Lega im Höhenflug
Matteo Salvini scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein, seine Partei ist nach zwei gewonnenen Wahlen weiter im Aufwind. Was finden die Wähler an ihm und seiner Lega?
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Karl Trojer Mi., 31.10.2018 - 17:38

Ich finde diese Analyse von Herrn Gufler beachtenswert , die Schlussfolgerung „der Wähler macht keine Fehler“ aber widersprüchlich und gefährlich. Haben denn die deutschen Wähler mit der Wahl Hitlers keinen Fehler gemacht ??? Ist die Verursachung von Millionen von Toten und Verzweifelten „kein Fehler“ ? Es genügte, die ersten 50 Seiten aus „Mein Kampf“ gelesen zu haben, um erkennen zu können, wohin die Reise mit Hitler gehen würde. Kritik am Bestand ist einfach, der Aufbau einer friedfertigen Zivilgesellschaft aber bedarf über längere Zeit engageirter Arbeit Vieler. Es ist, so meine ich, unser Konsumrausch, unser Zwang zu „immer schneller, immer mehr “, die Narrenfreiheit der Großfinanz, die die Schere zwischen den Über-Satten und den Bedürftigen weiter spreizt und Angst macht und die es zu verändern gilt. Dazu ist Zusammenhalt und Aktionsfähigkeit eines geeinten Europa unerlässlich. Ganz nebenbei : die Weigerung der österreichischen Regierung das Konsenspapier über Migaration und Flüchtlingsprobleme zu unterzeichnen, ist ein Beispiel dafür, wie man dazu beiträgt, Gemeinschaft kaputt zu machen .

Mi., 31.10.2018 - 17:38 Permalink
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Martin B. Mi., 31.10.2018 - 22:04

Ja, ein beachtenswerter Beitrag, abseits eigener Überzeugungen reflektiert, der selbst dazu anregt. Viel davon findet man nicht im (lokalen) Newseinerlei oder eben der persönlichen Meinungsverbreiterei.
Obwohl ich viele Beiträge von KT sonst kritisch sehe, stimme ich zu, das überspitzte Formulierungen wie „der Wähler macht keine Fehler“ nicht nötig zur Argumentationsführung wären. Ich finde auch das folgender Punkt nicht genug betont und diskutiert werden kann: sowohl rechts-christliche als auch sozial-linke Regierungen in Europa (siehe insbesondere SPD/Grüne) waren die vergangenen Jahrzehnte nicht nur komplett unfähig die Hochfinanz bzw. Großkonzerne ordentlich im Sinne des Gemeinwohls zu zügeln, sondern haben diesen noch allerhand Geschenke und Freiräume verschafft, die gnadenlos ausgenutzt wurden und werden. Zusammenhalt und Aktionsfähigkeit wird m.M. nach nicht durch Moral-Belehrerei und demonstrativer (vermeintlicher) intellektueller Überlegenheit gestärkt, sondern durch konsequentes Handeln und Wirken. Die Populisten schaffen es anscheinend durch charismatisches Reden nicht vorhandenes gutes Wirken und Handeln vorzutäuschen. Die ideologischen Bewegungen/Parteien hingegen werden mehrheitlich als „Nicht-Lösungen“ wahrgenommen. Und Landesväter gibt es nicht mehr...

Mi., 31.10.2018 - 22:04 Permalink
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rotaderga Fr., 02.11.2018 - 09:20

@Martin B.

(sowohl rechts-christliche als auch sozial-linke Regierungen in Europa (siehe insbesondere SPD/Grüne) waren die vergangenen Jahrzehnte nicht nur komplett unfähig die Hochfinanz bzw. Großkonzerne ordentlich im Sinne des Gemeinwohls zu zügeln, sondern haben diesen noch allerhand Geschenke und Freiräume verschafft, die gnadenlos ausgenutzt wurden und werden.)

Nach meiner Überzeugung sind diesen Darstellungen falsch , werden aber bewusst immer wieder so in den Medien vermittelt:
die Hochfinanz, die Großkonzerne und die Strukturen der Religionen bestimmen die Weltpolitik aus den befriedeten Machtzentren heraus. ( Siehe die jährlichen Meetings und Geheim-Gipfel der Mächtigen)

Fr., 02.11.2018 - 09:20 Permalink
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Martin B. Fr., 02.11.2018 - 13:00

Antwort auf von rotaderga

@rotaderga: werde aus diesem Kommentar nicht schlau. Soll dieser die demokratisch gewählten Parlamente und Regierungen entlasten und die Schuld geheimen und weniger geheimen Machtseilschaften und deren Lobbyisten alls zentrale Schuldige belasten?

Fr., 02.11.2018 - 13:00 Permalink
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Karl Trojer Fr., 02.11.2018 - 11:42

ZumThema „Einschränkung der Hochfinanz“ wünschte ich mir ein REuropa, das aktiv zumindest innerhalb seines Wirtschaftssraumes folgende Grenzen setzt : 1. Besteuerung aller Fiunanz-Transaktionen mit mindestens 2% des Transaktionswertes, und 2. Ausdehnung der Zeitspanne zum Wiederverkauf von getätigten Transaktionen von derzeit tausendstel Se,kunden auf mindestens 2 Tage. Mit dem „freien Markt“ hat dieises derzeitige Speilcasino des Finanzmarktes nichts mehr gemein; fürs Gemeinwohl ist´s weltweit ein Hohn !

Fr., 02.11.2018 - 11:42 Permalink

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