Straßenbau
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Sehr geehrte Abgeordnete des
Sehr geehrte Abgeordnete des Südtiroler Landtages,
zur Haushaltsdebatte erlaube ich mir, Ihnen einige Anregungen zu übermitteln:
1. Hochwasser und Erosionsschutz:
Ich habe in meinem offenen Brief an die Südtiroler Landesregierung vom 8. September 2020 u.a. die Bodenerosion als Ursache der Hochwasserschäden von Prags und Innichen angeschnitten. „Wehrt den Anfängen“ und umgesetzt auf den Hochwasserschutz würde dies heißen, die Erosionsrinnen mit Ästen, Baumwipfeln, ja ganzen Bäumen zu verbauen. Dies ist eine nachhaltigere Art der Erosion und den daraus entstehenden Unwetterschäden und Ablagerungen in Stauräumen zu begegnen. Dies wäre für das viele Schadholz in den Wäldern oder für Weihnachtsbäume ein unmittelbarer und sinnvollerer Verwendungszweck, als die Verbrennung. Dazu erwähne ich die Abhandlung von Michael Friedel unter dem Titel: „Sanierung von Erosionsrinnen im Rahmen einer Umweltbaustelle der Jugend des Deutschen Alpenvereins am Herzogstand/Oberbayern“
Auf jeden Fall ist eine solche Methode umweltverträglicher als riesige Auffangbecken aus Beton und Stahl, die dann wieder für nachfolgendes Material geräumt und Instandgehalten werden müssen. Der entsprechende Aufwand an Ressourcen und Energie ist daher heute nicht mehr verantwortbar.
2. Straßenbau:
Dazu folgender Brief:
Sehr geehrter Herr Ressortdirektor Dr. Berger,
seit 2016 bemühe ich mich, eine bessere Lösung für die Ortsumfahrung von Kiens vorzuschlagen, doch leider - wie es scheint – umsonst.
- Die Ortsumfahrung von Kiens kann so wie sie geplant ist kaum eine Verbesserung weder für die Ortschaft Kiens noch für die Verkehrsteilnehmer bringen, denn die Untertunnelung der Ortschaft und die Durchquerung unberührter Naherholungsgebiete östlich der Ortschaft bringen höchstens eine Verlagerung der wegen der längeren Umfahrungsstrecke (600 m länger als Rienz-Variante) noch größeren Belastung. Der zuständige Landesrat selbst hat sich dahin geäußert, dass man sich beim Vorschlag für einen Viadukt oberhalb der Rienz 20 Millionen € an Baukosten ersparen und die laufenden Kosten wesentlich reduzieren könnte. Auch müssten Gründe in viel geringerem Ausmaße enteignet werden, da Öffentlicher Grund genutzt wird.
Unter diesem Link https://www.stradeeautostrade.it/rivista/fascicolo-n-136-luglio-agosto-… wäre so ein Viadukt oberhalb eines Flusses. Ein Kunstwerk!
Vielleicht hätte eine frühere Unterstützung von Seiten der ebenfalls kontaktierten Gemeinden des Pustertales Erfolg gehabt?
3. Sogar die Elektrifizierung des Verkehrs habe ich vorgeschlagen und Kiens wäre dazu ein geeigneter Anfang.
Die Photovoltaik-Überdachung von Autobahnen und Straßen zur Stromerzeugung für die Elektromobilität, zum Schutz der gesamten Infrastruktur und zur Unterbringung von Strom- und Datenleitungen, die zugleich auch tragende Elemente der Überdachung und der Multifunktionsschiene (Fahr-, Strom- und Leitschiene) des Hängebahnsystems sind. Daran rollen oberhalb der 1. Fahrspur Trolleys mit Hebewerk
a) zur schwebenden Beförderung von Personen - Aerobus - und Gütern in Containern (
Anstatt Unsummen in den
Anstatt Unsummen in den Ausbau der Pustertaler Straße zu stecken, sollte man die Bahnlinie verdoppeln und die Straße für den Lkw-Transit sperren. Das wäre unterm Strich auch wirtschaftlich günstiger, vom Vorteil für die Umwelt und die Lebensqualität der Pusterer gar nicht zu reden. Aber die in Südtirol mächtige LKW-Lobby wird das natürlich verhindern. Baumgartner (Chr.) ist ein Name, der für Vernunft steht, aber ebenso auch (Baumgartner Th.) für Unvernunft.
Antwort auf Anstatt Unsummen in den von Hartmuth Staffler
"sollte man die Bahnlinie
„sollte man die Bahnlinie verdoppeln und die Straße für den Lkw-Transit sperren.“ sehr erstrebenswert nur so ein einsamer Bahnkorridor wird zum Nachteil anderer Regionen umfahren.
„die in Südtirol mächtige LKW-Lobby“ Fercam ist es egal auf welchem Verkehrsträger die von der Wirtschaft übernommen Fracht transportiert wird wenn keine Wettbewerbsnachteile durch regionale Auflagen enstehen. Die LKW Lobby nennt sich Daimler, Volvo und MAN (Volkswagen)
Antwort auf "sollte man die Bahnlinie von Stefan S
Anstatt an dem nicht lösbaren
Anstatt an dem nicht lösbaren Straßenverkehrs-Problemen herum zu flicken, sollte man wie Harthmut Staffler und Stefan S meinen, die Pustertaler Bahn mindestens zweispurig und die Brennerbahn vierspurig aus gebaut werden, um den Personen- und Güterverkehr, Umwelt-freundlicher, Kosten-günstiger und Termin-verlässlicher, zu den Zielorten durchführen.
Die Mietwagen- und Busunternehmer, aber auch die Frächter hätten auf den nicht vom Zug befahrenen Strecken noch reichlich zu tun.
Ein großer Maulkorb müsste der Umwelt-schädigenden Auto- und der hoch bezuschussten Flugzeugindustrie mit ihren P/S protzenden Entwicklungen angelegt werden, die Straßen verstopft, sinnlose Autorennen inszeniert, mit Steuer-freiem Treibstoff die Luft verpestet und mit Flügen ohne Anrechnung der verursachten Klimaschäden, zu Urlauben für wenige Tage nach irgend-wohin einlädt.