Maskenskandal
Der Sanitätsbetrieb muss 2,5 Millionen Euro an Mehrwertsteuer und Zollgebühren für die erste OberAlp-Lieferung nachzahlen. Nur hat man das bisher bewusst verheimlicht.

Der Sanitätsbetrieb kommt nicht zur Ruhe. 
Nach dem Erdbeben durch den Rekurs von Thomas Schael und dem Urteil des Bozner Verwaltungsgerichts müssen jetzt zwei weitere Führungskräfte ihren Hut nehmen, weil ihr Vertrag nicht verlängert werden kann (siehe untenstehenden Infokasten).
Vor allem aber tickt in den Aktenschränken der Generaldirektion eine weitere Bombe.
Denn auf Florian Zerzer & Co. könnte nach den Beanstandungen der Staatsanwaltschaft am Rechnungshof, mit denen man 6,7 Millionen Euro für die erste OberAlp-Lieferung von sieben Sabes-Funktionären zurückfordert, schon bald eine zweite Millionen-Forderung zukommen.
Die unliebsame Überraschung schlummert in einem Erhebungsprotokoll (Processo Verbale di Contestazione ai Fini della Revisione dell’Accertamento) der Abteilung „Abgaben, Fahndung und Prüfung“ des Zollamtes Bozen. Darin fordert das Zollamt für die erste OberAlp-Lieferung vom Südtiroler Sanitätsbetrieb die Nachzahlung von 2.562.034,34 Euro. 
Es ist eine Forderung und ein Vorgang, den man bis heute bewusst vor der Öffentlichkeit aber auch vor den zuständigen Politikern verschweigt.

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Profil für Benutzer Günther Stocker
Günther Stocker Mi., 13.12.2023 - 07:52

Ein Hoch auf die letzten beiden Sanitätslandesräte!
Ein Hoch auf die jahrzentelange Bildungspollitik der SVP welche uns solche Kapazitäten beschert hat.
Ein dreifaches Hoch auf den König, der immer alles daran gesetzt hat dass nur sein Stern strahl und er von ergebenen Untertanen angebetet wurde und immer noch wird.
Er freut sich immer über solche Nachrichten.
Dadurch strahlt sein Stern noch mehr.

Und sein Nachfolger wollte seinen Stempel in einer dritten Legislatur aufdrücken, da er gemeint hat die 2 vorherigen haben nicht gereicht.
Ja er wird dies erreichen, definitiv, aber leider nur im negativen Sinn.

oh armes Land Süd - Tirol, in den Köpfen gespalten.
Im Rücken schon ganz krumm verfestigt.
Aber im Gleichschritt der Schafe Richtung Abgrund!

Mi., 13.12.2023 - 07:52 Permalink
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Salto User
Günther Alois … Mi., 13.12.2023 - 08:09

Und von all dem hat niemand was gewusst? Kompatscher und Zerzer ich staune über so viel UNPROFESSIONALITÄT in euren MANAGERJOBS,und der LH ist auch fein fleissig still,bis es ein SUPERJOURNALIST,wie es Herr Franceschini ist,AUFDECKT!!! Wo sind wir mit der Svp gelandet? Im tiefen SUMPF,alles aussitzen und das Volk im DUNKLEN lassen! KATASTROPHALE SVP ZUSTÄNDE undjetzt nich fratelli und Co.prost Mahlzeit!

Mi., 13.12.2023 - 08:09 Permalink
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Profil für Benutzer Klemens Riegler
Klemens Riegler Do., 14.12.2023 - 00:36

