Reaktionen Projekt Ried
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Zahlen und Köpfe und die Bretter davor
Bravo Claudia und Walter. Alles klar, wir haben es nicht mit Bahnhof oder Zubringerdienst zu tun, sondern mit Köpfen, die durch die Wand müssen. Das war schon bald klar, dass es in Percha nicht um den Bahnhof geht, sondern um die Seilbahn zum Kronplatz. Und keine Angst, wenn der Reinhold einmal oben ist, dann kommt die Heli-Verbindung, da wäre eine Seilbahn immer zu langsam.
Man baut ja auch ein Trinkwasser- oder Beregnungsreservoir, um eine Straße irgendwohin zu rechtfertigen. Das sind die berühmten Synergien, Kosteneinsparung usw. Und alle machen fleißig mit.
Für den illegalen Abtransport des Göflaner Marmors benötigte man eine Verbindungsstraße vom Marmorweg zur bestehenden Forststraße und das im Nationalpark. Da stand auf dem Schild: Walderschließungsweg. Ich hätte lieber einige Verantwortliche an Ästen baumeln gesehen und auf dem Schild gelesen: Erschießungsweg. Aber so ist es eben, das Leben.
intolerante Umweltschützer
Wenn hier von „auf Ästen bäumelnden Leuten“ die Rede ist und von „Erschießungsweg“ dann frage ich mich, wer solch menschenverachtende Kommentare überhaupt frei gibt. Aber so sind die Umweltschützer eben: schreiben sich die Toleranz auf die Fahnen und wenn mal einer nicht mit ihnen konform geht, dann redet man gleich von Erschießungen und und Tod durch Erhängen.
Im Winter 2011/2012
fragte mich eine Gruppe Holländischer Ski-Touristen, am Bahnhof St.Lorenzen, wie sie nach Reischach zum Skikurs kommen. Der Skibusfahrer habe sie in St.Lorenzen-Dorf aufgefordert den Bus zu verlassen und auf die Bahn umzusteigen.