Wir und unsere Nachbarn
Scheme Matrix (Debug)
salto
community
partner-content
partner-plus-content
dossier
breaking
advertorial
editor
columnist
Sexten? Herr Kusstatscher,
Sexten? Herr Kusstatscher, was hat Sexten mit dem Attentat von 1967 auf der Porzescharte zu tun?
Soviel vielleicht: Damals ging in Sexten das Gerücht um, drei der Toten seien Opfer eines Unfalls beim Minenräumen auf dem Kreuzbergpass geworden. Weitab von der „Cima Vallona“ wie sie im italienischen Sprachgebrauch genannt wird.
Voriges Jahr ist ein aufschlussreiches Buch veröffentlich worden: „Zwischen Porze und Rosskarspitz“. Die darin beschriebenen Abläufe werden anhand von inzwischen zugänglichen Quellen aus dem österreichischen Staatsarchiv rekonstruiert und gedeutet. Was immer noch unter Verschluss gehalten wird sind die italienischen Archive. Warum wohl?
Sicher weiß man bis heute nur wers nicht war...
Antwort auf Sexten? Herr Kusstatscher, von Alexan Derkral…
Was Sexten mit Comelico zu
Was Sexten mit Comelico zu tun hat, beschreibt beispielsweise Willy Pöder in seinen Beiträgen. Mir geht es hier nicht um die historisch richtige Deutung der damaligen Ereignisse (ja, interessieren würde es mich freilich auch, aber das wurde im Laufe des Jahres ja bereits mehrmals thematisiert), sondern einfach nur um den menschlichen Respekt den Opfern gegenüber. Denen kann man schließlich auch nicht verübeln, dass die Staatsarchive noch nicht offengelegt werden. Wer weiß, ob sie sich durch die Inschrift „italianissima popolazione del Comelico“ nicht doppelt missbraucht fühlen. Wir können natürlich auch weiterhin mit Verweis auf das böse Rom unseren direkten Nachbarn den kleinsten Akt von Menschlichkeit verweigern. Dem Prinzip zuliebe ?
Antwort auf Sexten? Herr Kusstatscher, von Alexan Derkral…
Seit dem Relaunch kann man
Seit dem Relaunch kann man leider nur noch zwei Artikel „verknüpfen“, dabei gäbe es mehrere Salto-Artikel, die hier verknüpft gehörten. Stellvertretend hier ein Link:
http://www.salto.bz/de/article/18082013/wenn-die-archive-aufgehen
Wie schön: Roland Lang
Wie schön: Roland Lang veröffentlicht auf der Homepage des Heimatbundes
http://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/gedenkfeier-auf-der-porzescha…
eine Mitteilung, in dem er sich beschwert, dass der Alto Adige die Presseaussendung Piccolis veröffentlich hat
http://altoadige.gelocal.it/cronaca/2014/06/30/news/la-polemicadi-forza…
und interpretiert gleich freizügig das Verhalten des offiziellen Südtirols: „In der Südtiroler Landesregierung ist man sich aber offenbar bewusst, dass die Frage der Täterschaft ungeklärt ist und ist wohl deshalb auch fern geblieben.“
Nun geht es dem guten Lang ja primär um historische Genugtuung und nicht um heutige Zwischenmenschlichkeit und Versöhnung. Dass es ihm gelungen ist, Grabenkämpfe aufzuschürfen, wo sie bei jeglicher historischer Interpretation überhaupt nicht hingehören, kann man wiederum heute auf Bellunopress nachlesen.
http://www.bellunopress.it/2014/07/01/cima-vallona-bond-e-piccoli-repli…
Bravo Lang! Ich gratuliere. Schönes, teures Porzellan zerschlagen. So stelle ich mir ein modernes Südtirol vor. Da kann sich jemand vom Deutschen Außenminister ein Stück abschneiden. Siehe:
http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=19764
Solange die Verantwortung der
Solange die Verantwortung der Südtiroler für den Anschlag auf der Porzescharte nicht erwiesen ist, finde ich nicht, dass wir offizielle Vertreter ins Comelico schicken müssen.
Selbst bei klar erwiesener Verantwortung für den Tod von Südtirol-Aktivisten (z.B. Franz Höfler), hat es nie eine Teilnahme an einer Gedenkfeier von Seiten des Staates gegeben, geschweige denn eine Entschuldigung.
Antwort auf Solange die Verantwortung der von Guntram Bernulf
Kannst Du nicht zwischen den
Kannst Du nicht zwischen den Nachbartälern, seinen Menschen und dem Staat unterscheiden?