An dieser Stelle zeigen wir Inhalte unserer Community an, die den Artikel ergänzen. Stimme zu, um die Kommentare zu lesen - oder auch selbst zu kommentieren. Du kannst Deine Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.
Ein großartiger Text, Kompliment dafür!
Athesia/Ebner funktioniert natürlich auch nur deshalb so reibungslos, weil die Südtiroler Konsumenten so fleißig, kritik- und willenlos deren Produkte kaufen.
Doch wer „Forst“ für ein Bier, „Österreich“ für eine Schutzmacht und die „Dolomiten“ für eine Zeitung hält, dem ist auch einfach nicht mehr zu helfen und der hat’s auch nicht besser verdient.
Oder anders gesagt: Journalismus à la „Dolomiten“, Pluralismus à la „Athesia“? Für Südtirol reicht’s...
„weil die Südtiroler Konsumenten so fleißig, kritik- und willenlos deren Produkte kaufen.“
Genau. Deshalb haben/hatten Leute wie Axel Springer, Hubert Burda, die Holtzbrincks, NSDAP-Mitglied Jakob Funke usw. in Deutschland überhaupt keinen politischen Einfluss und nagen am Hungertuch. https://youtu.be/NLsu1OxHdwM?t=1659 https://youtu.be/hnH10TfhkOQ?t=2169
Herr Dierstein muss wieder einmal über die Südtiroler herziehen, das ist ja fast schon pathologisch. Was ich aber viel interessanter finde: Der Autor des Artikels hat offensichtlich viel Hintergrundwissen, ist ziemlich sicher ein Südtiroler Journalist, der aber nicht den Mumm hat, öffentlich Missstände aufzuzeigen. Das ist das eigentliche Thema: Wieso muss sich da einer verstecken? Wie viel ist diese Kritik dann noch wert? Wie viel Applaus sollte man jemandem spenden, der seiner Arbeit augenscheinlich nur unter einem Decknamen nachgeht? Sitzt wahrscheinlich in einer Institution und will sein Plätzchen nicht gefährden. Meine Bewunderung hält sich in Grenzen.
Würde er Gesicht zeigen, würde sich eine öffentliche Diskussion ergeben. Auch andere würden ihre Stimme erheben. So bleibt es ein lustiger Beitrag ohne Folgen.
„Würde er Gesicht zeigen, würde sich eine öffentliche Diskussion ergeben“
Zu dieser Aussage bin ich selbst ein Gegenbeispiel. Ich schreibe mit Klarnamen, nenne Missstände und belege sie mit überprüfbaren Dokumenten. Was geschieht? Nichts.
Wenn man unlautere (um nicht zu sagen mafiöse) Verbindungen zwischen Ordinariat, Tourismusorganisationen und SVP thematisiert, kneifen Journalisten und schweigen die sonst wortreichen Kommentatoren.
@Lollo Rosso Noch nie was von der Freiheit der Kunst gehört? Sie müssen ja nicht lesen, was Goggl Totsch im Schreib-Delirium auf den Karren schmeißt! Karikaturen sind nun mal entblößend, scharf und schonungslos kritisch.
Goggel T. verarbeitet offensichtlich gekonnt und auf amüsante Weise Informationen aus der medialen Berichterstattung zu einem genüsslichen Satire-Kondensat.
Kompliment dafür!
Bei aller berechtigten Kritik an der deutschen Medienlandschaft (die ich übrigens vollinhaltlich teile) und bei aller Wertschätzung für Dietrich Krauß, Max Uthoff und Claus von Wagner, die zum Thema eine wirklich vorzügliche Aufklärungsarbeit leisteten, darf ich Ihnen doch entgegenhalten, dass die Situation in Südtirol leider NOCH schlimmer ist.
Denn hier herrscht und manipuliert eine einzige Medienkrake, ein einzelner, unersättlicher Monopolist über 90 % der lokalen Informationsmacht, was man ja ansonsten nur von totalitären Staaten in der Dritten Welt kennt.
Insofern hinkt Ihr Vergleich leider sehr, bzw. müffelt stark nach „Whataboutism“.
