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Es ist ein Unterschied, ob
Es ist ein Unterschied, ob die Maut „vervierfacht“ wird, oder ob sie „um das Vierfache“ angehoben wird. Bei Bedarf bin ich gerne bereit, Mathematik-Nachhilfestunden zu erteilen.
Mit einer Zweckwidmung der
Mit einer Zweckwidmung der Erlöse aus der Korridorstrategie könnte der Lastenverkehr der Zukunft nachhaltig gestaltet werden. Zusammen mit den historisch günstigen Zinsen ist es an der Zeit eine Euregio- Tirol- Bahngesellschaft zu gründen, die den Güterverkehr auf die Schiene verlegt und durch HGÜ Leitungen Speicherfunktionen für grün produzierte Energie am europäischen Strommarkt übernimmt.
Statt Rauch machen mit Doppelstaatsbürgergedöhns braucht es Möglichkeiten zur Identifikation mit zukünftigen Projekten, auf die alle Bürger der Region stolz sein können.
Also:
- Euregio Tirol Bahngesellschaft
- cargobeamer in Triest, Verona, Bozen, Innsbruck, Kufstein...
- Investitionen und Beteiligung am Hafen Triest zur Errichtung von Bahnterminals zur Güterabwicklung
- HGÜ Leitungen durch den BBT
P.S.: Der Gatterer darf dafür die Zuständigkeit fürn Korerlift übernehmen
Eine sei mir an dieser Stelle
Eine sei mir an dieser Stelle eine Milchmädchenrechnung erlaubt.
Laut der in der Dolomiten veröffntlichten Grafik (https://www.salto.bz/sites/default/files/styles/salto_image_for_body_fi…) wurden 2014 (wenn ich mich richtig erinnere) 30 Mio. Tonnen an Gütern über den Brenner transportiert. Heute sind es über 2 Mio. LKWs, damals werden es etwas weniger gewesen sein, lassen wir’s der Einfachheit halber 1,5 Mio. LKWs gewesen sein.
Damit transportiert jeder LKW im Mittel 20 Tonnen an Fracht. Nehmen wir mal an, jeder dieser LKWs fährt die ganze Strecke vom Brenner bis Verona, das sind rund 220 km. Würde nun die Maut von derzeit 15 €ct/km auf 60 €ct/km angehoben, so müsste jeder dieser LKWs 99 € mehr an Maut bezahlen als bisher.
Das wären bei 20 Tonnen Fracht rund 0,5 €ct an Mehrkosten pro transportiertem kg, immer unter der Voraussetzung, dass wirklich jeder LKW die ganze Strecke von Brenner bis Verona fährt und dann auch noch mit großzügiger Aufrundung bei jedem Rechenvorgang.
Mit 0,5 Cent pro kg Mehrkosten droht also unserer Wirtschaft der Untergang? Ein Schmunzeln sei mir an dieser Stelle bitte erlaubt...
Antwort auf Eine sei mir an dieser Stelle von Stefan Troyer
Ein Fehler ist mir
Bei der Berechnung ist mir ein Fehler unterlaufen: Die Schätzung von 1,5 Mio. LKWs anstelle von 2 Mio. verringert die Kosten pro transportierter Tonne anstatt sie anzuheben.
Bei 2 Mio. LKWs wären es immerhin schon 0,66 Cent pro kg an Mehrkosten. Da wird’s dann schon deutlich gefährlicher... ;-)