Sehr geehrter Herr Franceschini,
Was ist denn das für ein Beitrag?
1. was soll das Aufmacherbild (Foto) darstellen? Die Sanitätseinheit ist es nicht, Oberalp auch nicht. Ebensowenig die „Magazzini Generali“ (Bozner Zoll) ... ach ja es ist die ADM in der Galileistr. die wohl keine 0,1% der Südtiroler kennt oder weiß wofür dieses Büroele zuständig ist.
2. Vom Ablauf her kann diesbezüglich der Oberalp überhaupt nichts vorgeworfen werden, denn anders hätte es von vorne herein die jetzt nachgeforderte Summe mehr gekostet ... unsinnig!
Es gibt viele Produktgruppen die von Zollgebühren und auch von der MwSt. befreit sind. Egal ob in Notlage oder nicht. Und die Kommentatoren hier sollten ruhig selbst versuchen 3 Kartone Wein in die Schweiz zu exportieren ohne es vorher jemals selbst getan zu haben. Oder auch nur mit einem Werkzeugwagen 1 Woche in der Schweiz zu arbeiten.
Tatsache ist, dass es für derartige Aufgaben und Tätigkeiten im Sanitätsbetrieb keine Mitarbeiter oder Zuständige gibt, da diese Vorgänge schlicht im Normalfall nicht vorkommen. Unter der Salto-Mitarbeitern werden sich sehr wahrscheinlich auch keine Kammerjäger oder Zahnärzte befinden.
4. Zudem dürfte die ganze Story viel warme Luft sein, denn so wie ich das verstehe handelt es sich momentan in jedem Fall nur um „herumzuschiebende“ öffentliche Millionen. (Beschäftigungstherapie für vielleicht unterbelastete Zollbeamte) Denn, soweit ich weiß bleibt ein Großteil der einkassierten MwSt. im Land. Das bedeutet, dass das Land die Millionen dem Sanitätsbetrieb zuschieben muss, dieser an die klagende Behörde zahlen muss und diese es dann wieder beim Land abzugeben hat. Bel Giro da fare! Wieviel an Zolleinnahmen im Land bleiben, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
5. warum sollte der Sanitätsbetrieb so blöd sein, die ADM über Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Kenntnis zu setzen? Ich rufe jedenfalls auch nicht vor der Heimfahrt die Bullen an und sage ihnen, dass ich 3 Glaselen zu viel getankt habe.
6. ist dieser Beitrag auch sehr spekulativ, zumal der Ausgang der Geschichte noch ziemlich offen scheint. Ob es zur viel zitierten Bombe kommt ist also noch offen. Und ob die Öffentlichkeit über eine „Wahrscheinlichkeit“ informiert werden muss ? bleibt eine offene Frage. Und ob die gesamte Politik davon weiß oder nicht, dürfte Herr Franceschini auch nicht unbedingt in vollem Umfang wissen.

Sehr heavy würde es hingegen nur, wenn die Forderung ausartet und der Rechnungshof diese Summe zusätzlich zu den anderen Millionen von Zerzer & Co. zurückfordern würde. Was aber aufgrund des „Giro“ eigentlich wirklich Unsinn wäre. Oder auch Fütterung von Anwälten und Beschäftigungstherapie für Polizeiorgane, Gerichte und Staatsanwaltschaft. Letztere 3 könnten aktuell sonstwo bessere Dienste leisten ... die Wartezeiten in gewissen Bereichen lassen auch dort zu wünschen übrig.

Do., 14.12.2023 - 00:36 Permalink
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Profil für Benutzer Stefan S
Stefan S Do., 14.12.2023 - 12:13

Antwort auf von Klemens Riegler

Sehr geehrter Herr Riegler,
Sie versuchen hier gerade Steuerhinterziehung als Arbeitsfehler und Kavaliersdelikt zu verharmlosen.
Wie Sie schon richtig erwähnt haben gibt es auf viele Waren Steuer bzw. Zollbefreiungen, deswegen wird es immer wieder gern probiert Waren falsch zu deklarieren um sich Steuervorteile zu verschaffen. Das Zollrecht unterscheidet hier auch nicht nach Vorsatz oder Unwissen. Es gilt der Grundsatz, Unwissenheit schützt nicht vor Zollabgaben.
Außerdem ist hier keine nationale Gesetzgebung sondern es ist EU Recht anzuwenden.
„Unter der Salto-Mitarbeitern werden sich sehr wahrscheinlich auch keine Kammerjäger oder Zahnärzte befinden.“
Warum nicht? Es gibt aber bestimmt einige Salto Leser welche beruflich tagtäglich mit dem EU Außenhandelsrecht beschäftigt sind ;-)

Do., 14.12.2023 - 12:13 Permalink

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