Interview
Philip Ackerman-Leist, langjähriger Uniprofessor für nachhaltige Landwirtschaft in Vermont, über den Malser Weg, Pestizide und seine Zeit in Südtirol.

Der Malser Weg hat hohe Wellen geschlagen und tut das noch immer. Erst vor kurzem wurde er zum Gegenstand einer Dokumentation auf Rai 3 - „Indovina chi viene a cenaeine Dokuserie, die sich mit Umweltthemen auseinandersetzt. Die Journalistin reiste im Rahmen dieser Doku ins amerikanische Maine, wo eine Stadt nach dem Malser Vorbild zu leben versucht. Auch ein Opfer der Auswirkungen von Pestiziden und dessen Rechtskampf gegen das Unternehmen Monsanto wurde vorgestellt. Der Forscher und Universitätsprofessor Philip Ackerman-Leist, der jahrelange selbst in Südtirol gewohnt hat, versucht seit Jahren den Malser Weg über den großen Teich zu bringen, wie er in der Doku erzählte. Aus diesem Anlass sprachen wir mit Ackerman-Leist über Mals, die Auswirkungen der Gemeinde auf die Welt, Südtirol und Pestizide.

SALTO: Wann und wie sind Sie zum ersten Mal über den Malser Weg „gestolpert“?

Philip Ackerman-Leist: Ich war 1983 zum ersten Mal in Südtirol, als Student bei Schloss Brunnenburg und habe mich in Südtirol verliebt. 1988 bin ich als Professor zurückgekehrt. Dann bin ich zurück und habe von 1990-93 in Südtirol gelebt. Es war bezaubernd, besonders das Obervinschgau. Das war einer der magischsten Orte für mich. Also begann ich, Studienreisen nach Brunnenburg und Südtirol zu unternehmen. So war ich 2014, ganz zufällig, während der Volksabstimmung in Mals. Ich hatte eine zweiwöchige Studienreise und als ich in Brunnenburg ankam, sagte einer meiner Freunde dort: „In Mals findet diese Volksabstimmung statt und du solltest hingehen.“ Mals ist einer meiner Lieblingsorte. Wir änderten  die Studienreise und verbrachten drei Tage mit den Malsern, sprachen über das Referendum und lernten es kennen. Dann hat mich das alles mehr und mehr fasziniert. Da habe ich zum ersten Mal Johannes Unterpertinger und Ulrich Veith [ehemaliger Bürgermeister von Mals, Anm. d. Red.] kennengelernt. Das war einfach ein erstaunlicher Zufall, dass ich genau zu der Zeit im August und September dort war, als die Volksabstimmung stattfand.

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Salto User
Josef Fulterer Mo., 15.04.2024 - 06:34

Hätte das wirtschaftliche + politische Südtirol, "spätestens vor 10 Jahren die gesamten Mittel, die für Förderung der MONOKULUR APFEL, dessen Export-Förderung, in der Laimburg , aber zur Förderung der Grundfutter - zukaufenden Betriebe im Bergbäuerlichen Bereich, -v er b r a n n t- wurden, für den -M a l s e r W e g- eingesetzt ..."
Aber da waren vor ALLEM „die von der Landwirtschaft überfütterten -P a t e n- BAYER MONSANTO & CO. strickt dagegen“ + die Untervintschger mit ihrer Gier, in den Obervintschgau hinein zu drücken zu reich + die -G e n o s s e n- im RAIFFEISENVERBAND nicht zu haben.
Philip Ackerman - Leist zeigt auf, „dass die Einsichten des MALSER WEGES beginnen dabei sind, auch in anderen Teile der Erde zarte Wurzeln zu bilden.“

Mo., 15.04.2024 - 06:34 Permalink
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Stereo Typ Mo., 15.04.2024 - 11:10

„Bei der Nachhaltigkeit geht es nicht nur um ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit. Es geht auch darum, uns selbst zu erhalten und die Hoffnung zu bewahren.“ Das ist ein schöner Satz und trifft es gut. Der derzeitige Massenanbau von Äpfeln in Südtirol ist nicht nachhaltig, er ist eine profitorientierte Maschinerie. Auf Kosten der Umwelt und der Menschen.

Mo., 15.04.2024 - 11:10 Permalink
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Factum Est Mo., 15.04.2024 - 12:30

Wenn Philipp Ackermann das nächste Mal nach Südtirol und in den Vinschgau kommt, sollte Er in Tschengls Halt machen. Von dort führt eine Strasse auf die dortigen Höfe und auf Schloss Tschenglsberg. Diese Burg im Besitz von Siegfried de Rachewiltz lädt ein sich ein Bild vom Obervinschau bis hinunter ins Untervinschgau zu machen. Zusätzlich kann Er sich bei den umliegenden Bergbauern informieren was es heißt Bioprodukte herzustellen.
Zu (Guter) letzt kann Er im Dorf Selbst auf den abgewählten Bezirksobmann des SBB treffen Welcher bereits seit über vierzig Jahren mit integriertem Gemüseanbau angefangen hat und Heute dem Markt entsprechend Apfelanbau betreibt.

Mo., 15.04.2024 - 12:30 Permalink
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Günther Mayr Di., 16.04.2024 - 08:28

Antwort auf von Factum Est

- Der ex SBB -Bezirksobmann Prugger wurde nicht abgewählt, er hat übergeben. Seine Töchter machen Obstbau, bio - (was immer das heißen mag)
- meinen Sie mit den umliegenden Höfen: 1 Eiproduzent, 1 Verteiler? - die anderen?
- Acckermann kann auf viele Betriebsflächen blicken: Betriebsgröße meist bis 3ha, hart arbeiten

Di., 16.04.2024 - 08:28 Permalink
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Factum Est Di., 16.04.2024 - 13:31

Es gibt Dort sogar einen Unternehmer welcher sich dem Hanfbau verschrieben hat. Seine Vorgeneration stellte Ziegel in der üblichen Form und Rohstoff her, Herr Schönthaler junior baut sich seine Ziegel aus Hanf zusammen.
Die Abwahl von Raimund Brugger weiß ich, dass seine Töchter sich dem Bioanbau verschrieben haben könnte dem Vater geschuldet sein weil Dieser sich seit Jahrzehnten dem Spritzen von Gift(in den 80/90 Jahren war es nicht so geklärt wie Heute) und anderen Mitteln verschrieben hat.
Bezüglich der einzelnen Höfe bis nach Prad sollte sich Jeder selbst ein Bild machen.

Di., 16.04.2024 - 13:31 Permalink
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Profil für Benutzer Günther Mayr
Günther Mayr Do., 18.04.2024 - 15:59

Antwort auf von Factum Est

- Noch einmal: Prugger wurde nicht abgewählt, er machte nicht weiter.
- Die Schönthalers produzieren Ziegel aus Beton und Blähton. Werner findet eine Marktlücke mit Hanfsteinen, wobei der Hanf ..., ja wo kommt er her der Hanf?
Habe selbst mal Hanf angebaut. Ist gut für die Vögel...
- Was meinen Sie wird heute auf den Prugger-höfen gespritzt? Falls früher „Gift“ gespritzt werden mußte, so wird dies auch heute noch. Früher baute man Feldgemüse an, heute sind es halt Äpfel.
- Ackemann müßte koherenterweise genauso gut den Apotheken den Kampf ansagen... ach die braucht es? Warum sollte ein Bauer nicht seine Pflanzen gesund erhalten dürfen?

Do., 18.04.2024 - 15:59 Permalink

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