Umwelt und Landwirtschaft
Den Kleinbauern geht weltweit die Luft aus.
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Markus Lintner Mi., 13.04.2016 - 07:53

Das ist eine interessante Seite des Umweltschutzes und wird bei all dem Streben nach gesund und besser wenig bedacht. Es stimmt schon, wenn man mit einem Bauer im Dorf redet, was er an Bürokratie einzuhalten hat.... Da wird einem 'schwindlig ".... alles hat zwei Seiten.... auch der Umweltschutz

Mi., 13.04.2016 - 07:53 Permalink
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Sepp.Bacher Mi., 13.04.2016 - 10:39

Da gibt es einen langen verschachtelten Satz, der dann doch abrupt und unverständlich endet: „.. weil Großkonzernen, mitunter auch Börsennotierte.“
Mit folgenden Argument kann ich nicht ganz einverstanden sein: „Jener Landwirtschaft welche gefährlicher geredet wird als Atomkraftwerke, Klimazerstörende fossile Energie......“. ME kann man nicht das eine gegen das andere ausspielen. Die monokulturale LWS mit den eingesetzten Herbiziden, Pestiziden und Kunstdüngern birgt verschiedene Gefahren. U.A. gibt es Gegenden in Europa, wo das Grundwasser nicht mehr als Trinkwasser verwendet werden kann, weil zu sehr kontaminiert! Deutschland z. B. baut Atomkraftwerke ab und analog dazu könnte die Landwirtschaft einen Weg gehen, der in Mals versucht wird!

Mi., 13.04.2016 - 10:39 Permalink
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Gerd Steger Mi., 13.04.2016 - 16:54

Man schlägt den Sack und meint den Esel.
Die Intention von Umweltaktivisten dürfte kein Geheimnis sein.
Dass in diesem Artikel die Sache teilweise verdreht wird, stimmt mich nachdenklich.
Kleinbauern haben es bestimmt nicht immer leicht, auch wenn die Zahl derer, welche lokale hochwertige Produkte kaufen im Steigen begriffen ist.
Ähnlich wie es Großkonzerne vormachen, könnte dies Ansporn sein gemeinsam mit dem Bauernbund ebenfalls mit Umweltorganisationen zusammen zu arbeiten.
Zum Stichwort „Höfesterben“ nur soviel: es gibt Südtiroler, die liebend gern einen Hof übernehmen würden, aber vergebens einen suchen. Es sind so guit wie keine zu bekommen und wenn sich mal etwas anbieten würden, dann sind sie aufgrund der exorbitant hohen Preise nicht erschwinglich.
Ein letzter Satz: der Autor dieses Artikels möge die Berichte von Umweltaktivisten nennen, in denen die Landwirtschaft verteufelt und gleichzeitig das Risiko, welches von Atomkraftwerken, klimazerstörende fossile Energie übermäßige Verkehrsbelastung und gesundheitsgefährdend Falschernährung welche zu Übergewichtigen Kindern und fettleibigen Erwachsenen führt, verharmlost.

Mi., 13.04.2016 - 16:54 Permalink
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Oskar Egger Do., 14.04.2016 - 05:50

Antwort auf von Gerd Steger

Genau so! Es gibt einige Wutbauern, so würde ich sie mal nennen, die sich immer angegriffen fühlen und nicht verstehen, dass sie ja auch in diesem imperialen Boot sitzen und am Kollaps mitarbeiten. Schlimm ist, dass durch dauernde Steuerbegünstigungen und Zuschüsse, zusammen mit der Tatsache des Grundbesitzes, die Lobby stärker und stärker geworden ist und nun mit den Diktaten der Genossenschaften die Lage bestimmt. Zusätzlich ist ein Großbauer Landesrat und steht unter Druck. Es ist übrigens auch eine alte südtiroler Angewohnheit, die Schuld bei anderen zu suchen, um vom Eigenen abzulenken! Es gibt aber auch bei uns Bauern, die versuchen, unter Schwierigkeiten, ihr Feld nach eigenem Verstand zu bestellen und die sich nicht allen kurzsichtigen von der Wirtschaft bestimmten Vorgaben beugen (wie es jetzt Deutschland wieder mit Glyphosat Monsanto gegenüber gemacht hat - Südtirol übrigens auch).