Diese sog. Realsatire ist in 2 Minuten im www recherchiert. Die Athesia Gruppe ist ja mittlerweile eine Holding. Eine in Europa weit verbreitete Unternehmensform welche vordergründig dazu dient Steuern einzusparen. Gleichzeitig ein ideales Geldkarusell um sich gegenseitig im Holding Verbund die Aufträge, Liegenschaften und verbrieften Wertpapiere mit fantasievollen Beträgen/Erträgen zukommen zulassen. Da wird dann schnell mal aus einer einfachen Powerpointpresenation eine buchhalterisch wertvolle Projektstudie.
Internationale Bedeutung kaum gegeben, regional betrachtet ein bedenkliches Kartell...
Der Beitrag ist gut recherchiert und hätte eigentlich nicht als Satire (das nimmt ihm ein wenig die Sachlichkeit), sondern als ganz normaler Beitrag veröffentlicht werden sollen.. Die Notwendigkeit der Anonymität des Autors verstehe ich vollkommen. Wie üblich vollkommen daneben ist dieser Harry Dierstein in seinem Kommentar, in dem er gegen die Schutzmachtfunktion Österreich losgeht. Auf solch geistig beschränkte Personen sollte man eigentlich gar nicht eingehen. Der Autor des Beitrages verdient hingegen Respekt und Anerkennung.
Verehrter Herr Staffler, Sie irren. Und zwar doppelt. Satire beeinträchtigt niemals die Sachlichkeit, sondern ist bestenfalls (wie bei Goggel Totsch stets) deren edle Steigerung. Und den genialen Harry Dierstein als „geistig beschränkte Person“ zu bezeichnen, das richtet sich schlicht selbst und kann höchstens vor dem Hintergrund verstanden werden, dass Sie doch über Jahre „Dolomiten“-Redakteur und also von Athesia besoldet waren (mentaler double-bind-Interessenskonflikt). Wenn dies nicht stimmen sollte, nehme ich das natürlich zurück und Sie „verdienen Respekt und Anerkennung“. Doch Sie haben hier das letzte Wort und klären uns gewiss diesbezüglich auf.
S.g. Herr Obermair, vielleicht ist es ihnen entgangen, dass ich, gewissermaßen als Insider, den Artikel von Goggl Totsch als gut recherchiert bezeichnet habe. Damit habe ich meine Anerkennung ausgedrückt. Ob Satire die Sachlichkeit steigert oder nicht, darüber kann man geteilter Meinung sein. Wo die Sachlichkeit hingegen vollkommen fehlt, das ist der Kommentar der Herrn Dierstein, der ohne jeden Anlass und Zusammenhang einen offensichtlichen Unsinn in die Diskussion einbringt. Dass Österreich die Schutzmacht Südtirols ist, ist eine Tatsache, ob sie nun dem Herrn Dierstein gefällt oder nicht. Es liegt der erdacht nahe, dass er hier etwas nicht verstanden hat.
Herrliche Satire - trotz
Herrliche Satire - trotz Länge super unterhaltsam :-)!
Ein großartiger Text,
Ein großartiger Text, Kompliment dafür!
Athesia/Ebner funktioniert natürlich auch nur deshalb so reibungslos, weil die Südtiroler Konsumenten so fleißig, kritik- und willenlos deren Produkte kaufen.
Doch wer „Forst“ für ein Bier, „Österreich“ für eine Schutzmacht und die „Dolomiten“ für eine Zeitung hält, dem ist auch einfach nicht mehr zu helfen und der hat’s auch nicht besser verdient.
Oder anders gesagt: Journalismus à la „Dolomiten“, Pluralismus à la „Athesia“? Für Südtirol reicht’s...
