Vorspann, wo Angelino gemeint ist, und „streben“ in Zeile 2, Abs. 2, soll sterben heißen, oder?

Mi., 23.07.2014 - 12:58 Permalink
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Harald Knoflach Mi., 23.07.2014 - 13:09

Antwort auf von Sylvia Rier

ja. bitte, bitte lest euch die dinge durch, bevor ihr auf veröffentlichen klickt. am besten gemäß dem vier-augen-prinzip. die vielen fehler sind wirklich mühsam und unwürdig. sie untergraben auch die autorität der nachricht. denn wenn bei der recherche auch so sorglos agiert wird, wie bei der sprache ...

Mi., 23.07.2014 - 13:09 Permalink
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Jutta Kußtatscher Mi., 23.07.2014 - 13:49

Antwort auf von Harald Knoflach

Frau Rier und Herr Knoflach, danke vielmals auch von meiner Seite für Eure Korrekturbeiträge. Das Vier-Augen-Prinzip ist in einer zweisprachigen Redaktion, in der jeweils maximal ein/e deutsche/r und ein italienischer Redakteur/in zugleich im Turnus sind – während der aktuellen Urlaubszeit ist selbst das nicht immer garantiert –, eine interessante, aber nicht machbare Lösung. Wir wissen um das Problem, suchen nach einer Lösung, bitten Euch sowie die Community jedoch mitzumachen, als Sprach- und RechtschreibwächterInnen. Und um Nachsicht bitte für unsere tüchtige Redaktion. Danke und Grüße, Jutta Kußtatscher

Mi., 23.07.2014 - 13:49 Permalink
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Sylvia Rier Mi., 23.07.2014 - 14:15

Antwort auf von Jutta Kußtatscher

... ein direkter Link zu den jeweiligen AutorInnen wäre fürs Erste hilfreich, vielleicht?, das öffentliche „korrigieren“ finde ich nicht so spannend. Im allgemeinen finde ich die Tipp- und Flüchtigkeitsfehler persönlich auch eher vernachlässigbar, solange das Verständnis nicht darunter leidet. In diesem Falle aber wollte ich tatsächlich nachfragen, wie die Frau Stocker zur Sache steht, denn ich hab’s wirklich nicht verstanden, ich tu’s übrigens immer noch nicht :-)

Mi., 23.07.2014 - 14:15 Permalink
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Stephan Kerschbaumer Mi., 23.07.2014 - 14:12

Das Interview von Alfano habe ich bereits gestern gelesen und, ich muss sagen, ich finde es fürchterlich.
Nicht nur, dass der Begriff „veritabler Exodus“ bei bisher gerade mal 85.000 Geretteten mehr als fehl am Platz ist (in der Subsahara, sowie dem Nahen und Mittleren Osten, aus dem die Flüchtlinge meistens stammen, dürften mehrere Hundert Millionen Menschen Leben). Nein, Alfano mein auch, dass die EU mit dem Ländern, die auf den Fluchtrouten liegen, zusammenarbeiten soll. Diese 85.000, die vor Krieg und Verfolgung flüchten, sollen somit in Ländern wie Lybien „abgefangen“ werden, also jenem Land, in dem wiederum kriegsähnliche Zustände herrschen sowie Menschen mit dunkler Hautfarbe verfolgt werden und ständigem Rassismus ausgesetzt sind.
Einzig dieser Aussage konnte ich etwas abgewinnen konnte: „Italien ist dabei, ein System für die Aufnahme von Flüchtlingen umzusetzen, das auf staatlicher, regionaler und lokaler Eben greift.“ Es wäre dies das erste Mal, dass eine italienische Regierung davon abkommt der Migration mit dem Prinzip der „Notfalllogik“ zu begegnen (komischerweise kritisiert Alfano die EU, weil angeblich (nur) diese anhand dieses Prinzips agierte).
Und zum Punkt „makabre Form eines Reisebüros“: Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen haben ein Recht auf Schutz. Sie haben auch das Recht diesen Schutz in Europa einzufordern. Aber, dieses Recht einzufordern bedeutet auch europäischen Boden betreten zu müssen. Genau hier liegt das Problem, das Alfano nicht sehen will: Diese Menschen haben keine andere Wahl, als sich den Seelenverkäufern auszusetzen, denn einen „legalen“ Weg nach Europa gibt es für sie nicht. Sie können nicht einfach ein Flugzeug betreten und nach Europa fliegen. Bereits am Flughafen würde ihnen der Zutritt verwehrt werden. Diese Situation der Ausweglosigkeit nützen Schlepper aus und verlangen horrende Preise. Zum Vergleich: Ausgestattet mit europäischem Pass kann ich am Flughafen von Tripolis einen Flug Tripolis-Rom für 200-400€ buchen (http://www.swoodoo.com/flights/TIP-ROM/2014-08-04). Flüchtlinge (ohne europäischen Pass) zahlen für denselben Weg, aber mit Boot, mindestens das Fünffache. Gilt es nicht besser hier anzusetzen? Gilt es nicht den Tausenden Flüchtlingen einen Weg nach Europa offen zu halten, der nicht jährlich tausende Menschenleben kostet?

Mi., 23.07.2014 - 14:12 Permalink

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