Impfpflicht
Die Philosophin Marie-Luisa Frick spricht über Impfpflicht, körperliche Integrität und darüber, dass auch das Eingeständnis, etwas nicht zu wissen, mutiges Denken ist.

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Franz Berger Sa., 17.04.2021 - 18:59

Wie wohltuend ist es, das Interview mit einer solchen gescheiden Frau zu lesen! Gerade auf dem Hintergrund so mancher Interviews oder TV-Sendungen mit Politikerinnen und Berufsjammerern zur sogenannten „Impfpflicht“ für das Sanitätspersonal.
Lasst öfters Philosophinnen dieses Formats zu Wort kommen!

Sa., 17.04.2021 - 18:59 Permalink
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Bernd Karner So., 18.04.2021 - 13:51

Ja, die fragende Haltung besticht bei diesem Interview und die ethisch begründetet Argumentationsweise. Es bracht eben mehr Liebe zur Weisheit - Philosophie eben.
Danke!

So., 18.04.2021 - 13:51 Permalink
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rotaderga Mo., 19.04.2021 - 08:03

Antwort auf von Manfred Klotz

Ich glaube zu viele von der Art des Manfred Klotz unter den jetzigen Entscheidungsträgern zu dieser Pandemie vorzufinden.
Mir wäre lieber mehr von Marie-Luisa Frick und Johann Klaus Oettl unter den Verantwortlichen dieser Zeiten zu haben.
Wissen tue ich es nicht, aber gefühlt bin ich immer ein Gegner schneller und oberflächlichen Verurteilungen.

Mo., 19.04.2021 - 08:03 Permalink
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Peter Gasser Mo., 19.04.2021 - 13:05

Antwort auf von josef burgmann

Ja, das wünschen wir uns also in der Demokratie „unter den Verantwortlichen dieser Zeiten“: Politiker, welche als Fake-Account anonym über uns regieren, und bei Kritik erfahrenen Wissenschaftlern und Uni-Professoren den Besuch der Grundschule empfehlen???
Ich nehm's als Scherzele, ernst gemeint kann das wirklich nicht sein.

Mo., 19.04.2021 - 13:05 Permalink
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Christian I Mo., 19.04.2021 - 14:53

Antwort auf von rotaderga

„... aber gefühlt bin ich immer ein Gegner schneller und oberflächlichen Verurteilungen.“
Ganz ihrer Meinung.
Ich sehe zur Zeit viele kurzsichtige, sture Extremisten.
Auf einer Seite die grosse „mainstream-Medien“ die einen Teil der Wahrheit Mantra-artig wiederholen, aber gerne „unangenehmere“ Teile der ganzen Geschichte stehen lassen und nicht hinterfragen wollen (dürfen?). Eine Ausnahme ist die Sendung „Report“ auf RAI3 die selten oberflächlich bleibt und meistens alles hinterfragt und vertieft. Auf der anderen Seite Leute wie Herr Oettl, die ja auch einen Teil der Wahrheit bringen aber gerne einen anderen Teil nicht sehen wollen. Leider ist sein Stil ziemlich extrem, zu einseitig und aggressiv, zum Teil auch peinlich. Eigentlich schade, denn Teile seiner Aussagen sind hingegen nicht peinlich, ganz im Gegenteil. In Oettels Aussagen findet man auch objektive Überlegungen und Aspekte die andere sonst gerne vergessen.
Ich hätte gerne einen „zivilisierten“ Meinungsaustausch: jede*r hat seine eigene Sichtweisen, Wahrheiten, Erfahrungen. Alle zusammen würden „die Wahrheit“ am besten beschreiben.

Mo., 19.04.2021 - 14:53 Permalink
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Profil für Benutzer Stefan S
Stefan S Di., 20.04.2021 - 10:14

Antwort auf von Christian I

„Ich hätte gerne einen “zivilisierten„ Meinungsaustausch“
Bezeichnend dafür sind ja bei jeder zweiten kritischen Meinungsäußerung immer die einleitenden Formulierungen.
„Ich bin kein Impfgegner....“ oder „Ich bin kein Querdenker....“
Gesellschaftspolitisch sehr bedenklich.
„In Oettels Aussagen findet man auch objektive Überlegungen...“
Als objektiv würde ich das nicht bezeichnen aber die vorgebrachten Kritikansätze sind durch aus der Diskussion wert, leider macht diese Ansätze „es“ Öttl mit seinen Rückschlüssen dazu wieder Diskussion unwürdig. Wer alle anderen, welche nicht dieser Meinung sind, als „systemblind“ bezeichnet will einem seine Meinung aufzwängen. Darauf verzichte ich gerne!

Di., 20.04.2021 - 10:14 Permalink
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Profil für Benutzer Franz Berger
Franz Berger Mo., 19.04.2021 - 10:07

Guter Rotaderga,
der klare, aber nachvollziehbare Kommentar von Manfred Klotz auf den Beitrag von Herrn Öttl mag Ihnen gefallen oder nicht. Aber eine Marie-Luisa Frick und einen Johann Klaus Oettl auf die selbe Ebene zu stellen, zeugt nicht von allzu großer Logik. Wie können Sie bloß die Fragen und Aussagen der Innsbrucker Philosophieprofessorin und die gegensätzlichen Fragen und Aussagen gleich gut finden?

