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Na super und bei allem
Na super und bei allem Respekt: Wie oft haben wir, die wir neben oder zwischen Autobahn und Eisenbahn wohnen, leben, wirtschaften etc., all das schon gehört?
„Wenn um 5 Uhr in der Früh 500 LKW bei Sterzing nach Ende des Tiroler Nachfahrverbotes ihre Motoren anlassen ...“ ja warum eigentlich fehlt vom Brenner bis Salurn eigentlich ein Nachtfahrverbot für Lkw zum Schutz der Bevölkerung, der Berufskraftfahrer und der (Tourismus)wirtschaft - welches wir in Tirol seit 1989 realisiert haben? Das sollte der gute Herr „Beobachter“ fragen und ebenfalls, warum noch immer die RoLa am Brennersee endet - nächstes Jahr können DB, ÖBB, FS und BBT dann 30 Jahre „Übergangslösung Notterminal Brennersee“ feiern?
Warum endet mein Zug am Brenner und ich muss in einen italienischen umsteigen, wenn ich nach Sterzing, Klausen, Bozen oder Meran will? Wer „beobachtet“ das, außer denen, die kopfschüttelnd immer noch diesen Quatsch live erleben - auf der Straße haben sie damals mit Schützen und Musik den Brennerbalken entfernt, auf der Bahn steht er genauso noch wie vor vielen Köpfen.
Ja, auch die Politik in Innsbruck hat bisher keine Eier gezeigt, wenn es um die ganz normale Begrenzung des Lkw-Transitverkehrs zu Gunsten von Gesundheit und Verkehrssicherheit geht - wir im Transitforum sind leider die einzigen, die den Mut haben, auch die eigene Landespolitik zu kritisieren. Aber solche Schlafmützen wie im Süden gibt es bei uns nicht und im neuen Tiroler Regierungsprogramm ist nun sehr viel von dem enthalten, was wir seit Jahren für die Brennerstrecke fordern.
Jetzt geht es um das UMSETZEN - nördlich und südlich des Brennerpasses. Ehrlichkeit bedeutet aber zuallererst, sich nicht das „BBT-Tarnkappele“ aufzusetzen, sondern auch die zu reglementieren, die eines noch nicht erkannt haben: Zuerst kommen Gesundheit und Region und dann der Verkehr - ob sie nun Baumgartner, Ebner oder Tiefenthaler heißen. Wer den Transit nicht reduziert, ist Totengräber der Brennerregion.
LG
Fritz Gurgiser
Obmann Transitforum Austria-Tirol
PS: Der Transit ist kein WahlkRampfthema, denn die Gesundheit hat vor, während und nach Wahlen Vorrang und muss an erster Stelle politischen Handelns stehen.