Gastkommentar
Wie das Land mit seiner Lohn- und Wirtschaftspolitik die sozialen Kontraste und Defizite befeuert und die Gewerkschaften gelähmt zusehen.

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Profil für Benutzer Gerold FIEDLER
Gerold FIEDLER Sa., 01.04.2023 - 21:08

Vielen Dank, Herr Klammer fuer diese klaren Worte. Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Die Kritik am von Ihnen sehr gut und treffend beschriebenen System ist ueberfaellig in allen Punkten gerechtfertigt. Die Abwanderung von Arbeitskraeften aus den oeffentlichen Sektor ist, aus den von Ihnen genanten Gruenden, bereits jetzt sehr hoch und sie wird noch deutlich zunehmen, wenn die Angestellten der unter en Gehaltsebenen weiterhin auf die selbe schaebige Art und Weise hingehalten werden.

Sa., 01.04.2023 - 21:08 Permalink
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Profil für Benutzer Dietmar Nußbaumer-25984
Dietmar Nußbau… Sa., 01.04.2023 - 21:34

Auch ich bedanke mich für diesen Artikel, hier stimmt einfach alles. Sanität und Schule werden wissentlich oder unbedarft runtergewirtschaftet; eigentlich in unverantwortlicher Weise und das mit dem Steuergeld der Bürger (es ist ja nicht t ihr eigenes Geld). Und die Gewerkschaften schauen planlos zu? Höchste Zeit, aus den Gewerkschaften aufzutreten?

Sa., 01.04.2023 - 21:34 Permalink
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Livia Minnea Sa., 01.04.2023 - 22:42

Antwort auf von Dietmar Nußbau…

Ich würde eher sagen, es soll sich noch mehr Lehrpersonen politisch-gewerkschaftlich organisieren. Die Lehrpersonen bruachen eine starke Vertretung. Problematisch ist natürlich der Umstand, dass die Gehälter derart niedrig sind, dass sich viele Lehrpersonen zweimal überlegen müssen, ob sie sich überhaupt noch den Gewerkschaftsbeitrag leisten können.

Sa., 01.04.2023 - 22:42 Permalink
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Profil für Benutzer Livia Minnea
Livia Minnea Sa., 01.04.2023 - 22:39

Kompliment für diesen Artikel - Er bringt auf den Punkt, was man von vielen Lehrpersonen hören kann. Und er spiegelt auch das Gefühl der Hilflosigkeit wider, das viele Lehrpersonen befällt. Hier droht zweierlei:
- die völlige Verarmung der Lehrerschaft, die zudem auch von Altersarmut bedroht ist;
- die vielgepriesene Südtiroler Schule wird hier innerhalb weniger Jahre richtiggehend an die Wand gefahren.
Eigentlich wären ja längst schon Lohnerhöhungen fällig, aber wenn nur mehr die Hälfte der Inflation ausgeglichen wird, dann ist das in Wirklichkeit eine laufende Gehaltsreduzierung.
Die Mindestforderung muss also lauten: Voller Inflationsausgleich für die letzten Jahre, so wie das regelmäßig in Österreich geschieht (dort gab es allein heuer einen Inflationsausgleich von 8,8%; die Inflationsanpassung erfolgt jährlich; zudem gibt es regelmäßige Gehaltserhöhungen und Biennal-Gehaltssprünge von 2%).
Wenn in Südtirol die Schule weiter ausgehungert wird, haben wir spätestens in drei/vier Jahren katastrophale Folgen. Es soll dann nicht heißen, das hätte niemand vorhersehen können.

Sa., 01.04.2023 - 22:39 Permalink
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Profil für Benutzer Hanno Zerhol
Hanno Zerhol Sa., 01.04.2023 - 23:04

Antwort auf von Livia Minnea

Wenn bei einer elternversammlung in der schule mehr Lehrkräfte als Eltern oder Schüler sind, wenn mehr zeit für Zettel verwendet werden, als zeit in der klasse bei den schülern, wenn man für die Anmeldung für einen elternsprechtag eine dreiviertel Stunde braucht und für eine baukonzession gefühlt zwei Jahre, (liste liese sich weiterführen) dann braucht es von der Seite der öffentlich Angestellten auch Lösungsansätze und nicht nur plärren und weter so

Sa., 01.04.2023 - 23:04 Permalink
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Profil für Benutzer Margareth Fink
Margareth Fink Mo., 03.04.2023 - 22:10

Antwort auf von Hanno Zerhol

Wir öffentlichen Angestellten, die wir die Arbeit ausführen, haben Lösungsansätze, allein, wir werden nicht (an)gehört. Oft genug passiert es, dass wir Neuregelungen, aus der Zeitung erfahren, also zeitgleich mit den Bürgerinnen und Bürgern, für die wir arbeiten. Wie soll man da bürgernah arbeiten? Wenn man sich in eine neu eingeführte Materie erst einlesen muss, die Bürger aber schon Antworten brauchen, dann ist das für keinen der Beteiligten ein Vergnügen. Aber, so hat man mir auf diesen Hinweis einmal von höherer Stelle geantwortet, die Politik hat anderer Kommunikationsnotwendigkeiten....

Mo., 03.04.2023 - 22:10 Permalink
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Profil für Benutzer Waltraud Mittich
Waltraud Mittich So., 02.04.2023 - 08:44

Ich sehe das Problem . Den LH werde ich aber daran messen,mit welchem Mut und mit welcher Bereitschaft für eine Erneuerung er in die anstehenden Koalitionsverhandlungen nach den Wahlen geht.

So., 02.04.2023 - 08:44 Permalink

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