zebra
Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnieren!Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnieren!
In diesem Artikel ist alles
In diesem Artikel ist alles gesagt. Besser in die Zukunft blicken, als Schuldig für diese schreckliche Misere zu benennen.
Ich möchte mich primär dem
Ich möchte mich primär dem Thema Leistbares Wohnen für junge Berufstätige beschäftigen. Wohnen heißt ja nicht unbedingt, eine eigene Wohnung haben. Als ich jung war, lebte ich im Lehrlingsheim, im Gesellen- oder Kolpinghaus, in Untermiete bei Privaten, in einem veralteten Hotel, das an Berufstätige und Berufsschüler vermietet wurde. Gibt es diese Möglichkeiten nicht mehr oder glaubt man, das wäre nicht mehr zumutbar?
Nach dem Krieg, als die Wirtschaft wieder zu wachsen begann, kamen immer mehr Lehrlinge, Gesellen und junge Arbeiter vom Land in die Stadt. Da damals das Pendeln noch unmöglich war, musste die Gesellschaft darauf reagieren. Lehrlingsheime wurden von kirchlichen Einrichtungen oder von KVW errichtet; die Gesellenhäuser gab es schon. In Bozen wurde in Folge des Zuzugs junger männlicher Arbeitskräfte aus Süditalien die Casa del giovane Lavoratore errichtet. Viel später wurden dann auch noch die Wohnungen für Gastarbeiter an der Meraner Kreuzung errichtet. Gibt es solche Initiativen nicht mehr? Sind KVW und ACLI in diesem Bereich nicht mehr tätig? Vielleicht müssten sie gefragt werden?!