Pflegekräfte
ASGB-Chef Tony Tschenett greift nach der Ablehnung eines Beschlussantrages zur Lösung des Pflegemangels die SVP an und spricht von unwürdigem, politischen Taktieren.

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Salto User
Sepp.Bacher Mo., 20.12.2021 - 16:31

Das sind in beiden Fällen Scheinargumente. Wenn die L-Regierung will, kann sie das ja so drehen, dass es am Ende stimmt und durchführbar ist.

Mo., 20.12.2021 - 16:31 Permalink
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Profil für Benutzer Maria Elisabeth Rieder
Maria Elisabet… Mo., 20.12.2021 - 17:49

Im Rekordhaushalt von 6.533 Mio € wird kein Geld für die Pflegekräfte vorgesehen. Unser Antrag (unterstützt von der gesamten Opposition) wurde niedergestimmt. Dafür wurde ein Antrag von Amhof angenommen, darin wird „eine Lohnerhöhung sobald als möglich“ versprochen. Doch ohne Geld im Haushalt sind keine Abschlüsse von Kollektivverträgen möglich, das ist gesetzlich festgeschrieben. So werden Angestellte des Sanitätsbetriebes und das Personal in Senioren- und Pflegeheimen weiterhin vertröstet, gegebene Versprechen werden gebrochen: 20 Mio, die der Landeshauptmann letztes Jahr versprochen hatte, hat er heuer unter dem Titel „Einsparungen“ einfach gestrichen . „Bitte warten“ heißt es auch für das Lehrpersonal, das vorgesehene Geld reicht bei weitem nicht für die Angleichung der Gehälter des staatlichen Lehrpersonals. Der Landeshauptmann sieht zwar ein, dass die Gehälter angepasst werden müssten, aber Geld wird keines bereitgestellt. Alle werden auf den Nachtragshaushalt vertröstet, aber dieses Geld wurde eigentlich schon für die Erhöhung der Gelder im Bereich des „Sozialen“ versprochen.
Ankündigen, versprechen und aufschieben… und sich dann wundern, wenn Menschen kein Vertrauen mehr in die Politik haben. Ich werde diese Landesregierung hartnäckig auf ihre Versprechen erinnern und dranbleiben, ich habe nämlich endgültig genug von schönen Reden… auf Reden müssen endlich Taten folgen.

Mo., 20.12.2021 - 17:49 Permalink
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Profil für Benutzer Martin Sitzmann
Martin Sitzmann Di., 21.12.2021 - 09:57

Antwort auf von Maria Elisabet…

Danke Frau Rieder.

Für einen neuen Skilift und für die peinlichen Werbeaktionen der IDM werden hingegen Millionenbeträge bereitgestellt. Die kann man unmöglich „einsparen“.
Leider setzt die Landesregierung die Erkenntnis nicht um, dass Natur/Landschaft und die Köpfe das Kapital unseres Landes sind. Ohne dieses Kapital funktioniert auch der Tourismus nicht, der immer gerne (fälschlich) als Basis unseres Wohlstandes dargestellt wird.

Di., 21.12.2021 - 09:57 Permalink
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Profil für Benutzer Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler Mo., 20.12.2021 - 21:24

„Der ASGB-Vo weißt darauf hin...“, heißt es in diesem Beitrag. Ich erlaube mir darauf hinzuweisen, dass der ASGB-Vo wahrscheinlich weder weißen noch schwärzen wollte. Der Tschenett ist zwar weiß, aber er ist auch weise.

Mo., 20.12.2021 - 21:24 Permalink
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Profil für Benutzer Markus Klammer
Markus Klammer Di., 21.12.2021 - 10:11

Magdalena Amhof ist zusammen mit den anderen „Arbeitnehmervertretern“ Renzler und Deeg an Heuchelei und Peinlichkeit nicht zu überbieten: seit Jahren verschaffen sie der Wirtschaftspartei SVP im Landtag und zuvor in den Gesetzgebungskommissionen die Mehrheiten und verhindern, dass längst fällige Lenkungsmaßnahmen bei den Pflegeberufen, in der Bildungspolitik, im Tourismus, in der Sanität und Ökologie beschlossen und realisiert werden können.
Warum haben Amhof, Renzler und Deeg keine „steuerrechtlichen Zweifel“ und moralischen Skrupel beim Inflationsausgleich der Politiker, bei der ungleichen Bevorzugung der Wirtschaft, bei den Spitzengehältern in der Politik und oberen Verwaltung? Wo bleiben Ihre Reaktionen auf einen Landeshaushalt, der in Punkto Ausgewogenheit völlig aus dem Ruder läuft. Sie sind Teil der Ursache dieser Probleme.
Allerdings sind an der als „Sozialpartnerschaft“ getarnten Verzerrung kollektiver Erfordernisse auch die Gewerkschaften mitbeteiligt. Sie nehmen auf der Wartebank Platz, lassen sich seit Jahren auf Spielregeln der Erpressung ein und leugnen zahlreiche unredliche Machenschaften der Landesregierung. Aus eigener Erfahrung fällt ein wesentlicher Teil der Mitverantwortung auch auf Tony Tschenett zurück.

