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Bravo Frau Kurz.
Bravo Frau Kurz.
Danke für Ihren Beitrag Herr
Danke für Ihren Beitrag Herr Lechner. Es ist so wie Sie es sagen, trotz 3maliger Impfung werden die Menschen krank (meist leichter und kürzer), aber sie können andere anstecken und gefährdete Personen kann es dann mitunter auch schlimm erwischen. Überall lauert diese Gefahr, wo Leute aufeinander treffen, egal ob in Heimen, Schulen, Krankenhäuser oder sonst wo und im Krankenhaus kann man mehr als woanders davon ausgehen, dass auf die Hygiene besonders Wert gelegt wird, was die Möglichkeit einer Ansteckung mindert. Man weiß inzwischen viel über das Virus und wenn alle anderen Länder Europas ohne die Impfpflicht auskommen und arbeiten dürfen, dann wäre es auch bei uns an der Zeit, dass sich die Politik in diese Richtung bewegt und dafür stark macht, damit erprobtes Personal wieder an den Arbeitsplatz zurück kehren kann, wo es notwendig gebraucht wird.
Es ist das Anliegen dieses Briefes einmal mehr auf die missliche Lage und auf die, im Grunde unzumutbaren Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen, die zur Zeit im Bereich der Krankenhäuser und Pflegeheime herrschen. Wir haben diesen Beruf gewählt, weil wir Menschen helfen möchten, sie gut und gewissenhaft von der Geburt bis zu ihrem Tod begleiten möchten. Corona hat da so einiges verändert oder besser gesagt vorzeitig ans Tageslicht geholt, was sich im Untergrund zusammengebraut hat. Die Menschen werden älter, die Ansprüche an die Pflegekräfte, Hilfskräfte, Techniker usw. größer. Niemand, der nicht im System drinnen ist kann sich vorstellen wie schwierig es ist allen Anforderungen gerecht zu werden und dabei das Wohl des Patienten und den Patienten selbst nicht aus dem Blick zu verlieren. Unmut, Frust, Enttäuschung steigen in den Teams, wo vermehrt Mitarbeiter fehlen ( Suspendierungen, Pensionierungen, Kündigungen), wo Gespräche im Sand verlaufen, persönliche Wünsche einfach übergangen werden, Überstunden an der Tagesordnung sind, gegenseitiges Verständnis und Wertschätzung fehlen, weil einfach organisatorische Vorgaben Priorität haben, um alles am Laufen zu halten. Es leiden alle darunter, Angestellte und Bedürftige. Mein Anliegen ist einen Appell zu lancieren, aufmerksam zu machen, damit man die Not aller Betroffenen endlich ernst nimmt und sich darum bemüht Massnahmen zu ergreifen, die es auch morgen noch erlauben, dass Menschen eine gute medizinische Versorgung erhalten, weil entsprechend Personal da ist vom Arzt bis zur Reinigungskraft es braucht in einem solchen Betrieb jede/n einzelnen mit seinem Fachwissen seinem Veratwortungsbewusstsein, seinen Fähigkeiten, einer physischen und psychischen Gesundheit, die Freude, Motivation und Energie schenkt. Es ist wie überall, die in den höheren Etagen angestellt sind wehren sich um ihre Rechte, die in den unteren erhalten sehr oft nur was übrig bleibt und das ist manchmal wenig, zu wenig, wenn man die aktuelle wirtschaftliche Lage mit allen Teuerungen betrachtet. Ich hoffe, dass viele meiner BerufskollegenInnen diesen Brief lesen, ihn teilen und wir noch weitere Stimmen sammeln können um uns Gehör zu verschaffen und angemessene Bedingungen erhalten und es weniger Kündigungen und wieder mehr ausgebildetes Fachpersonal im Pflegebereich gibt, das gerne in Südtirol bleibt und sich da einbringt wo es zuhause ist. Die Liste zur Unterschriftenaktion kann über meine persönliche Emailadresse angefordert werden. Wir zählen auf weitere Unterstützung, denn es betrifft viele von uns!
Danke mit einem lieben Gruß Dorothea Kurz
Antwort auf Danke für Ihren Beitrag Herr von Dorothea Kurz
Bei der spanischen Grippe
Bei der spanischen Grippe sind beim ersten Schub vom Winter 1917 / 18 und besonders (wegen unzureichender Ernährung und Heizung) beim zweiten Schub 1918 / 19 zwischen 50 und 100 Mio. Menschen verstorben.
Der dritte Schub vom Winter 1919 / 20 ist wie eine Grippe verlaufen, bei der es gesundheitlich angeschlagene Menschen in einzelnen Fällen auch nicht geschafft haben.
Antwort auf Bei der spanischen Grippe von Josef Fulterer
Das Pflegepersonal in den
Das Pflegepersonal in den Spitälern und Altersheimen steht mit Schutzkleidung, Maske und schäbiger Entlohnung noch immer nicht nur im Regen, sondern sogar unter der Traufe, während es sich der aufgeblähte Verwaltungsappearat für sich „schon recht fein gerichtet hat,“ aber nicht einmal imstand ist, den Laden endlich mit einem einheitlichen IT-Programm zu verwalten.
Ich bin mit Ihren Aussagen
Ich bin mit Ihren Aussagen voll einverstanden. Die große Schande ist aber, dass von Seiten der Ärztinnen und Ärzte öffentlich kein Ton zu hören ist und für sie der ganze Irrsinn mit der ärztlichen Ethik anscheinend gut vereinbar ist.