Tourismus
Kurz vor Frühlingssaison müssen die Schwimmbäder trotz Trockenheit aufgefüllt werden. Gemeinden im Burggrafenamt wollen die Becken gestaffelt volllaufen lassen.

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Profil für Benutzer Sebastian Felderer
Sebastian Felderer Mo., 13.03.2023 - 19:50

Alles klar. Die Schwimmbecken der Tourismusbetriebe müssen gefüllt werden. Das wäre ja noch schöner. In ein Schwimmbecken zu springen ohne Wasser ist doch keinem Gast zuzumuten. Und übrigens. Es steht doch schon lange die Forderung nach mehr Speicherbecken im Raum und dies nicht nur für Beschneiungsanlagen, sondern auch für die Landwirtschaft, für das Löschwasser, kurzum einfach um vorhandene Wassermengen für den Notfall zu speichern. Was liegt dann näher, als auch die Schwimmbecken als eine Art Speicherbecken anzusehen. Man muss sich dies nur bildlich vorstellen. Ein Acqua-Ressort vom Dorfer in Passeier garantiert Wasserspeicherung für das Passeiertal, die Falkensteiner-Group macht es für das Pustertal und so von Bezirk zu Bezirk. Wellnessanlagen als Wassergaranten in Trockenperioden. Das Beregnungskonsortium, die Feuerwehr und Superski Dolomiti erhalten ihre Anschlüsse bei den Hotels und das Wasseramt überwacht die Entnahmen. Selbst die Cascade in Sand in Taufers könnte wieder zu neuem Leben erweckt werden. Also Südtirol ist wirklich ein Land mit ungeahnten Möglichkeiten. Es muss alles nur von der richtigen Seite beleuchtet werden.

Mo., 13.03.2023 - 19:50 Permalink
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Profil für Benutzer G. P.
G. P. Mo., 13.03.2023 - 20:51

Die Frage ist natürlich, was unsere südlichen Nachbarn dazu sagen, wenn wir das Wasser in Speicherbecken zurückhalten, wo im Süden sonst schon zu wenig Wasser ankommt.

Mo., 13.03.2023 - 20:51 Permalink
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Marlene Pernst… Mo., 13.03.2023 - 20:55

Ich verstehe schon länger nicht mehr, warum wir so darauf bedacht sind zu erhalten. Mit welchem Recht bauen wir Speicherbecken für Wasser? Haben nicht andere Regionen auch ein Recht auf das Wasser, welches in Südtirol abrinnt? Wäre es nicht eigentlich an der Zeit an einen Umbau der Landwirtschaft zu denken, bspw. wassersparendes Obst und Gemüse (sollte es eigentlich geben)? Hätte auch den zusätzlichen Nebeneffekt der Diversifizierung und es würde wieder mehr Regionalität auf unsere Teller bringen. Sollten Entscheidungsträger nicht eher in diese Richtung denken, anstelle des Erhaltenes der CO2 intensiven Landwirtschaft?

Ich bin wirklich sehr enttäuscht von diesem Egoismus. Es fehlt einfach an Weitsicht die Krise anzugehen.

Mo., 13.03.2023 - 20:55 Permalink
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Salto User
Josef Fulterer Di., 14.03.2023 - 06:31

Antwort auf von Martin Ancient

Mit der Beregnung bei Sonnenschein verdunstet ein beachtlicher Teil des ausgebrachten Wassers und befeuert bis zu 2/3 die Rückstrahlung der Wärme-Energie aus dem Schirm der Klima-Gase.
Dadurch wird auch aus den Wasserobeflächen, von der wärmeren Luft mehr Wasser aufgesaugt, das mit den bei wärmerem Wetter häufiger notwendendigen Filterrückspülungen verlorenen Wasser, ebenfalss ersetzt werden muss.

Di., 14.03.2023 - 06:31 Permalink
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Profil für Benutzer Josef Ruffa
Josef Ruffa Di., 14.03.2023 - 08:06

„Kurz vor Frühlingssaison müssen die Schwimmbäder trotz Trockenheit aufgefüllt werden.“
Kann jemand das „müssen“ erklären?

Di., 14.03.2023 - 08:06 Permalink
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Profil für Benutzer Armin Kobler
Armin Kobler Sa., 18.03.2023 - 15:43

„Bei der Bewässerung von Pflanzen und Grünanlagen versickert das Wasser in die Erde“ Genau. und alles, was nicht von den Wurzeln aufgenommen wird, geht wieder zurück in das Grundwasser, ist also nicht „verloren“ und er wird auch nicht „verbraucht“. Einzig die Verdunstungsverluste machen Probleme, aber mit der Umstellung auf Tropfenbewässerung wo möglich (bei uns im Betrieb schon vor 30 Jahren erfolgt) tendieren auch diese gegen null.
Tatsache ist aber schon, dass es verschiedenen Formen der Wassernutzung und dementsprechend verschiedene Wasserbilanzen gibt, diese aber alle in einen Topf geworfen werden. Gerade weil der Klimawandel für uns Menschen in der Summe eher negativ als positiv ausfallen wird, ist eine rationale, wissenschaftlich begründete und nicht emotionale Herangehensweise notwendig.
Das Auffüllen von Schwimmbecken kann z.B. ein kurzfristiges Problem bei der Trinkwasserversorgung sein, aber deshalb rinnt nicht weniger Wasser die Etsch hinunter, nur als Beispiel.

Sa., 18.03.2023 - 15:43 Permalink

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