Do., 14.04.2016 - 05:50 Permalink
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Klemens Kössler Do., 14.04.2016 - 16:28

Antwort auf von Oskar Egger

Herr Egger, Wutbauer ist ganz gut getroffen wie Wutbürger welche auch Zukunftssorgen haben und nicht ernst genommen werden.
Der Landesrat ein Großbauer, ich glaube er besitzt ca. 6 ha Obstbau, mit diesem Besitz zählt man in Südtirol besonders für kleinkarierte Leute, allerdings schon zu den Großbauern.
Ihre Angewohnheit die Schuld für die Apokalypse in der Landwirtschaft zu suchen läßt auf einen sehr schmalen und bevorurteilten Blickwinkel schließen.
Worte wie Steuerbegünstigungen, Grundbesitz und Zuschüsse lassen auf Neid schließen.
Ihre Worte wie Lobby, Diktate der Genossenschaften und Großbauer lassen ein starkes Minderwertigkeitsgefühl vermuten.
Ich habe keine Ahnung ob Sie beruflich tätig sind oder waren, aber in Ihrem Beruf sind Sie nicht glücklich geworden.
Herr Egger arbeiten Sie an Ihrem „Ich“ und seien Sie gewiss die Südtiroler Landwirtschaft macht ihre Aufgaben, diese werden stetig neue Aufgaben sein und weitere Verbesserungen werden das Gute ersetzen genau das ist das reizvolle an der Landwirtschaft.
Das lästige für uns Bauern sind aber die immerwährenden „ Wadlbeißer“ welche eine bessere Entwicklung verhindern und die positive Entwicklung in Südtirol ignorieren.

Do., 14.04.2016 - 16:28 Permalink
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Oskar Egger Fr., 15.04.2016 - 21:27

Antwort auf von Klemens Kössler

Klemens Kössler, fühlen Sie sich (ins Schwarze) getroffen? Wenn man besonders heftig reagiert, dann ist der andere der Wahrheit oder dem wunden Punkt meist sehr nahe gekommen. Im Gegensatz zu Ihnen, lese ich mehr als dass ich schreibe, beobachte ich mehr, als dass ich urteile und erlaube mir keine Interpretationen/Hypothesen ohne Fakten. Ich nehme mal an, all Ihre negativen Gedanken sind schlicht und einfach Projektionen. Schade, denn die verhindern eine faire Aueinandersetzung. Es ist so wie wenn der Mann, wenn er keine Argumente hat, zur Frau sagt: hast Du die Regel? Da erübrigt sich auch jede Diskussion.

Fr., 15.04.2016 - 21:27 Permalink
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Klemens Kössler Do., 14.04.2016 - 16:42

Antwort auf von Gerd Steger

Herr Steger
Höfe übernehmen ist in Südtirol auch ein bisschen Mode von sehr wohlhabenden Menschen welche sich in diesem Paradies niederlassen wollen um ein Stück Landwirtschaft zu betreiben, mit Liebe und Visionen zur Landwirtschaft. Diese Menschen stammen aus Industrie oder anderen sehr ertragreichen Berufen und gönnen sich den Luxus einen Hof als Hobby zu betreiben, dass ein Hof zum exorbitanten Kaufpreis dabei auch nicht wirtschaftlich sein muss ist ihnen die Sache Wert, diese sind keine Großkonzerne von denen ich sprach Südtirol ist in der Hinsicht wieder einmal eine Insel der seligen in Europa. Was in Südtirol ein ha Obstbau kostet kriegen Sie in Oberitalien 20 ha, in Ostdeutschland 40 ha und in Rumänien 10 ha, Großkonzerne investieren in Rumänien und noch lieber in der Ukraine weshalb der Kampf zwischen EU und Russland um dieses Land geführt wird.
Umweltaktivisten verharmlosen nicht Atomkraft, Falschernährung, Verkehrsbelastung und Klimaerwärmung, nein viel schlimmer Sie ignorieren diese Probleme und werden dadurch zu Nichtthemen, wahrscheinlich will jeder mal mit dem Flugzeug um die Welt fahren um Robbenbabys oder Wale zu retten das gibt so schöne Fotos. Wäre ganz schön blöd würde man den Flugverkehr wegen des Klimawandels einschränken dann kommt man mit dem Billigflieger nicht mehr hin.
Deshalb wird der Focus nur auf die Landwirtschaft gerichtet, Klimaerwärmung durch rülpsende Wiederkäuer das ist viel gefährlicher als tausende Kühe.

