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....übrigens ist Pietro
....übrigens ist Pietro Tosolini seit lange Mitinhaber des Tagesblattes „Alto Adige“.....
Das wäre wirklich an der Zeit
Das wäre wirklich an der Zeit: die Machtkonzentration dieser Familie und den Missbrauch den sie damit betreiben sind geradezu mittelalterlich. „Im Übrigen bin ich der Meinung der Athesia-Komplex muss zerschlagen werden.“
Derartige Drohungen hat es in
Derartige Drohungen hat es in der Vergangenheit wiederholt gegeben. Sie haben allesamt zu nichts geführt. Einer, der echt einen Markstein gesetzt hat, war lediglich Gottfried Solderer, der Gründungsvater der FF. Rund ein halbes Jahrzehnt später (1989) wurde dann die Pustertaler-Zeitung auf den Markt gebracht. Sie löste in der Südtiroler Medienlandschaft ein hochgradiges Erdbeben aus. Es folgten nämlich ähnliche Produkte in ganz Südtirol. Trotzdem die Pustertaler Zeitung, im Unterschied beispielsweise von Athesia-Medien, bewusst und gewollt auf öffentliche Beiträge, welcher Art auch immer, all die Jahre heraus verzichtet hatte, langte die Athesia derweil stets ordentlich zu. In Summe waren es Millionen von Euro, welche das Haus der Gebrüder Ebner aus des Volkes Weinberg im Laufe der Jahre akkumulierte. Die FF hatte dazu vor nicht allzu langer Zeit einen „Leistungsspiegel“ veröffentlicht.
Die Tageszeitung von Christoph Lentsch ist im Grunde ein Derivat des einst gescheiterten „Südtirol Profil“. Sie hat einen schweren Stand. Sollte die öffentliche Förderung, in etwa 900.000 Euro jährlich, versiegen, wäre das für die Zeitung ein kaum verkraftbarer Schlag. SDF, das Fernsehen Senfters, ist ebenso auf die Weitärmeligkeit der öffentlichen Hand angewiesen.
Wenn nun jemand darüber nachdenkt, einen Pool zwischen all diesen Medien zu schaffen, dann folgt er den Spuren der Bezirkszeitungen, die diesen Weg schon vor etlichen Jahren konkret ins Auge gefasst hatten. Leider wurde nichts daraus. Die Egoismen waren nicht zu überwinden. Vielleicht gelingt ein derartiger Vorstoß heute. Tempora mutantur et nos mutamur in illis!