Unendliches Wachstum
Die Zeiten die wir gerade durchleben, müssten eigentlich schon nachdenklich stimmen.
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Peter Gasser Di., 19.09.2023 - 12:05

Antwort auf von Herta Abram

Das sehe ich auch so, und finde meine Gedanken und Gefühle in dem Text wieder - möchte aber die Verantwortung des Bürgers, des Wählers zusätzlich betonen, der es in der Hand hat (hätte), die Rahmenbedingungen zu ändern, wenn er es wirklich wollte - will er?

Di., 19.09.2023 - 12:05 Permalink
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Manfred Gasser Di., 19.09.2023 - 15:07

Antwort auf von Peter Gasser

Das ist jetzt aber eine Vermutung. Denn ich sehe z.B. beim Verteilen von oben nach unten viel mehr Gewinner als Verlierer, also wenige die verzichten müssten. Und genau das müsste der erste Schritt sein. Der Neoliberale Kapitalismus zerstört zuerst das soziale Gefüge der Gesellschaft, dann deren soziale Gedanken, und zum Schluss die Gesellschaft selbst. Solange aber keine Partei wirklich versucht, den Menschen den Spiegel vorzuhalten und die Wahrheit zu sagen, wissen wir nicht, wie die Reaktionen wären. Also müsste es jemand versuchen, nur wer?

Di., 19.09.2023 - 15:07 Permalink
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Stefan S Di., 19.09.2023 - 16:01

Antwort auf von Manfred Gasser

„Also müsste es jemand versuchen, nur wer?“
Eine gute Frage, politische Kräfte sind heutzutage mehr den je vom Wirtschaftslobbyismus abhängig. Wer also an die Stellhebel der Politik kommen will braucht eine starke Lobby hinter sich.
Am Beispiel Nahrung/Gesundheit/UN sind diese Strukturen offensichtlich wie folgender Beitrag gut aufzeigt.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/unabhaengigkeit-der-weltgesundheit…
Uns geht es allen noch viel zu gut als das wir den Mut hätten daran was zu ändern. Wer sägt schon an dem Ast auf dem er selber sitzt.

Di., 19.09.2023 - 16:01 Permalink
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Stefan S Di., 19.09.2023 - 15:04

Antwort auf von Christian I

„es gibt wesentlich hòhere und stàrkere Màchte die das Sagen haben.“
So ein Unsinn, Italien hat sich selbst in die Defensive gebracht, so ist es halt wenn man den Staat als Selbstbedienungsladen betrachtet
„In der Tat agiert Georgia Meloni auf der europäischen Bühne eher zurückhaltend und pragmatisch und damit ganz anders, als ihre antieuropäische Rhetorik im Wahlkampf vermuten ließ. “Wir sind diejenigen, die die meisten Schulden haben, also sind wir die Letzten, die sagen können: Jetzt können wir machen, was wir wollen", sagt Buchautor Aldo Cazzulo. Das habe auch Georgia Meloni erkannt und versuche deswegen, die traditionell guten Beziehungen zu Deutschland und Frankreich fortzuführen, obwohl sie politisch den rechtskonservativen Regierungen von Ungarn und Polen wesentlich nähersteht. Und natürlich bleibe das auch ihr Ziel: eine starke rechtskonservative Mehrheit in Europa, auch wenn man das momentan noch nicht so merke."
Klingt für mich plausibler als irgendwelche dunklen Mächte....

Di., 19.09.2023 - 15:04 Permalink
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G. P. Di., 19.09.2023 - 13:57

„Aber sollte es nicht an uns selbst liegen, durch die Möglichkeit demokratischer Wahlen, zwar gewohnte aber katastrophale Ungerechtigkeiten abzuändern in eine sozialere, menschlichere Gesellschaft?“
Ja, klingt gut. Aber welche Partei sollte man dann wählen? Ich sehe keine.

Di., 19.09.2023 - 13:57 Permalink
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Martin Tarshito Mi., 20.09.2023 - 08:16

Eine Beschreibung des status quo wie aus der Feder eines Oberschülers, der seinen Idealismus zu entdecken beginnt. Jede Menge Verallgemeinerungen, da und dort ein undifferenziertes Anprangern, hier und da ein Hauch von Lösungsansatz.
Das Problem? Die, die da oben an Kapital aufbauen und darum an allem Schuld sind, was schief läuft. Denn Sie hätten Narrenfreiheit und die Gunst der Politik auf Ihrer Seite. Die linken Politkräfte seien hier aber nicht zu kritisieren, nur jene, die eine unkontrollierte Migration ansprechen.
Die Lösung? Die großen Kapitalträger äußerst stark besteuern und damit die Migration und all die Idealisten, die im Aktivismus eine solidarische Aufgabe für sich selbst entdecken, quer finanzieren; solange und so stark bis die kapitalistische Kuh tod gemolken sei.
Gut, und dann?!

Kein Wort oder Gedanke dazu, wo der Schuh beim Mittelstand drückt, wie dieser und seine meist familiär strukturierte Leistungskrafz für ein ausgeglichenes, faires und respektvolles Miteinander bewahrt und gestärkt werden könnte.

