Missbrauch
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Klassisches Gelabere von der
Klassisches Gelabere von der Kirche!
Missbrauch an Schutzbefohlenen gehört unverzüglich und bedingungslos angezeigt und der/die Täter/in gehören strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen, nicht zivil- oder kirchenrechtlich; dies höchstens in einem zweiten Moment.
Und wenn ich lese, dass etwas für die Kirche finanziell zu aufwändig sei, muss ich lachen und weinen zugleich.
Es braucht auch keine Expertengruppe, sondern ein knallhartes Vorgehen der Opfer - nur dadurch werden die Täter an den Pranger gestellt. Wer sich auf einen Deal mit der Kirche ist selbst schuld, denn wer missbraucht wird und danach nicht rigoros vorgeht, spielt der Zermürbungstaktik der Kirche in die Hände.
Antwort auf Klassisches Gelabere von der von Am Pere
Kinder sind Schutzbefohlene
Kinder sind Schutzbefohlene nicht nur irgendwelcher Geistlicher, sondern vor allem ihrer Eltern. Die haben dafür zu sorgen, dass ihre Kinder nicht missbraucht werden. Meine Eltern haben mir seinerzeit das Ministrieren verboten, damit war meine unschuldige kindliche Seele gerettet.
Antwort auf Kinder sind Schutzbefohlene von Hartmuth Staffler
Aber zur Schule haben Sie
Aber zur Schule haben Sie ihre Eltern schon gelassen, hoffe ich. Ebenso hoffe ich für Sie, dass sie in dieser Einrichtung nicht Ihre unschuldige, kindliche Seele verloren haben. Da soll es ja auch einige Vorfälle gegeben haben.
Antwort auf Aber zur Schule haben Sie von Manfred Gasser
Ich bin zwar in der Schule
Ich bin zwar in der Schule geschlagen worden (die Italienischlehrerin war noch eine Faschistin), aber ich habe mich gewehrt und zurückgeschlagen, was damals für viel Aufsehen gesorgt hat. Ich habe davon aber keine psychische Schäden, sondern nur eine leichte Gehörschädigung am rechten Ohr (die Lehrerin war Linkshänderin) davongetragen.
Antwort auf Kinder sind Schutzbefohlene von Hartmuth Staffler
Ihre Verallgemeinerung finde
Ihre Verallgemeinerung finde ich echt geschmacklos gegenüber die Pfarrer, die wirklich in Namen Christi leben und ihr bestes für die Gemeinschaft tun. Ich selbst war Ministrant und unser Kaplan war einer der besten Menschen die ich überhaupt kenne! Ganz liebe Grüsse Bernhard!
Antwort auf Ihre Verallgemeinerung finde von Christian I
Der Nachteil von induktiven
Der Nachteil von induktiven Denkmustern dürfte hinlänglich bekannt sein.
Mein Hund beißt nicht, der meines Nachbarn auch nicht. Also sind alle Hunde auf der Welt freundlich.
Hoffentlich macht’s jetzt klick.
Antwort auf Ihre Verallgemeinerung finde von Christian I
Ich finde den Ministranten
Ich finde den Ministranten-Kommentar von Herrn Staffler (leider) sehr passend.
Antwort auf Ich finde den Ministranten von Elisabeth Garber
Ich habe eigentlich ganz
Ich habe eigentlich ganz gerne ministriert, aber es war dann doch besser, dass ich es gelassen habe, damals die einzige Möglichkeit. An Proteste oder gar Anzeigen war damals überhaupt nicht zu denken.,
Entsetzliches Gelaber der
Entsetzliches Gelaber der Kirche,wie immer und passieren tut NICHTS,Vertuschungen weiterhin wie bisher,sie geben nur zu,wo sie nicht mehr raus können und dies nur erst nach 30 Jahren,zum Weinen,ihr PHARISÄER und HEUCHLER!
Gottfried Ugolini hat meiner
Gottfried Ugolini hat meiner Meinung nach in Bezug auf die Einschätzung und die Dynamiken von sexuellem Missbrauch in der Kirche viel Zutreffendes sagt. Zugleich spricht er die Verantwortung der Institution Kirche kaum an und bekommt kritische Fragen auch nicht gestellt. Grundsätzlich ist erfreulich, dass die Kirchenleitung nunmehr die begangenen Missbrauchsfälle aufarbeiten will. Ob es dazu so viel Zeit braucht, sei dahingestellt. Ich bezweifle, dass die eingesetzte Expertengruppe bestehend u.a. aus Generalvikar und diöz. Fachstellenleiter ihrer Aufgabe der Überprüfung der Fälle von diensttuenden Priestern mit Missbrauchsgeschichte gerecht werden kann. Dazu wäre eine unabhängige Expertengruppe frei von Bindungen an die Diözese nötig. Auch gibt es bisher keine offizielle Stellungnahme zum Vorschlag eines Betroffenenbeirates, um der Stimme der Betroffenen Gehör zu verschaffen und ihnen etwas Gerechtigkeit und Würde zurückzugeben. Gottfried Ugolini betont, dass eine einfache Versetzung von Geistlichen mit Missbrauchsvorwürfen heute nicht mehr möglich wäre und dass die Gemeinde informiert würde. Noch 2018 ist dies bei der Beauftragung von Timothy Meehan von den Legionären Christi, er hatte eine entsprechende Vorgeschichte, erfolgt. Weder Fachbeirat noch Pfarrei wurden damals informiert. Bischof Ivo Muser hat den Fehler inzwischen eingeräumt und vor eineinhalb Jahren den Priester vom Dienst entbunden. Dringend nötig sollten jene Faktoren untersucht werden, die innerhalb der Institution Kirche Missbrauch in vielfältigen Formen begünstigen. Dazu zählt das überhöhte Priesterbild, die Gehorsamsstruktur, die Frauendiskriminierung, mangelnde Korrekturmechanismen sowie die Überbetonung der Institution.
Antwort auf Gottfried Ugolini hat meiner von Robert Hochgruber
Die offizielle Kirche täte
Die offizielle Kirche täte gut daran, sich die Worte von Robert Hochgruber zu Herzen zu nehmen. Sonst läuft sie Gefahr, in nicht allzu langer Zeit in der Bedeutungslosigkeit verschwunden zu sein. Das wäre auch wieder schade.