Klimaschutzidee
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Ein äußerst verlockender
Ein äußerst verlockender Denkansatz.
Höchst interessant wären natürlich nähere Details zu einem derartigen Vorhaben, etwa Zahlen zu den Kosten und zur erwarteten Langlebigkeit einer Installation von Kollektoren über der Autobahn, auch Daten über den erwarteten Umfang der Energieproduktion sowie über die Auswirkungen auf den Betrieb der Autobahn bei Unfällen und während notwendiger Instandhaltungsarbeiten. Könnten es sich da technisch versierte Saltoleser antun, genauer nachzudenken und nachzurechnen und ihre Ergebnisse nachzureichen?
Antwort auf Ein äußerst verlockender von Heinrich Zanon
Erlaube mir auf eine Studie
Erlaube mir auf eine Studie zu verweisen, die bereits 2014 veröffentlicht wurde:
https://webassets.eurac.edu/31538/1618832415-euracrenenephotovoltaikpot…
Darin wird im Abschnitt 4.4.3 das Potential allein für Schallschutzwände auf 100 MW geschätzt. Die Energieproduktion würde dem Energieverbrauch von ca. 30.000 Haushalten entsprechen.
Interessant auch die Szenarien auf Seite 41. Vor acht Jahren ist man davon ausgegangen, dass auch bei Desinteresse für Photovoltaik die Gesamtleistung 2020 auf 287 MW steigen würde, bei Begeisterung gar auf 828 MW.
Damals wurde innerhalb weniger Jahre die Leistung der PV-Anlagen auf 237 MW ausgebaut, in den letzten 8 Jahren kamen dann gerade mal 20 MW dazu. Es nützt halt die beste Studie nichts, wenn keine Taten folgen!
Ähnlich die Situation auch für ganz Italien, die Leistung ist von 18.185 MW bis 2013 lediglich auf 21.650 MW bis 2020 ausgebaut worden.
Man hat auch hier schlichtweg geschlafen und bezahlt jetzt den Preis dafür, mit einem Strompreis auf Rekordhoch.
Vielen Dank für diesen Link
Vielen Dank für diesen Link zu jener EURAC-Studie. Wenn schon die Nutzung der Lärmschutzwände mit eher ungünstigem Neigungswinkel so viel an Stromleistung hergibt, wie hoch erst das Potenzial bei Nutzung einer Flachkonstruktion über der Autobahn. Ich bin gespannt, was die Pilotprojekte in Österreich (AIT), in der Schweiz (Wallis und Zürich) und in den Niederlanden bringen. Sie haben jedenfalls recht: man hat in Italien einschließlich Südtirol in den letzten Jahren bei der Photovoltaik einfach mal zugewartet.
Antwort auf Vielen Dank für diesen Link von Thomas Benedikter
Zum Glück hat das Kapital
Zum Glück hat das Kapital nicht alles zugepflastert.
Bei den momentanen und ev. zukünftigen Metall-Preisen .... macht das Sinn?
Antwort auf Zum Glück hat das Kapital von Günther Mayr
Gell, zum Glück spannt das
Gell, zum Glück spannt das Kapital nu schöne schwarze Netze!
Antwort auf Gell, zum Glück spannt das von Pafeiler Matthias
... oder weiße!
... oder weiße!
Das eine ist das Kapital zu mehren, das andere die Ernte zu sichern.
hauptgeschäft im hagelschutz ist der schutz von autos!!
Antwort auf Vielen Dank für diesen Link von Thomas Benedikter
PV als Weihwasser gegen Klima
PV als Weihwasser gegen Klima-Alles?
Antwort auf PV als Weihwasser gegen Klima von Günther Mayr
Ja irgendwo muss der Strom
Ja irgendwo muss der Strom wohl herkommen, wenn wir auf nicht-fossile Brennstoffe ausweichen müssen. Die Alternative Wasserkraft ist wohl schon weitgehend ausgenutzt. Atomstrom: vom Regen in die Traufe!!
Und natürlich müssen wir den Energieverbrauch drastisch reduzieren!
Antwort auf Ja irgendwo muss der Strom von Wilfried Meraner
"vom Regen in die Traufe!!" -
„vom Regen in die Traufe!!“ - das trifft unter Umständen auch auf manch „erneuerbare“ zu.
Wie sagte der Pfarrer von Platt: „wer woas wos isch wohr?“
Zu diesem Thema bräuchte
Zu diesem Thema bräuchte Südtirol nicht in die Ferne Schweifen, wurde die PV-Überdachunng von Autobahnen und Straßen und die Elektrifizierung des Verkehrs durch das Einschienen-Hängebahn-System dem Land Südtirol vorgeschlagen, aber dort will man warten, bis es sowas irgendwo gibt. Hier wird das schwerfällige und daher nicht mehr zeitgemäße Eisenbahnsystem mit großem Aufwand am Leben erhalten. z.B. Vinschgerbahn: Die gleichen baulichen Maßnahmen, die die Elektrifizierung erfordert, wären für die Einschienen-Hängebahn nötig, nur mit stärkeren Trägern und stärkerer Aufhängung der Multifunktionsschienen für 2 Fahrspuren durch die Photovoltaiküberdachung. Ein Teil des Fahrstromes würde auf der Überdachung erzeugt. Auf dem darunterliegenden Bahnkörper könnte der Geh- und Fahrradweg verlaufen, der die Verkehrsinfrastruktur mit dem Umland verbindet und kein Hindernis darstellt, wie etwa die Bahn mit dem Gleiskörper. Eine Fahrschiene je Fahrtrichtung ermöglichen den Aerobussen – oder Kabinen - in kurzen Abständen und schneller als ein Zug zu verkehren und somit sehr komfortables Reisen ermöglichen.
Die EHB könnte über den Reschen und durch das Inntal bis St. Moritz oder über die Meranerbahn bis Sigmundskron und über die Drususallee bis zum Bahnhof in Bozen verlängert werden! Auch für die Verbindung ins Überetsch oder für die Dolomitenerschließung hat die Hängebahn nicht zu übertreffende Vorteile, denn sie kann oberhalb von bestehenden Verkehrswegen auch mit größeren Steigungen verlaufen.
www.tirol-adria.com C-3
Südtirol könnte so Geschichte schreiben!
Der Neubau einer Hängebahn ist wesentlich günstiger als der einer normalen Eisenbahn. Die Betriebskosten einer EHB sind aber wesentlich niedriger. Sehen Sie sich dazu die faszinierenden Videos auf der Seite www.tirol-adria.com Teil C/3 an!
Südtirol als Vorzeigeland muss auch Mut zur Innovation haben und darf sich diese Chance niemals entgehen lassen!"