Wasserkraft
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Wenn Roberta Bottarin in der
Wenn Roberta Bottarin in der Rai behauptet, die Eurac betreibe keine Auftragsarbeit, dann ist das schlichtweg falsch. Die Eurac betreibt sehr wohl Auftragsarbeit. Der Anteil an Drittmittelprojekten und Auftragsarbeit nimmt an der Eurac seit Jahren zu (siehe Jahresberichte). Dabei wird von Seiten der Auftragsgebern oft starker Druck ausgeübt und die Forscher der Eurac geben meistens klein bei, da der Fall sonst gleich an die Chefetagen weitergeleitet wird. Das ist schade. Vielleicht sollte die Eurac beginnen die genaue Finanzierung der Projekte (und darausfolgenden Publikationen) offenzulegen. Dies ist mittlerweil eigentlich Standard.
Antwort auf Wenn Roberta Bottarin in der von Martin Egger
Herr Egger, die Studie war
Herr Egger, die Studie war keine Auftragsforschung, sondern Ergebnis eines jahrelangen Monitorings, finanziert durch die Autonome Provinz Bozen. Es gab weder Druck von irgendwoher, noch hat irgendjemand klein beigegeben. Die Publikation finden sie hier: https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fenvs.2022.904547/full
Erstaunlich, wie manche lieber die eigene Ahnungslosigkeit offen zur Schau stellen, anstatt sich vorher mit ein paar wenigen Mausklicks oder einem Mail zu informieren.
Antwort auf Herr Egger, die Studie war von Georg Niedrist
Lieber Herr Niedrist, die
Lieber Herr Niedrist, die Studie habe ich mir sehr wohl angesehen. Im Artikel finden sich jedoch keine Angabe zum Auftraggeber oder Finanzierung. Dass die Angabe der Finanzierung mittlerweile wissenschaftlicher Standard ist, scheint Ihnen egal zu sein. Sie verweisen nun hier auf Salto.bz auf eine Finanzierung des Projekts durch die Autonome Proviz Bozen. Gab es hierfür eine Direktvergabe durch das Land? Denn in der Leistungsvereinbarung findet sich kein Punkt, welcher dieses Projekt beinhalten würde. Falls es keine Direktvergabe gab, stellt sich mir die Frage wer der Auftraggeber war und vorher die Mittel kamen. Im Sinne der Transparenz (und Einordnung der Resultate) wäre es sehr wichtig zu wissen, wer die Studie finanziert hat. Letztlich, und darauf zielte mein ursprünglicher Kommentar eigentlich ab, sind die Studien der Eurac aufgrund dieser Intransparenz immer schwierig zu beurteilen. Man weiß nie, ob eine Studie nun wissenschaftlicher Natur ist (was bei dieser Studie durchaus möglich ist) oder von einem Verband oder Privaten beauftragt wurde und das Ergebnis schon vorher feststand. Eigentlich schade.