Do., 14.04.2016 - 16:42 Permalink
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Michael Bockhorni Do., 14.04.2016 - 17:19

der WWF hat als Wildtierschutzorganisationen begonnen und als Charityorganisation von Anfang an mit den „großen Brieftaschen“ kooperiert. Dass der WWF bei seinen Aktivitäten oft andere ökologische und soziale Aspekte „übersehen“ hat, wurde schon kritisiert als die großen NGOs klein waren und keine Beratungsverträge mit Konzernen hatten. Zum Vergleich würde ich mal das Kleinbauernsterben, welches durch große Agrarkonzerne verursacht wurden gegenüberstellen, ob das nun Saatgut, Düngemitte- oder Pestizidkonzerne sind, Sachbücher und Dokumentarfilme gibt es darüber zuhauf.

Do., 14.04.2016 - 17:19 Permalink
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Klemens Kössler Fr., 15.04.2016 - 07:55

Antwort auf von Michael Bockhorni

Guten Tag Herr Bokhorni
Die Agrarkonzerne sind Tochterfirmen der Großkonzerne, und mit diesen Großagrarkonzernen werden eben die Kleinbauern in aller Welt an die Wand gedrückt und zum aufgeben gezwungen. Diese Systeme werden von den NGOs durch ihre ehemals gutgemeinte Intervention unterstützt.
Schon bald wird unsere Ernährung als ein Spielball der Finanzplätze benutzt. Flächen werden dabei weltweit ausgenutzt und wenn die Grundstücke kaputt sind werden diese liegen gelassen wie ein Ölfeld das erschöpft ist. Beispiele dazu findet man in Äthiopien.

Fr., 15.04.2016 - 07:55 Permalink
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Profil für Benutzer Michael Bockhorni
Michael Bockhorni Fr., 15.04.2016 - 09:44

Antwort auf von Klemens Kössler

also wenn ich jetzt wegen eines kritischen Buch über eine Bauernorganisation jetzt gleich alle Bauern als von einer grossen Genossenschaft ferngesteuert bezeichnen würde, wie würden sie das dann kommentieren? Die differenzierte Sicht die sie (zu Recht) für die Landwirtschaft einfordern, bitte ich Sie auch gegenüber Umweltschützern und ihren Organisationen walten zu lassen.

Fr., 15.04.2016 - 09:44 Permalink
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Profil für Benutzer Paul Stubenruss
Paul Stubenruss Fr., 15.04.2016 - 10:46

Dank Internet können sich die Zeiten zu Gunsten der Kleinbetriebe ändern. Das Netz bietet die Möglichkeit den Groß- und Einzelhandel zu umgehen und direkt an den Endverbraucher zu liefern. Als Maschinenbauer ist mir dieser Schritt gelungen. Großhandel und Einzelhandel bekommen unsere Maschinen nicht, es wird auf keiner Messe ausgestellt und Prospekte in Papierform gibt es nicht. Weitaus größere Wettbewerber die traditionell vermarktet haben sind inzwischen in die Insolvenz gegangen.

Fr., 15.04.2016 - 10:46 Permalink
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Profil für Benutzer Christian Mair-2269
Christian Mair-2269 Fr., 15.04.2016 - 11:56

Hier wird Ursache und Wirkung verwechselt. Es sind doch die Konzerne aus Lebensmittelhandel und Pestizid-und Düngemittelhersteller, die die Preise, Qualität, etc. festsetzen. Die Kleinbauern müssen sich frage, ob die eigenen Lobbys in Form von Bauernbund etc. nicht im Boot der Konzerne sitzen.

