Wildtier-Forschung
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Der Luchs ist mein
Der Luchs ist mein Lieblingstier. Wie ist die Gefahr einer Luchsattacke gegenüber dem Bären oder dem Wolf einzuschätzen? Wie sind die Auswirkungen zu vergleichen?
Ich möchte auch die Theorie von Josef Reichhold für interessant einwerfen, dass der Jäger die Fauna Wald schädigt nicht pflegt.
https://youtu.be/-Ls-m1kDwVY?t=2m50s
Antwort auf Der Luchs ist mein von Dr. Streiter
Sie meinen, ob Luchse u.U.
Sie meinen, ob Luchse u.U. Menschen angreifen? Fachleute, die sich Jahrzehnte mit Luchsen beschäftigen, verneinen das. Auch für Luchse trifft zu wie für viele andere: Sind sie an Tollwut erkrankt, nähern sie sich und können beißen, das ist der Effekt der Krankheit. Zur Zeit ist die Tollwut in Südtirol, im Alpenraum, in Europa nicht aktuell dank der Impfbissen, die auslegt wurden. Eine Luchsin würde bei Störung ihre Jungen verteidigen. In den osteuropäischen Ländern, in denen es Lizenzjagd auf Luchse gibt, können Unfälle mit angeschossenen Luchsen vorkommen wie mit Braunbären oder Wildschweinen.
In weitgehend naturbelassenen Lebensräumen kommen alle drei vor, Luchs, Wolf, Bär. Dass die größeren Beutegreifer einem Luchs die Beute einmal abnehmen, wie es zwischen Wölfen und Bären auch vorkommt, ist Teil eines harten Alltags. Finden die unterschiedlichen Arten von Beutegreifern ausreichend Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten, sind sie im selben Territorium keine Konkurrenten.
Zu den Untersuchungen von Prof. Reichhold stimme ich Ihnen zu, für Südtirol ist die Winterfütterung weniger gängig als für die Revierjagd in Österreich oder Bayern. Aber Jagd ist ein sehr kompliziertes Thema, v. a. wenn die wirtschaftliche und politische Seite der Jagd nicht offen diskutiert wird.