Aus dem Blog von Markus Lobis
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War selber einmal dort,
War selber einmal dort, schäme mich heute dafür.
Dachte damals: Du musst in den sauren Apfel beißen, ist ja nicht für dich persönlich, es geht um ein größeres Anliegen.
Es ging um eine Sache, die dem LH aus seiner Ausbildung und Erfahrung heraus weitestgehend fremd sein musste.
Er erklärte mir nach ca. 1 Minute, dass es so eine Initiative nicht brauche, weil das eh alles schon tausendmal gemacht worden sei.
Das war das Ende des Gespräches.
War nie in der SVP, aber seitdem hat sie einen Gegner mehr.
Jetzt geht es darum das Vakum zu füllen
Die Zeiten der Morgenaudizenen sind vorbei, doch es gibt genug Personen die nun Entzugserscheinungen leiden.
Nun geht es aber darum für diese Lücke einen Ersatz zu finden und das wäre mehr Rechtssicherheit durch klarere Gesetze geben, für Bürger und Beamten, damit die einen Wissen was ihnen zusteht und die anderen welchen Handlungsspielraum sie haben.
Dafür muss aber aus dem bis jetzt servile und brave Tiroler Untertan ein Citoen mit Rechtskultur und Bürgerbewußstsein werden.
Sonst wird es früher oder später einen neuen höchsten Sachbearbeiter für alles und jeden geben, der die freie Stelle füllt.
Zuspät
Kann ich nicht ganz nachvollziehen diese Serie. Denn ob früh morgens tierende landeshauptmann im Büro oder spät abends im Felsenkeller, es war immer der amtierende Landeshauptmann am Werk. Und er hat mit diesen Aktionen und dem Solidaritätsfond und, und, und .... den Grundstein für die nächsten 100.000 Vorzugstimmen gelegt. Sein System durfte funktionieren und hat funktioniert. Leben lassen, um selber zu leben. Klingt eigentlich ganz passabel, doch in diesem Fall haben gewisse Kreise gut gelebt und der Chef selber sicher am besten. Und die, welchen es zuminder war, um fünf Uhr vor der Landhaustür zu kauern, die haben es bezahlt, das System. Jetzt ist es zuspät, jetzt ist es vorbei, wie viele andere „Systeme“ auch. Deshalb passt es mir nicht unbedingt, dass darüber geschrieben wird. Wenn man gegen ein System ist, muss man es knacken, solage es existiert. Wenn’s vorbei ist, nützt es wenig, darüber zu erzählen. Wir schauen nach vorne und dort soll es anders werden. Mir genügt es , wenn Arno nach 8 Uhr morgens beginnt.
Zuspät
Kann ich nicht ganz nachvollziehen diese Serie. Denn ob früh morgens tierende landeshauptmann im Büro oder spät abends im Felsenkeller, es war immer der amtierende Landeshauptmann am Werk. Und er hat mit diesen Aktionen und dem Solidaritätsfond und, und, und .... den Grundstein für die nächsten 100.000 Vorzugstimmen gelegt. Sein System durfte funktionieren und hat funktioniert. Leben lassen, um selber zu leben. Klingt eigentlich ganz passabel, doch in diesem Fall haben gewisse Kreise gut gelebt und der Chef selber sicher am besten. Und die, welchen es zuminder war, um fünf Uhr vor der Landhaustür zu kauern, die haben es bezahlt, das System. Jetzt ist es zuspät, jetzt ist es vorbei, wie viele andere „Systeme“ auch. Deshalb passt es mir nicht unbedingt, dass darüber geschrieben wird. Wenn man gegen ein System ist, muss man es knacken, solage es existiert. Wenn’s vorbei ist, nützt es wenig, darüber zu erzählen. Wir schauen nach vorne und dort soll es anders werden. Mir genügt es , wenn Arno nach 8 Uhr morgens beginnt.
Geschichtsaufarbeitung!
Finde ich gut, die Serie! Wir müssen uns offen und ehrlich im Spiegel ansehen. Ich war auch zweimal beim „Kaiserhof-Gang“- Ritus, in einer Bürgerinitiative-Sache - ich muss sagen, Durnwalder war sehr korrekt und konsequent. Verwundert hat mich dabei, dass bei dem Ritus mehrere hohe Landesbeamte mitmachten und habe nachgefragt: „So geht’s schneller und sicherer!“. Darf denn sowas sein?
War nie dort ....
Nie bin ich so früh morgens in Bozen im Fürstenpalast Schlange gestanden ..... ich habe diese Bittstellerdemokratie immer verabscheut! Tatsächlich hat sich in Südtirol unter der Ära Durnwalder nicht zuletzt durch diese Bittgänge eine Art Absolutismus entwickelt, der von den „Untergebenen“ nicht so verspürt wurde, weil letztendlich Geld für - fast - alle vorhanden war. Verteilt hat Fürst Durnwalder! An dieser Fürstenrolle hat er zusehends mehr Gefallen gefunden und darüber hinaus leider den richtigen Zeitpunkt für seinen Abgang verpasst. 10 Jahre früher, und viele hätten ihm nachgeweint; das ist heute nicht so. Schade, denn seine positiven Errungenschaften und Leistungen für das Land, die es glit anzuerkennen, treten dadurch in den Hintergrund und werden leicht vertgessen.
Wo bringt man seine Wünsche vor?
Herr Durnwalder hat sich die Wünsche aller angehört, und es war relativ einfach, sie vorzubringen.
Um Meinungen, V0rschläge, Wünsche zu äußern, kann man jetzt höchstens einen Lesebrief schreiben, welche „offenen Kanäle“ gibt es sonst noch für die Frau auf der Straße? Wie kontaktiere ich z.B. Oppositionspolitiker, damit sie meine Anliegen zumindest kennenlernen?
Wo bringt man seine Wünsche vor?
„Um Meinungen, V0rschläge, Wünsche zu äußern, kann man jetzt höchstens einen Lesebrief schreiben, welche “offenen Kanäle„ gibt es sonst noch für die Frau auf der Straße? Wie kontaktiere ich z.B. Oppositionspolitiker, damit sie meine Anliegen zumindest kennenlernen?“
Frau Orgler, jeder Politiker hat eine offizielle Emailadresse...., schreiben Sie doch einfach.
@Josef R.
Danke für die Information. Ich würde aber eine Plattform vorziehen, wo jeder seine Anliegen oder Wünsche an die verschiedenen Landesräte vorbringen kann und man dann auch erfährt, ob andere Bürgerinnen ähnliche Belange haben. Es braucht von mir aus auf alle Fälle mehr Bürgerkontakt, da ich z.B. mit dem Gerede der Politiker über Vollautonomie, Selbstbestimmung, Freistaat ... recht wenig anfangen kann, während mich z.B. das Thema „bezahlbare Mieten in Bozen“ - das kein Politiker anspricht - sehr wohl interessiert.