Aus dem Bolg von Annamarie Huber
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Bäume werden nur Laub ab .....
Vollkommen richtig, doch Bäume werfen nur Laub ab, keinen Gewinn. Jedenfalls keinen für Planer sichtbaren und in der Brieftasche spürbaren. Wer den Dominikanerplatz von früher in Erinnerung hat, wird ihm nachweinen, auch wenn die Planer mit dem Platz etwas Großes vor hatten, vom Stil her sollte es eine richtige „Piazza“ werden, habe ich mal gelesen. Ist es schon geworden, aber im Schatten von Bäumen auf den Bus zu warten, ist doch angenehmer als in der prallen Sonne und ringsum heiße Steinplatten. Doch das Wetter hat sich wahrscheinlich den Planern angepasst und wegen der zwei Monate Sommer brauchen wir keine schattigen Plätzchen mehr.
Auch der Bahnhofspark hat sich total entwertet und wenn man mit dem „Gesindel“ nicht mehr fertig wird, dann ist es eben am besten, alles zu verbauen und das Problem ist gelöst. Schatten haben wir sowieso genug, dazu laufen in Bozen heute mehr Schattenfiguren herum, als früher. Ob das auch kühlt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Stuttgart - Istanbul - Bozen
Naja, bevor ich zur Revolution aufrufe, muss ich die Ecke noch einmal nach „historisch bedeutsamen Gebäuden“ absuchen. Was das Alpi gemeint?
Man kann wirklich nicht
Man kann wirklich nicht behaupten, das Stadtbild Bozens habe sich in den letzten 15 Jahren verbessert. Da ist Meran, bei aller Kritik, zumindest mit dem Thermenareal besser dran, denn hier wurde mehr Lebensqualität geschaffen (auch wenn der schöne Park weichen musste, den eh fast niemand nutzte, weil daneben die Schnellstrasse Thermenalee vorbeiging. Der zitierte, geplante Bau ist in meinen Augen geradezu schrecklich, aber das habe ich schon oft gedacht und offensichtlich fehlt mir der Sinn für Esthetik...
Antwort auf Man kann wirklich nicht von no name-689
nicht für Esthetik ...
Tröste dich, dir fehlt nicht der Sinn für Esthetik, sondern für Profit, bedingungslosen Profit, kurzfristigen Profit, Egoismus und Überheblichkeit.
Aber wie hat Heinrich Heine gesagt:
Keiner ist so verrückt, dass er nicht noch einen Verrückteren fände , der ihn versteht!
Tut mir leid, aber die
Tut mir leid, aber die Tippfehler sind auf salto langlebig. Noch ein p.s.:
Ein weiteres Beispiel so einer Schrecklichkeit ist die Umgestaltung des Brunnenplatzes in Meran: Hauptaugenmerk die Schießscharten der Sparkasse, der Brunnen wurde in einen anderen, unbedeutenden Park verlegt und mußte einer Wanne weichen, die Brunnen zu nennen meinem Sprachempfinden widerspricht. Auch dort ein armseliges Bäumchen, weit weg vom Brunnen, der dem Platz einst seinen Namen gab...Frag mich was man so in 150 Jahren darüber sagen wird..vieleicht„ganz schön manisch die damals“.
Ein grünes Städtchen
Ich erachte, dass die Bemühungen der Stadt stets auf den Erhalt der Parks und Grünanlagen gerichtet waren. Abgesehen von „Sünden“, wie die Gestaltung des Dominikanerplatzes und kleineren nicht nennenswerten ist Bozen ein Städtchen mit hoher Lebensqualität und vielen Grünflächen. Selbstverständlich ist bei der Neugestaltung des Bahnhofareals und der heutigen Betonwüste zwischen Südtiroler Straße und Bahnhofspark auf den Erhalt der Grünflächen zu achten. Ich bin überzeugt, dass eine Neugestaltung den Bahnhofspark qualitativ aufwertet und vor der Verwahrlosung geschützt wird.