Über das südliche Gebiet Sinichs bei Meran breitet sich seit geraumer Zeit immer wieder ein „fäkalartiger Geruch“ aus, der an „abgestandenen Urin“ erinnert. Der Anrainer und ehemalige Vizepräsident des Stadtviertelkomitees Sinich, Roland Pircher, weist in einem Rundschreiben auf die akute Geruchsbelästigung hin. Ursprung sei das Betriebsgelände der Firma REM-TEC, auf welchem die Verwertung und Behandlung von ungefährlichen und gefährlichen Abfällen und Erden erfolgt. Zum verwerteten Abfallmaterial gehört auch der sogenannte Klärschlamm, auf den der Geruch, laut Pirchers Dokument, zurückzuführen ist.
Der Unternehmensvorstand bestätigt das Geruchsaufkommen durch die Verarbeitung von Klärschlamm und beteuert, dass REM-TEC alle möglichen Schritte zur Eindämmung von Störgerüchen ergreifen wird. Auch Merans Bürgermeisterin Katharina Zeller wurde eingeschaltet und initiierte rasch die Aufklärung des Sachverhalts durch die zuständigen Ämter. Der erhobenen Forderung, das Betriebsgelände hermetisch abzuriegeln, könne und müsse jedoch nicht nachgekommen werden, erklärt der REM-TEC-Vorstand.
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