Antwort auf Ein großartiger Text, von Harry Dierstein
"weil die Südtiroler
„weil die Südtiroler Konsumenten so fleißig, kritik- und willenlos deren Produkte kaufen.“
Genau. Deshalb haben/hatten Leute wie Axel Springer, Hubert Burda, die Holtzbrincks, NSDAP-Mitglied Jakob Funke usw. in Deutschland überhaupt keinen politischen Einfluss und nagen am Hungertuch.
https://youtu.be/NLsu1OxHdwM?t=1659
https://youtu.be/hnH10TfhkOQ?t=2169
Antwort auf "weil die Südtiroler von Harald Knoflach
Herr Dierstein muss wieder
Herr Dierstein muss wieder einmal über die Südtiroler herziehen, das ist ja fast schon pathologisch. Was ich aber viel interessanter finde: Der Autor des Artikels hat offensichtlich viel Hintergrundwissen, ist ziemlich sicher ein Südtiroler Journalist, der aber nicht den Mumm hat, öffentlich Missstände aufzuzeigen. Das ist das eigentliche Thema: Wieso muss sich da einer verstecken? Wie viel ist diese Kritik dann noch wert? Wie viel Applaus sollte man jemandem spenden, der seiner Arbeit augenscheinlich nur unter einem Decknamen nachgeht? Sitzt wahrscheinlich in einer Institution und will sein Plätzchen nicht gefährden. Meine Bewunderung hält sich in Grenzen.
Antwort auf Herr Dierstein muss wieder von Lollo Rosso
Warum sollte er sein
Warum sollte er sein Plätzchen gefährden? Um ein Held zu sein? Was bringt ihm das?
Antwort auf Warum sollte er sein von Sepp.Bacher
Würde er Gesicht zeigen,
Würde er Gesicht zeigen, würde sich eine öffentliche Diskussion ergeben. Auch andere würden ihre Stimme erheben. So bleibt es ein lustiger Beitrag ohne Folgen.
Antwort auf Würde er Gesicht zeigen, von Lollo Rosso
Diese öffentliche Diskussion
Diese öffentliche Diskussion gibt es seit ca. 60 Jahren. Anonym ist besser.
Antwort auf Würde er Gesicht zeigen, von Lollo Rosso
"Würde er Gesicht zeigen,
„Würde er Gesicht zeigen, würde sich eine öffentliche Diskussion ergeben“
Zu dieser Aussage bin ich selbst ein Gegenbeispiel. Ich schreibe mit Klarnamen, nenne Missstände und belege sie mit überprüfbaren Dokumenten. Was geschieht? Nichts.
Wenn man unlautere (um nicht zu sagen mafiöse) Verbindungen zwischen Ordinariat, Tourismusorganisationen und SVP thematisiert, kneifen Journalisten und schweigen die sonst wortreichen Kommentatoren.
Antwort auf Herr Dierstein muss wieder von Lollo Rosso
Das sagt gerade einer, der
Das sagt gerade einer, der sich selber hinter einen Nicknamen versteckt.
Antwort auf Das sagt gerade einer, der von Franz Linter
Ich inszeniere mich auch
Ich inszeniere mich auch nicht als Aufdecker. Wahrscheinlich ist er selbst ein Athesianer. Wenn die Ebeners da nicht klagen...
Antwort auf Ich inszeniere mich auch von Lollo Rosso
Unter einem Satireartikel
Unter einem Satireartikel steht eine Drohung, dass geklagt wird. Ist das Südtiroler Pressefreiheit?
Antwort auf Ich inszeniere mich auch von Lollo Rosso
@Lollo Rosso Noch nie was von
@Lollo Rosso Noch nie was von der Freiheit der Kunst gehört? Sie müssen ja nicht lesen, was Goggl Totsch im Schreib-Delirium auf den Karren schmeißt! Karikaturen sind nun mal entblößend, scharf und schonungslos kritisch.
Antwort auf Herr Dierstein muss wieder von Lollo Rosso
Der Autor braucht kein
Goggel T. verarbeitet offensichtlich gekonnt und auf amüsante Weise Informationen aus der medialen Berichterstattung zu einem genüsslichen Satire-Kondensat.
Kompliment dafür!
