Bressanone
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Auf Sand gebaut
Es war nicht zu erwarten, dass die Anwesenden Mitglieder der Arbeitsgruppe „Besier“ verschämt Selbstkritik üben. Schlimmer als die fachlichen Mängel der Studie waren die politischen Entscheidungen, die man auf Basis der Studie getroffen hat, die man laut Einleitung der Studie nie hätte treffen dürfen.
Ein Aspekt ist noch mal gut gegangen: Falls am 4.4. die Fragestellung für das Referendum die erforderliche Mehrheit erhalten hätte, dann hätte am letzten Sonntag das Referendum stattgefunden. Möglicherweise mit einer Entscheidung, von der man jetzt weiß, dass sie schlechteste aller Möglichkeiten war. Sicher aber mit einer Wählerschaft, die falsch informiert ihre Entscheidung getroffen hätte. Die nach dem 4.4. am lautesten nach der verpassten Chance riefen, sind diejenigen die der direkten Demokratie großen Schaden zugefügt hätten.
Bekommt die Vernunft eine Chance?
Zur Diskussion über die Frage einer neuen Seilbahnverbindung Brixen – St. Andrä vom 12. Juni in der Cusanus Akademie Brixen möchte ich einige Anmerkungen machen.
Es wurde – sinngemäß – gesagt: „Eine Studie ist so gut wie irgendeine andere; man muss irgendeinmal zu Entscheidungen kommen.“
Wer eine solche Behauptung aufstellt, sollte konsequent sein und in der Begründung für eine Entscheidung auch auf solche Studien verzichten, die seinen eigenen Interessen entgegenkommen. Er sollte ehrlich sein und die Meinung vertreten, dass die, welche die Macht haben, tun werden und tun sollen, was sie tun wollen.
Es wurde die Glaubwürdigkeit der Techniker, welche die Besier-Studie einer kritischen Analyse unterzogen haben, in Frage gestellt, weil einige davon vom Überflug betroffene Personen seien. Dazu ist folgendes zu sagen: Natürlich fließen über die Auswahl der Kriterien und über deren Gewichtung Interessen in jede derartige Studie ein. Worauf es ankommt ist aber, dass erstens alle vom Projekt Betroffenen ihre Interessen einbringen können und dass zweitens offen über die Auswahl und vor allem auch über die Gewichtung der Kriterien geredet wird. Das von den Kritikern der Besier-Studie angewendete AHP Verfahren ist eine wissenschaftliche Methode, die u. a. offenlegt, welches Gewicht jedem einzelnen Kriterium gegeben wird.
Es ist nicht wahr, dass bisher alle Brixner Bürgerinnen und Bürger gleichwertige Möglichkeiten hatten, ihre Interessen einzubringen. Und das Argument, man habe ja das Volk abstimmen lassen wollen, würde ich nur dann gelten lassen, wenn auch nach einer korrekt durchgeführten Analyse sich eine 3S Bahn mit Start am Bahnhof als das alles in allem beste Projekt begründen ließe. Bei der von der Gemeindeverwaltung vorgelegten Fragestellung hätten vermutlich viele Leute deswegen für diese Seilbahn gestimmt, weil man durch massiven Medieneinsatz suggeriert hatte, es gebe keine vernünftigen Alternativen. Dies ist eher eine Irreführung als eine ausgewogene Information, ohne die ein Referendum nicht seriös sein kann.
Wie wichtig eine offene Gewichtung der Kriterien ist, zeigt ein Beispiel: Es ist doch völlig absurd, wenn in der Besier-Studie der Schulweg, den die Schüler von St. Andrä (die, nebenbei bemerkt, ja wohl nicht alle in der Nähe der Bergstation beim Start zur Plose-Umlaufbahn wohnen!) dann in Brixen zurückzulegen haben, de facto gleich viel zählt wie die Elemente Überflug und Umweltaspekte zusammengenommen!!)
Die Gemeindeverwalter und die Landespolitiker dürfen sich nicht vernünftigen Argumenten verschließen. Für Verwaltung, Politik und Bevölkerung gilt: Man muss sich die Zeit nehmen, noch einmal gründlich nachzudenken!
Non entro nel merito della
Non entro nel merito della serata informativa che, a mio e pure a giudizio di molti - per non dire tutti - , è stata un grandissimo successo. Mi spiace solo che qualche personaggio, probabilmente frastornato dalle nuove notizie ed indicazioni scaturite, non sapendo come controbattere alle stesse, è caduto nella misera mossa di rifarsi sui componenti del gruppo tecnico. Che vergogna!! Non mi sarei mai immaginato una tale reazione! Comunque sia, per onore della cronaca, ribatto, anche se mal volentieri, a tali meschine insinuazioni (che un gran numero dei facenti parte il comitato tecnico incaricato da proAltvor ha agito in quanto essi stessi interessati dal sorvolo della funivia), che dei 7 membri del gruppo solo 2 abitano/vivono nelle vicinanze della possibile tratta funiviaria; inoltre, costoro non sono nemmeno presenti nelle liste comunali dei „sorvolati“, in quanto i cavi passerebbero lambendo lateralmente i loro tetti e non sorvolandoli.
Ma, non contenti della brutta figura impartita mercoledì sera, tali personaggi non hanno esitato a ripetere le meschine insinuazioni pure oggi su alcune testate giornalistiche. Doppia vergogna. Ripeto, mi spiace dover far chiarezza su tali povere dichiarazioni, ma, mio malgrado, lo trovo corretto ed opportuno.
Paolo Cattoi - Comitato proAltvor Bressanone