Medien
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Die Ebners sind anscheinend
Die Ebners sind anscheinend ja gute Zeitungs- Geschäftsleute. Ein Glücksfall, wenn man die veränderten Mediengewohnheiten und das Zeitungssterben der letzten Jahren, nicht nur hierzulande, ansieht.
Die guten, alten Zeiten, als wir haptisch noch Zeitungen mit Druckerschwärze lasen, gehen zu Ende. Da sind dann wohl auch keine Unsummen von Werbeeinnahmen durch die einzelne („konkurrierende“) Zeitung zu erwarten - in Zeiten, in denen längst Werbungen nach Maßgabe von Alogerithmen geschaltet werden. Wir dürfen froh sein, wenn die Zeitung(en) überleben. Da kann eine synergetische Zusammenarbeit ja durchaus Sinn machen, Herr Franceschini - oder?
Zweifellos gut recherchiert;
Zweifellos gut recherchiert; aber „mit heißer Nadel“ gestrickt und online gestellt - soll heißen: grammatikalische, semantische und orthographische Unzulänglichkeiten, die offenbaren, wie schlecht es um die Deutsch-Kompetenz von Südtirolern stehen muss, wenn schon ein Journalist solche Fehler macht.
Derlei muttersprachliche Inkompetenz findet sich indes nicht nur auf salto.bz, sondern auch in der „Neuen Südtiroler Tageszeitung“ und - ganz zu schweigen von RAI Bozen - in den „Dolomiten“. Die Athesia-Führung sollte daher nicht nur publizistische Organe - vor allem nicht solche mit redaktioneller italo-nationalistischer Schlagseite - erwerben und (zusammen mit dem werblichen Anzeigen-Volumen) ihrem nahezu monopolistischen Unternehmenskonglomerat einverleiben, sondern ins „Dolomiten“-Korrektorat investieren.
À la longue führen nämlich publizistische Sprachverballhornung und (landes)politisches CLIL-Eiferertum zu muttersprachlichem Kompetenzverlust und - über einen Zustand, den als „Verelsässerung“ in die Geschichte einging - zur „ewigen Italianità“. So sicher wie das „Amen“ in der Kirche!