Mo., 19.04.2021 - 10:07 Permalink
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Profil für Benutzer rotaderga
rotaderga Mo., 19.04.2021 - 14:02

Antwort auf von Franz Berger

Näher bin ich den Ausführungen Marie-Luisa Frick aber ich lehne „stante pedes“ Pauschalisierungen meistens ab und lese daher auch andere Beiträge wie die von johann klaus oettl. Akademische Titel müssen kein Privileg für eine besondere Ebenen sein.

Mo., 19.04.2021 - 14:02 Permalink
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Peter Gasser Mo., 19.04.2021 - 13:00

Sie schreiben: „Erkenntnis lebt vom Zweifel“: drum zweifle ich an allem, was Sie sagen - und erlange dadurch Erkenntnis.
Sie schreiben: „... dem sei die Grundschule nahegelegt“, so von Anonym-unbekannt-verhüllt zu Philosophin mit Namen und Lebenslauf, der Sie, verhüllt, gar den Besuch der Grundschule nahelegen: geht es vermessener & arroganter?

Gibt es denn, ich hake hier nach, ein grösseres Ausmaß an Überheblichkeit und Vermessenheit, wenn ein Fake-Account, vermummt und mit offensichtlichen Falschinformationen, einer mit Namen zeichnende Wissenschaftlerin mit sichtbarem Lebenslauf „die Grundschule nahelegt“?

Ist dies zudem nicht ein krasses Vergehen gegen die Netiquette von Unbekannt zu Klarnamen, Salto? Warum macht Salto solchen Missbrauch und solch groben Bruch der Netiquette salonfähig... ist oettl gar (bei) Salto selbst, möge man da fast mut-maßen, gar „meinen“?

Persönliche Diskreditierung des Gesprächspartners als Merkenzeichen der Diskussionen auf Salto, welches diese üble Methode leider trotz Kenntnis und Meldung immer wieder toleriert? ... stimmt traurig und fragt man sich als Leser.
Schade, dass langsam alle Wissenschaftler, Ärzte, Wissenschaftsjournalisten Salto zu meiden beginnen, wie diese selbst hier verschiedentlich mitteilen...

Wenn man bedenken muss - und diese Meinung drängt sich hier auf, ist doch bekannt, welche Frau hinter diesem Account steckt - dass dies aus der politischen Opposition kommt, dann muss einem doch grauen...

Mo., 19.04.2021 - 13:00 Permalink
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Stefan S Di., 20.04.2021 - 09:36

Von einer Philosophin hätte ich mir schon ein wenig mehr kritische Betrachtungen gewünscht insbesondere die Aussage „dass wir es mit einem wirklich bösartigen Virus zu tun haben“ finde ich sehr verstörend. Es gibt keine bösartigen Viren, es gibt die Natur welche diese hervor bringt und wir Menschen vergessen einfach, dass die Natur uns nicht braucht aber wir Menschen die Natur.

Di., 20.04.2021 - 09:36 Permalink
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Peter Gasser Di., 20.04.2021 - 10:12

Antwort auf von Stefan S

ach kommen Sie, aus dem Kontext ist doch eindeutig ersichtlich, dass „bösartig“ hier nicht moralisch konnotiert ist, sondern „bösartig“ im Sinne von „noch lange nicht eins-zu-eins zu unserem gewohnten Leben zurückkehren“, also „bösartig“ im Sinne von hinderlich, störend, krankmachend, langzeitschädigend, auch tötend - die Denotation des Begriffes „bösartig“ ist hier eindeutig.
Ein bißchen Textanalyse und Kontextlesen auch in Bezug auf verwendete Begriffe und deren Bedeutung ist doch auch Gebot der Stunde und wird der Philosophin gerecht.

Di., 20.04.2021 - 10:12 Permalink
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Profil für Benutzer Stefan S
Stefan S Di., 20.04.2021 - 11:18

Antwort auf von Peter Gasser

Aus diesem Grund habe ich ja bewusst die Formulierung „verstört“ gewählt und nicht z.B. „unmöglich“ :-)
Das Interview sehe ich nicht rein philosophisch, dafür hat es einfach nicht genügend Weit- oder Draufsicht, daher auch meine Kritik. Die Philosophin scheint mir doch auch tendenziöse relativ stark in in Ihren Aussagen von der aktuellen Situation getrieben.

Di., 20.04.2021 - 11:18 Permalink
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Profil für Benutzer Frei Erfunden
Frei Erfunden Di., 20.04.2021 - 10:53

Zentral in der ganzen Debatte ist die Freigabe der Patentrechte für die weltweite Impfstoffproduktion.
Damit würde zweierlei erreicht: den militanten Impfgegnern entzieht man ein schlagkräftiges Argument (Big Pharma ...) ,
und die Impfstoffe werden schneller flächendeckend einsetzbar.
Solange dieser zentrale Punkt nicht geklärt ist findet auch Herrn Oettls Weltbild
(zu Recht?) Anhänger.
Nichts von alledem : weiterhin wird dem neoliberalen Kapitalismus keine Schranke vorgesetzt, es werden weiterhin Verluste sozialisiert und Gewinne werden privatisiert.
Wer sich dagegenstellt gilt dann als ‚rechtsradikal‘ oder einfach nur ‚dumm‘.

Di., 20.04.2021 - 10:53 Permalink

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