Antwort auf "weil die Südtiroler von Harald Knoflach
Geschätzter Harald Knoflach:
Geschätzter Harald Knoflach:
Bei aller berechtigten Kritik an der deutschen Medienlandschaft (die ich übrigens vollinhaltlich teile) und bei aller Wertschätzung für Dietrich Krauß, Max Uthoff und Claus von Wagner, die zum Thema eine wirklich vorzügliche Aufklärungsarbeit leisteten, darf ich Ihnen doch entgegenhalten, dass die Situation in Südtirol leider NOCH schlimmer ist.
Denn hier herrscht und manipuliert eine einzige Medienkrake, ein einzelner, unersättlicher Monopolist über 90 % der lokalen Informationsmacht, was man ja ansonsten nur von totalitären Staaten in der Dritten Welt kennt.
Insofern hinkt Ihr Vergleich leider sehr, bzw. müffelt stark nach „Whataboutism“.
Ein Charles Foster Kane würde
Ein Charles Foster Kane würde bei so einer Aufzählung vor Neid erblassen.
....amüsant und treffend!
....amüsant und treffend!
Diese sog. Realsatire ist in
Diese sog. Realsatire ist in 2 Minuten im www recherchiert. Die Athesia Gruppe ist ja mittlerweile eine Holding. Eine in Europa weit verbreitete Unternehmensform welche vordergründig dazu dient Steuern einzusparen. Gleichzeitig ein ideales Geldkarusell um sich gegenseitig im Holding Verbund die Aufträge, Liegenschaften und verbrieften Wertpapiere mit fantasievollen Beträgen/Erträgen zukommen zulassen. Da wird dann schnell mal aus einer einfachen Powerpointpresenation eine buchhalterisch wertvolle Projektstudie.
Internationale Bedeutung kaum gegeben, regional betrachtet ein bedenkliches Kartell...
Der Beitrag ist gut
Der Beitrag ist gut recherchiert und hätte eigentlich nicht als Satire (das nimmt ihm ein wenig die Sachlichkeit), sondern als ganz normaler Beitrag veröffentlicht werden sollen.. Die Notwendigkeit der Anonymität des Autors verstehe ich vollkommen. Wie üblich vollkommen daneben ist dieser Harry Dierstein in seinem Kommentar, in dem er gegen die Schutzmachtfunktion Österreich losgeht. Auf solch geistig beschränkte Personen sollte man eigentlich gar nicht eingehen. Der Autor des Beitrages verdient hingegen Respekt und Anerkennung.
Antwort auf Der Beitrag ist gut von Hartmuth Staffler
Verehrter Herr Staffler, Sie
Verehrter Herr Staffler, Sie irren. Und zwar doppelt. Satire beeinträchtigt niemals die Sachlichkeit, sondern ist bestenfalls (wie bei Goggel Totsch stets) deren edle Steigerung. Und den genialen Harry Dierstein als „geistig beschränkte Person“ zu bezeichnen, das richtet sich schlicht selbst und kann höchstens vor dem Hintergrund verstanden werden, dass Sie doch über Jahre „Dolomiten“-Redakteur und also von Athesia besoldet waren (mentaler double-bind-Interessenskonflikt). Wenn dies nicht stimmen sollte, nehme ich das natürlich zurück und Sie „verdienen Respekt und Anerkennung“. Doch Sie haben hier das letzte Wort und klären uns gewiss diesbezüglich auf.
Antwort auf Verehrter Herr Staffler, Sie von Hannes Obermair-1974
S.g. Herr Obermair,
S.g. Herr Obermair, vielleicht ist es ihnen entgangen, dass ich, gewissermaßen als Insider, den Artikel von Goggl Totsch als gut recherchiert bezeichnet habe. Damit habe ich meine Anerkennung ausgedrückt. Ob Satire die Sachlichkeit steigert oder nicht, darüber kann man geteilter Meinung sein. Wo die Sachlichkeit hingegen vollkommen fehlt, das ist der Kommentar der Herrn Dierstein, der ohne jeden Anlass und Zusammenhang einen offensichtlichen Unsinn in die Diskussion einbringt. Dass Österreich die Schutzmacht Südtirols ist, ist eine Tatsache, ob sie nun dem Herrn Dierstein gefällt oder nicht. Es liegt der erdacht nahe, dass er hier etwas nicht verstanden hat.