Auf Südtirols Straßen kann man derzeit einen Camper des AGB treffen. LHFD-Vorsitz Werner Niederkofler zur Kampagne, die Tourismus-Bedienstete über ihre Rechte informiert.
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Schön, dass die Gewerkschaften touren und ein Minimum an erträglichen Arbeitsbedingungen und Lohn zu fordern. Das ist wichtig. Visionär ist das aber nicht. Keine generelle Forderung nach kürzeren Arbeitszeiten (z.b. 4-Tage-Woche), nach wirklicher Beteiligung, nach Wirtschaftsdemokratie und erst recht nix von Klimagerechtigkeit, Umweltschäden, regionaler Kreislaufwirtschaft anstatt Ausbeutung von Menschen und Natur. Recht undefiniert ploppt das Wort „Nachhaltigkeit“ ein mal auf („So kann sich ein neues Tourismusmodell definieren, welches nachhaltiger und verantwortungsvoller ist.“ – was auch immer das heißen soll).
Auch ausgeklammert: die Situation der vielen Menschen, die als Saisonarbeiter*innen nach Südtirol kommen und von migrantisierten Menschen, die häufig miserabel bezahlt werden und die dreckigste Arbeit machen.
Über etwas mehr Mut, Vision und breiter verstandene Solidarität würde ich mich sehr freuen. Allianzen mit der Klimagerechtigkeitsbewegung, denjenigen, die sich für soziale Gerechtigkeit und Inklusion engagieren, fände ich vielversprechend.
Schön, dass die
Schön, dass die Gewerkschaften touren und ein Minimum an erträglichen Arbeitsbedingungen und Lohn zu fordern. Das ist wichtig. Visionär ist das aber nicht. Keine generelle Forderung nach kürzeren Arbeitszeiten (z.b. 4-Tage-Woche), nach wirklicher Beteiligung, nach Wirtschaftsdemokratie und erst recht nix von Klimagerechtigkeit, Umweltschäden, regionaler Kreislaufwirtschaft anstatt Ausbeutung von Menschen und Natur. Recht undefiniert ploppt das Wort „Nachhaltigkeit“ ein mal auf („So kann sich ein neues Tourismusmodell definieren, welches nachhaltiger und verantwortungsvoller ist.“ – was auch immer das heißen soll).
Auch ausgeklammert: die Situation der vielen Menschen, die als Saisonarbeiter*innen nach Südtirol kommen und von migrantisierten Menschen, die häufig miserabel bezahlt werden und die dreckigste Arbeit machen.
Über etwas mehr Mut, Vision und breiter verstandene Solidarität würde ich mich sehr freuen. Allianzen mit der Klimagerechtigkeitsbewegung, denjenigen, die sich für soziale Gerechtigkeit und Inklusion engagieren, fände ich vielversprechend.