Fazit: Eine Schwarz (rechts)- weiß (links) Malerei, die die Mitte beim ständigen Wechsel zwischen den Extremen stets nur streift und statt klare Worte der Mitte zu finden bunte Blumen des Idealismus streut.
Schön zu lesen, im Grunde aber nichtssagend.

Mi., 20.09.2023 - 08:16 Permalink
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Stefan S Mi., 20.09.2023 - 14:52

Antwort auf von Manfred Klotz

Der Beitrag bringt es sehr gut auf den Punkt einzig an dieser Analyse stör ich mich ein wenig.
„ein “Weiter so„ auf ihre Fahne schreiben, finden leider gerade bei bildungsfernen Wählerschichten immer noch mehr Gehör als jene mit Weitblick und Verantwortung für die Zukunft ein“
An den bildungsfernen Wählerschichten liegt es wohl weniger viel mehr nehme ich wahr, das eine gewisse Endzeitstimmung herrscht nach dem Motte, schnell noch machen bevor es nicht mehr geht, bzw. das können wir eh nicht verhindern. Dieses spiegelt sich auch im Wahlverhalten wieder.
Aber es gibt zumindest Hoffnung
https://www.ardmediathek.de/video/ard-wissen/die-revolution-der-erneuer…
Überzeugt mich nur halbwegs weil die Energiegewinnung nur ein Baustein zum nachhaltigen Erhalt unseres Lebensraum ist.

Mi., 20.09.2023 - 14:52 Permalink
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Martin Tarshito Mi., 20.09.2023 - 16:41

Antwort auf von Manfred Klotz

J Fleischmann veröffentlicht hiermit einen Beitrag, der sich in der „Glied“erung seines Accounts unter dem Titel „Artikel“ wiederfinden lässt und dort als fünftes Glied (Artus/ articulus) einreiht. Also ist es legitim, dass ich ihn einen Artikel nenne.

Welch Kategorisierung Sie Herr Klotz vornehmen wollen, sei Ihnen überlassen. Sie wissen ja eh immer alles besser.

Dennoch würde ich den vorliegenden Artikel nicht als „emotional und weniger sachlich“ einordnen, Herr Klotz.

Mi., 20.09.2023 - 16:41 Permalink
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Hartmuth Staffler Mi., 20.09.2023 - 14:01

Der einfache Mensch hat nicht nur den Wahlzettel als Möglichkeit, um die Verhältnisse zu ändern. Ganz besonders ist es das Konsumverhalten. Die Raubkapitalisten sind ja darauf angewiesen, dass die Masse auf ihre Werbetricks hereinfällt. Es steht jedem frei, das zu ändern. Natürlich erfordert das auch die Bereitschaft, sich zu informieren. Sonst läuft eben alles weiter wie gehabt.

Mi., 20.09.2023 - 14:01 Permalink
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Stefan S Do., 21.09.2023 - 07:35

Antwort auf von Hartmuth Staffler

„Der einfache Mensch hat nicht nur den Wahlzettel als Möglichkeit, um die Verhältnisse zu ändern.“
Nein haben wir nicht, die Politik ist längst zu sehr abhängig von Wirtschaftslobbyismus, wer da als Politiker nicht mit geht hat auch keine Chance an die Stellhebel des Staates zu kommen.
„Die Raubkapitalisten sind ja darauf angewiesen, dass die Masse auf ihre Werbetricks hereinfällt.“
Absolut richtig aber um dies zu ändern Bedarf es schon einer kleinen Revolution.
Habe diesen Artikel schon mal dieser Tage zu einem anderen Thema verlinkt, dieser zeigt am Beispiel von Nahrung/Gesundheit/UN diese Abhängigkeit auf.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/unabhaengigkeit-der-weltgesundheit….

"Es ist die Zeit der nationalen Interessen. Es ist die Zeit des Populismus und das heißt auch der einfachen, griffigen, schnellen, billigen Lösungen. Es ist immer noch die Zeit der Schwächung der Staaten, auch der finanziellen Schwächung der Staaten zu Gunsten einer stärkeren Wirtschaft. Es bräuchte wohl eine kleine Revolution, auch eine gesellschaftliche. Es braucht eine wirklich ungeduldige und fordernde Zivilgesellschaft, die sich gegenüber diesen wirtschaftlichen Partikularinteressen endlich mal deutlicher zu Wort meldet. "

Do., 21.09.2023 - 07:35 Permalink
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Josef Fulterer Sa., 30.09.2023 - 06:40

Antwort auf von Dietmar Nußbau…

Das Elend „mit dem Versagen der Staats-tragenden Parteien beginnt damit, dass sich alle mit Schienbein- + Ellbogen-Tücke als P A P P A B I L I endlich Angekommenen,“ aber auch die „zur Blut-Auffrischung eingesammelten ZUG-PFERDE“ sich nach den Wahlen, "sich hauptsächlich N U R um eine generöse eigene Versorgung, möglichst mit zusätzlich besoldeten Pöstchen + einer generösen Ruhestands-Versorgung kümmern (die derzeit 2/3 des Aufwandes für die Politiker kostet)," statt wie vor Wahl SCHEIN-heilig v e r s p r o c h e n, alle Entscheidungen n u r zum Wohl aller Bürger zu treffen.

Sa., 30.09.2023 - 06:40 Permalink

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