Di., 21.12.2021 - 10:11 Permalink
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Profil für Benutzer Stereo Typ
Stereo Typ Di., 21.12.2021 - 10:38

Sollte das Kranken- und Pflegepersonal nur zweimal geimpft und nicht getestet sein, ist der Weg für Delta und Omikron offen. Dann kann man tatsächlich ungeimpftes, aber (gratis) getestetes Personal hineinlassen. Ist wohl sicherer oder zumindest gleich sicher.

Di., 21.12.2021 - 10:38 Permalink
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Profil für Benutzer ceteris paribus
ceteris paribus Di., 21.12.2021 - 20:21

Und Zagg! schon ist die Neiddebatte eröffnet!
Bzgl. Pardeller sind nur die Schlagzeilen und Bilder des Tagblattes in den Köpfen geblieben, gell?

Di., 21.12.2021 - 20:21 Permalink
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Profil für Benutzer Sebastian Felderer
Sebastian Felderer Mi., 22.12.2021 - 09:24

Sollte Tony Tschenett bei diesem Thema überhaupt Schützenhilfe benötigen, kann er sie haben. Tschenett ist mit Stefano Perini in Südtirol der einzige, der sich für die Nöte der Arbeitnehmer entschlossen einzusetzen versucht. Diese von er SVP arg missbrauchte Kategorie hat es zur Zeit auch bitter nötig, denn sie ist durch die Pandemie noch mehr unter Druck gekommen, als sie es vorher schon war.
Dass sich eine Magdalena Amhof in dieser Situation fragt, was Tony Tschenett mit seinem Kommentar eigentlich bezwecken wollte, spricht Bände. Die abgehobenen Vertreter der Arbeitnehmer im Landtag spielen eigentlich mehr die Rolle, die ihnen die SVP zugeteilt hat, als die Vertretung der Interessen der Arbeitnehmer voranzutreiben. Ich muss zu ihrer Rechtfertigung auch feststellen, dass die Partei ihnen kaum einen Spielraum dafür zugestehen wird. Da stehen die Interessen der Wirtschaft im Vordergrund, mit der fadenscheinigen Begründung, dass dadurch auch die Arbeitnehmer Vorteile hätten. Die Partei reitet immer dasselbe Pferd und dies bereits seit Jahrzehnten. Und wenn wir uns die „Karriere“ eines Hans Widmann und Georg Pardeller vor Augen halten, dann ist wohl alles sonnenklar. Es kann nicht anders sein, als so wie es ist. Eine Amhof und ein Renzler werden die Situation bestimmt nicht kippen.

Mi., 22.12.2021 - 09:24 Permalink
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Profil für Benutzer Karl Trojer
Karl Trojer Mi., 22.12.2021 - 10:51

Herr Hermann Hermann, Ihr ...„Einige leisten viel, aber verdammt viele sind Drückeberger.“ ist an Arroganz kaum zu überbieten, Wie können Sie „die verdammt vielen“ Pflegekräfte als „Drückeberger“ beschimpfen ? Und das Argument, dass Primare gut verdienen bedeutet nicht , dass dies auch für die vielen „unteren“ Pflegekräfte gilt ! Dabei wird in der gängigen Leistungsbewertung nie berücksichtigt, welche psychischen Belastungen, nebst den physischen, sehr viele Pflegekräfte zu tragen haben. Diesen das Gehalt rasch und bemerkenswert aufzubessern, ist nicht nur gerecht sondern zur Sicherungs unseres Gesundheitswesens auch unerlässlich !

Mi., 22.12.2021 - 10:51 Permalink
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Profil für Benutzer G Brigitte
G Brigitte Do., 23.12.2021 - 20:01

Antwort auf von Karl Trojer

Herr Trojer, da Sie - wie viele andere leider auch noch - der veralteten Meinung sind, dass wir Pflegekräfte die „unteren“ sind, möchte ich daran erinnern dass wir eine eigenständige Berufsgruppe sind, mit eigenen Vorgesetzten; es gibt mit der Berufsgruppe der Ärzte einen Schnittpunkt der sich interdisziplinärer Tätigkeitsbedarf nennt, allerdings sind Ärzte nicht die Vorgesetzten des Pflegepersonals. Wenn dies alle Bürger endlich wissen oder akzeptieren würden, würde bereits damit die Aufwertung der Pflegeberufe beginnen. Danke.
Wünsche Ihnen frohe Weihnachten.

Do., 23.12.2021 - 20:01 Permalink
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Profil für Benutzer Karl Trojer
Karl Trojer Mi., 22.12.2021 - 10:52

Herr Hermann Hermann, Ihr ...„Einige leisten viel, aber verdammt viele sind Drückeberger.“ ist an Arroganz kaum zu überbieten, Wie können Sie „die verdammt vielen“ Pflegekräfte als „Drückeberger“ beschimpfen ? Und das Argument, dass Primare gut verdienen bedeutet nicht , dass dies auch für die vielen „unteren“ Pflegekräfte gilt ! Dabei wird in der gängigen Leistungsbewertung nie berücksichtigt, welche psychischen Belastungen, nebst den physischen, sehr viele Pflegekräfte zu tragen haben. Diesen das Gehalt rasch und bemerkenswert aufzubessern, ist nicht nur gerecht sondern zur Sicherungs unseres Gesundheitswesens auch unerlässlich !

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