Flüchtlinge
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die ständige Vermischung von
die ständige Vermischung von „Obdachlosen“ mit Flüchtlingen bzw. Asylbewerbern und anderen Personen in Wohnungsnotlagen erschwert eine sinnvolle Planung und Umsetzung von Hilfe. International wird von fachlicher Seite seit über 10 Jahren die Notlage (nicht die Menschen) in 4 Gruppen unterteilt: Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit, ungesichertes Wohnen und ungenügendes Wohnen (s.a. auch ETHOS Typologie http://www.bawo.at/de/content/wohnungslosigkeit/definitionen.html). Dort finden sich auch die im Artikel angeführten unterschiedlichen Gründe für die Situation in Bozen.
Menschen, die voraussichtlich Anrecht auf Leistungen haben, sind nach dem „Housing First Prinzip“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Housing_First) bedarfsgerecht zu unterstützen (NICHT zu versorgen), damit so so schnell als möglich selbstständig werden. Die anderen sind, entsprechend der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und den (christlich-sozialen) Werten Südtirols entsprechend humanitär zu versorgen.