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Sehr geehrte Frau Ennemoser,
Sehr geehrte Frau Ennemoser,
vielen Dank für Ihren an Anregungen sehr reichen Artikel.
Sie sprechen mir als Kneipparzt aus der Seele.
Diese Zeit bringt mit sich, dass wir uns auch wieder auf unsere eigenen Möglichkeiten und auf unser Potential besinnen.
Ich habe vor einem Monat in der Pustertaler Zeitung zu den Themen Umgang mit Fieber und Stärkung des Immunsystems allgemeine komplementärmedizinische Empfehlungen gegeben, die ich gerne mit der Salto Comunity teilen möchte. Jetzt erscheint gerade ein Artikel über die Möglichkeiten der Verbesserung der Leberfunktion durch eine Leber- Gallenreinigung und durch Fasten. Vor allem die sehr positiven Wirkungen auf die seeliesch emotionale Ebene sind in meiner Erfahrung sehr hilfreich.
Wer von uns ist in diesen Tagen nicht unruhig, gereizt, müde, zornig, wütend, unleidig usw. Dies sind Emotionen, die mit der Leber zu tun haben. Die traditionelle chinesische Medizin spricht in diesem Zusammenhang von der Wanderseele HUN. Diese ist „sehr freiheitsliebend und hat es nicht gerne, unverschuldet eingeschränkt und ungerechtfertigt gemaßregelt zu werden“.
Die derzeitige Politik und die ängstlich geschockte Gesellchaft werden uns den Ausweg aus dieser Misere nicht abnehmen. Deshalb ist Eigeninitiative gefragt, um aus dieser ganz wesentlich auch seelisch- emotionalen Krise zu kommen.
Der für mich ausschlaggebende positive Effekt für die momentane Zeit ist der, dass wir in kürzester Zeit durch tiefes instinktives Wahrnehmunstraining sehr schnell das Gefühl der Eigenbestimmtheit und individuelen Autonomie zurüchgewinnen können.
Weitere Infos unter www.prosalus.info.
Dr. Rudolf Gruber
Frau Ennemoser, von Ihren Vor
Frau Ennemoser, von Ihren Vor- und allgemeinen Ratschlägen kann man als alter Single nicht viel gebrauchen:
Soll ich wirklich im April barfuß 200 m um den Wohnblock gehen?
Einen Spaziergang in den Wald würde ich gerne machen, aber der Arno verwehrt uns das ja!
Und kuscheln oder umarmen: mit wem? Ich habe nicht einmal einen Kuschelbären oder auch keinen Hund!
Auch würde ich gerne Wassertreten und nebenbei ein bisschen Bachkresse zupfen. Wo kann ich hingehen, ohne gestraft zu werden?
Was raten Sie mir konkret?
Werter Herr Bacher!
Werter Herr Bacher!
ich freue mich über Ihre ehrliche Rückmeldung. Sie treffen genau das Dilemma in der derzeitigen Coronakrise: viele Politiker sehen die Gesundheit einseitig und nicht ganzheitlich; zudem fehlen transparente Begründungen, welche die aktuellen rigiden und militärisch anmutenden Maßnahmen notwendig machen.
Sie selbst fragen nach konkreten Anregungen hinsichtlich Ihrer Lage in der aktuellen Situation:
Spaziergänge im Wald, Barfußlaufen, Wassertreten und Bachkresse sammeln sind selbstverständlich gute Ideen.
Daher ist es wichtig, dass Personen, denen diese Aktivitäten abgehen, unseren Politikern schreiben und angemessene Ausgangsfreiheiten zum Wohle der psycho-sozialen Gesundheit einfordern. Siehe salto Artikel „Wir wollen Maßnahmen mit Augenmaß“ von Christoph Franceschini mit dem offenem Brief von Sabine Holzknecht, Wirtschaftsjournalistin aus Bozen. (https://www.salto.bz/de/article/13042020/wir-wollen-massnahmen-mit-auge…)
Zumindest ist seit vorgestern 13.04.2020 die Entfernung von der eigenen Wohnung „zu Fuß“ (vielleicht barfuß) für „körperliche Aktivität“ erlaubt.
Gesunde Ernährung mit Vollkorn, frischem Obst und Gemüse ist auch im Kleinen möglich. Zudem gibt es praktische Übungen der Selbstfürsorge, welche sich im Alltag auch jetzt einbauen lassen: z.B. abends vor dem Zubettgehen an drei Dinge denken, für die Sie an diesem Tag dankbar sind. Zudem kann man sich täglich darin einüben, die eigene Wahrnehmung und Geisteshaltung zu schulen, z.B. praktische Dinge wie Duschen, Abspülen oder Treppen steigen ganz bewusst tun und nachspüren, wie sich das, was man gerade tut oder erlebt anfühlt.
Hinsichtlich Kuscheln und Umarmen wünsche ich Ihnen Kraft und Inspiration vieleicht darüber nach zu denken, was Ihnen derzeit am Wichtigsten ist in Ihrem Leben und was Sie z.B. in 10 Jahren, wenn Sie auf Ihr Leben zurückblicken, unbedingt noch hätten tun oder erreichen wollen bzw. nicht bereuen möchten.
Vielleicht den Mut, einen Kurs Ihrer Wahl zu besuchen (sobald wieder möglich oder online), oder eine nette „Sie“ an zu sprechen, vielleicht zu riskieren, sich Ihrem vertrauten Umfeld mehr zu öffnen, einer Freizeit- oder Volontariatsgruppe bei zu treten, Ihr Wissen und Ihre Lebenserfahrung dort ein zu bringen.
Vielleicht einfach mal so die Leute auf der Straße zu grüßen und freundlich an zu lächeln. Vielleicht auch ganz was anderes.