Wasserstoff
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"Der Wasserstoff, der neben
„Der Wasserstoff, der neben Brennstoffzellen zum Antrieb der Busse nötig ist, kommt direkt aus Bozen-Süd, wo er im Wasserstoffzentrum mit Strom aus Südtirols Wasserkraft produziert wird.“
Also praktisch gesehen haben wir diese unnütze, hirnverbrannte, ökologisch komplett bescheuerte Anlage gebaut und nun müssen wir in den sauren Apfel beißen und weiter sinnlose teure Busse ankaufen. Aber bei den Krankenhäusern und im Sozialen müssen wir sparen.
Südtirol ist Italien!
Wer behauptet, dass diese
Wer behauptet, dass diese Busse mit „Null Emissionen“ fahren, weil sie ja mit Wasserstoff fahren, der aus sauberer Wasserkraft aus Südtirol gewonnen wurde, der kann im gleichen Atemzug auch für Atomstromfilter werben.
Südtirols Wasserkraftwerke sind auch ohne direkte Hochspannungs-Verbindung über den Brenner in das europäische Verbundnetz eingebunden und jede Kilowattstunde an Energie, die die Wasserkraftwerke hier einspeisen, muss anderswo nicht produziert werden.
Da im europäischen Strommix nach wie vor grob geschätzt mindestens 400 g CO2 pro produzierter kWh an elektrischer Energie anfallen, entspricht der CO2-Ausstoß der Busse exakt diesem Wert.
Nicht vergessen darf man, dass hierbei nicht die kWh zur Berechnung herangezogen werden darf, die von den Rädern der Busse auf die Straße übertragen wird, sondern jede einzelne kWh, die zur Herstellung, zur Lagerung und zum Abfüllen des H2 verbraucht wird. Der geschätzte Gesamtwirkungsgrad vom Netzanschluss des H2-Zentrums bis auf die Straße: äußerst optimistische 45%. Dies bedeutet, dass die Busse pro kWh wohl an die 1.000 g CO2-Ausstoß verursachen.
Nun kann man das schönrechnen, und die Stromanbieter machen diesen völlig legalen Betrug am Verbraucher vor, aber Fakt ist: Jeder Verbraucher, der in das europäische Verbundnetz eingebunden ist, ist mit seinem Verbrauch direkt an den Schadstoffemissionen beteiligt, die die Stromproduktion in Europa insgesamt verursacht, und daran ändern auch Beteiligungen an Wasserkraftwerken nix.