Internetkampagne gegen den Flughafen
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Die Landesregierung kann den Flugplatz Bozen gar nicht schließen
Immer wieder wird suggeriert, dass die Südtiroler Landesregierung über den Flugplatz Bozen bestimmen kann. Meines Wissens kann sie das aber gar nicht, denn er ist im Staatsbesitz. Der Bozner Flugplatz kann also gar nicht zur Gänze geschlossen werden. Gibt es keine Linien- und Charterflüge - also keine kommerzielle Luftfahrt- mehr, würden auf jeden Fall das Militär und die private Fliegerei bleiben. Im Jahr 2010 gingen 86% der Flugbewegungen in Bozen auf das Konto der Sportfliegerei und des Militärs. So wie am Flugplatz in Trient, wo reger Betrieb herrscht. Dort gibt es keinen öffentlich zugänglichen Flugbetrieb, aber 25.000 Flugbewegungen im Jahr, während es in Bozen 14.000 sind (Daten immer aus dem Jahr 2010).
Antwort auf Die Landesregierung kann den Flugplatz Bozen gar nicht schließen von Barbara Prugger
Barbara Prugger
Das wissen wir dass es nicht einfach wird. Wir wissen aber auch das die Landesregierung den Flughafen betrieb jedes Monat mit sehr viel Geld am Leben hält. Das einfach nicht mehr geht. Auf der einen Seite sind x Familien in ganz Südtirol in Schwierigkeiten und auf der anderen Seite werden solche Projekte von denen es noch mehr gibt künstlich am Leben gehalten ist das gerechtfertigt?
Wie lange noch? - diese…
Wie lange noch? - diese Frage stellt sich jetzt nach der Serie von Insolvenzanträgen des Signa - Unternehmenskonglomerats von Rene Benko (nehmen die Plätze 1, 2 und 5 der öst. Insolvenzstatistik ein)
Antwort auf Wie lange noch? - diese… von wartl
Ergänzung: Das…
Ergänzung: Das undurchsichtig Firmengeflecht belegt nach den diversen Bilanzbetrugsskandalen (Wirecard, Commerzialbank Mattersburg, Greensill Capital), Geldwäschemanövern mit unrühmlichen Rollen von Banken (wie Credit Suisse als eine von mehreren) und Steuerhinterziehung via Briefkastenfirmen die dringende Notwendigkeit, auf EU-Ebene für strenge, massiv sanktionsbewehrte Transparenzregeln für Vermögen, Besitzverhältnisse von Firmen und Stiftungen zu sorgen. Leider betätigen sich die meisten nationalstaatlichen Regierungen als Huren für die Besitzstandswahrer.