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Es ist bewundernswert mit welchem Engagement sich die Gesellschaft für Biodiversität und die Initiativgruppe SOS Auwald für den Schutz und Erhalt der Auen in Südtirol einsetzt. Ich kann diese Überzeugung nur unterstützen! Die Art und Weise wie das Amt für Wildbachverbauung im Falle der Ilstner Au vorgegangen ist war weder richtig noch zielführend - es wäre längst an der Zeit, dass gerade dieses Amt, welches sowohl über die finanziellen Mittel, als auch über eigene Arbeitskräfte, einen Maschinenpark und vielleicht am wichtigsten, in einem gewissen Ausmaß sogar über die Gründe entlang der Bäche verfügt, mit den Umweltverbänden und einschlägigen Experten VON AUSSEN in Kontakt tritt bevor derartige Aktionen passieren! Auch Herr Peter Hecher könnte durchaus den einen oder anderen Rat von Fachkollegen annehmen! Ich widerspreche Ihnen aber hinsichtlich der Unersetzbarkeit des Auwaldrestes in Brixen - es ist aufgrund der stark veränderten Rahmenbedingungen nicht möglich den Auwald langfristig ohne regelmäßigen menschlichen Pflegeaufwand zu erhalten - obschon er Pflanzensoziologisch als Auwald klassifiziert werden muss, ist das Ökosystem „Auwald“ funktional leider stark gestört und in Degradation begriffen! Die Erweiterung der Millander Au ist im Biotopvernetzungskonzept (StadtLandFluss) zwar vorgesehen - aufgrund der Bindung der öffentlichen Hand an die eigenen Schätzpreise aber nicht Umsetzbar (es handelt sich lediglich um einen theoretischen Maximalvorschlag des Büros Arge Natura!). Die Ersetzbarkeit des Auwaldrestes ist letztlich einzig und allein eine Preis- und Zeitfrage und unter kompetenter fachlicher Anleitung absolut machbar! Der Nettogewinn für die Biodiversität ist durch eine ökologisch weitgehend funktionale Au -wie sie gemäß Ausgleich entstehen soll- weit höher als der abzusehende Schaden!
Es ist bewundernswert mit
Es ist bewundernswert mit welchem Engagement sich die Gesellschaft für Biodiversität und die Initiativgruppe SOS Auwald für den Schutz und Erhalt der Auen in Südtirol einsetzt. Ich kann diese Überzeugung nur unterstützen! Die Art und Weise wie das Amt für Wildbachverbauung im Falle der Ilstner Au vorgegangen ist war weder richtig noch zielführend - es wäre längst an der Zeit, dass gerade dieses Amt, welches sowohl über die finanziellen Mittel, als auch über eigene Arbeitskräfte, einen Maschinenpark und vielleicht am wichtigsten, in einem gewissen Ausmaß sogar über die Gründe entlang der Bäche verfügt, mit den Umweltverbänden und einschlägigen Experten VON AUSSEN in Kontakt tritt bevor derartige Aktionen passieren! Auch Herr Peter Hecher könnte durchaus den einen oder anderen Rat von Fachkollegen annehmen! Ich widerspreche Ihnen aber hinsichtlich der Unersetzbarkeit des Auwaldrestes in Brixen - es ist aufgrund der stark veränderten Rahmenbedingungen nicht möglich den Auwald langfristig ohne regelmäßigen menschlichen Pflegeaufwand zu erhalten - obschon er Pflanzensoziologisch als Auwald klassifiziert werden muss, ist das Ökosystem „Auwald“ funktional leider stark gestört und in Degradation begriffen! Die Erweiterung der Millander Au ist im Biotopvernetzungskonzept (StadtLandFluss) zwar vorgesehen - aufgrund der Bindung der öffentlichen Hand an die eigenen Schätzpreise aber nicht Umsetzbar (es handelt sich lediglich um einen theoretischen Maximalvorschlag des Büros Arge Natura!). Die Ersetzbarkeit des Auwaldrestes ist letztlich einzig und allein eine Preis- und Zeitfrage und unter kompetenter fachlicher Anleitung absolut machbar! Der Nettogewinn für die Biodiversität ist durch eine ökologisch weitgehend funktionale Au -wie sie gemäß Ausgleich entstehen soll- weit höher als der abzusehende Schaden!