Übrigens ist es die Landwirtschaft die einen Grossteil von Futtermitteln aus Übersee importiert, den Zusammenbruch der dortigen lokalen Landwirtschaft verursacht und mit den Markt mit eigenen billigen Exporten überschwemmt.

Die Landwirtschaft ist industrialisiert und zwar nicht nur mit Maschinen, sondern auch im globalen Wettbewerb, teils unterstützt durch öffentliche mittel.
Eine kleinstrukturierte Landwirtschaft, die für den lokalen Markt produziert, würde Probleme wie Arbeitslosigkeit und Verkehr lösen, und wäre in der Tat förderungswürdig. Dazu muss man aber endlich von Annahme Abstand nehmen, dass so wie es ist alles super ist. Mit anderen Worten:
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

Ein EU-weites Importvebot für Futtermittel aus nichteuropäischen Ländern wäre wohl der einfachste Lösungsansatz.

Fr., 15.04.2016 - 11:56 Permalink
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Profil für Benutzer Klemens Kössler
Klemens Kössler Fr., 15.04.2016 - 13:25

Antwort auf von Christian Mair-2269

Guten Tag Herr Mair
Die Grenzen zwischen Ursache und Wirkung mögen manchmal verwischt sein, als Bauer wünsche ich mir aber Umweltaktivisten welche nicht nur „Antipositionen“ sondern Verbesserungen mit Vorschlägen bringt und nicht von Siegesgier getrieben mit Populismus arbeitet.
Die Preise setzt der Handel fest und niemand anderer damit die Kunden den Geldbeutel schonen können und dadurch zu den jeweiligen Discountern oder LEHs kommt, geiz ist immer noch geil. Die Landwirtschaft macht da mit solange sie kann, egal ob Landwirtschaft aus EU, China, Argentinien, Äthiopien, Indonesien, Australien usw. alle Produzenten sind mit einem Mausklick austauschbar.
Ob die eigenen Lobbys mit im Boot sitzen wird von jedem Bauern auch immer wieder in Frage gestellt und es braucht auch tatsächlich für so manchem Verbandsvertreter auch wieder eine Richtungskorrektur in der Einstellung. (Wäre auch für NGOs mal wieder notwendig)
Ein EU-weites Importverbot von Futtermitteln würde sich jeder Bauer in Europa wünschen, dadurch wären die Höfe wieder finanzierbar aber würde die Nahrungsmittel verteuern, das will die europäische Bevölkerung aber in der Mehrheit nicht akzeptieren, besonders deshalb nicht weil NGOs den Ruf der Landwirtschaft in Europa nachhaltig geschädigt hat. Den Nutzen haben wiederum Großinvestoren und Großkonzerne welche weltweit Kasse machen. Kein Bauer in Europa brauch TTIP welcher den europäischen Verbraucherschutz an die Wand fährt, den Nutzen hat die Großfinanz aber sogar dafür wird die Landwirtschaft verantwortlich gemacht.

Fr., 15.04.2016 - 13:25 Permalink
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Profil für Benutzer Christian Mair-2269
Christian Mair-2269 Fr., 15.04.2016 - 14:49

Antwort auf von Klemens Kössler

Ein dreifaches guten Morgen Herr Kössler:
Ich mache Ihnen einen Vorschlag für Nägel mit Köpfen: Gründung einer Kartoffelbewegung Euregio Tirol nach Vorbild Griechenland:
Die Politiker denken an die Wahl, die Beamten nur an ihre Posten – deshalb tun viele (Süd)Tiroler nun selbst etwas gegen die steigenden Preise.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-05/griechenland-kartoffel-beweg…

Fr., 15.04.2016 - 14:49 Permalink
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Profil für Benutzer Paul Stubenruss
Paul Stubenruss Fr., 15.04.2016 - 12:40

Die Kleinbauern müssen in der Vermarktung noch dazu lernen. Genauso wie Lebensmittelkonzerne die Lebensmittel als glutenfrei vermarkten, können Kleinbauern die Lebensmittel als glyphosatfrei vermarkten. Entsprechende Schilder habe ich noch auf keinem Bauernmarkt gesehen.

Fr., 15.04.2016 - 12:40 Permalink

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