Gastkommentar
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Ja, Covid-19 holt das Prekäre
Ja, Covid-19 bringt das Prekäre unserer Existenz wieder ins Bewusstsein.
Trotzdem: iaz amol lai nit zviel „Spuck“n!
sehr interessanter Artikel,
sehr interessanter Artikel, Chapeau für die „eigensinnigen“ und gut recherchierten Gedanken
>Corona schiebt das Impfen in
>Corona schiebt das Impfen in ein neues Licht. Wer wird sich nächstes Jahr (falls möglich) nicht gegen SARS-CoV-2 impfen lassen?<
Wirklich?
Es gibt schon jetzt Verschwörungstheoretiker, die Behaupten, dass der Virus von den Amerikanern entwickelt wurde, um China am Aufstieg zur ökonomischen Nr. 1 auszubremsen und Geld mit Impfstoffe zu machen. Diese werden sich diesmal trotzdem Impfen lassen, aber weiterhin davon nichts halten.
Dann wird es eine Gruppe von Menschen geben, die in Ihrer Blödheit konsequent bleiben und ohne medizinische Begründung auf eine Impfung schlichtweg verzichten.
Die Menschheit hat auch die
Die Menschheit hat auch die Pest und die spanische Grippe „heil“ überstanden. Man darf nur nicht zu den Losern gehören die dabei abkratzen.
Antwort auf Die Menschheit hat auch die von gorgias
ah... ältere kranke
ah... ältere kranke Mitmenschen, Menschen, welche grad immunschwächende Medikamente nehmen oder eine Operation hinter sich hatten, oder leider an Krankheiten leiden, und solche, welche eben vom Virus zu stark „überschwemmt“ werden, sind alles ... „Loser“.
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Dann hoffen wir mal, dass Sie kein Virus je richtig „packt“ ...
Im Grunde hast du ja recht:
Im Grunde hast du ja recht: es ist besser für uns, wenn wir langsamer laufen im Hamsterrad. Noch wichtiger: dem COV19 können wir nur widerstehen durch mehr Solidarität und weniger Individualismus. Eine Anmerkung aber habe ich: Der „Billig-Schrott aus China“, den du erwähnst kann nicht den Chinesen angehängt werden! Die Produktion billiger Elektronik-Komponenten, Plastik und Klamotten aller Sorten, Grundmedikamente für nahezu die gesamte Pharmaindustrie wurde von unseren hochentwickelten Industriellen zum größten Teil in Billiglohnländer ausgelagert zwecks profitablem „Spuck“ von Massenproduktion.
„Es bleibt zu hoffen dass die
„Es bleibt zu hoffen dass die Verantwortlichen daraus lernen.“ Ich würde eher sagen. Es bleibt zu hoffen, dass es uns (dir und uns allen) gelingen wird, die Verantwortlichen zu zwingen, daraus zu lernen.
Das alles ist ein Vorgeschmack darauf, was noch kommen wird. Denn dieses Lernen (und seine Umsetzung) von dem du sprichst, wird kein Spaziergang sein.
Ich danke euch allen für die
Ich danke euch allen für die positiven Rückmeldungen und die sehr sinnvollen Ergänzungen.
@ Klaus Griesser; ich meinte beim China-Gedanken schon auch „unsere“ Konzerne bei denen wir die Dinger kaufen.
@ Meister Haus; leider habe auch ich die Angst, dass Danach nur „Reset“ gedrückt wird und der Wahnsinn einfach wieder von vorne losgeht. Aber wie die Entwicklung der letzten Stunden zeigt wird es doch vorerst ein Mal ziemlich ernst.
- Ohne allzu große Angst zu verbreiten liegt es jetzt doch an uns allen vernünftig zu sein, Maßnahmen zu akzeptieren und diese sogar aktiv zu unterstützen.
* Es geht wie Peter Gasser schreibt natürlich speziell um unsere Eltern und um kranke und geschwächte Menschen. Und - ganz wichtig - um unsere Sanitäts-Einrichtungen samt Ärzten, Pflegepersonal und Rettungsdiensten. Wenn uns die auch nur für 14 Tage ausfallen werden Leute nicht nur am Corona-Virus sterben.
* Wenn wir das nicht tun, sieht die Zukunft so aus: Hotels werden zu Quarentäne-Stationen ... usw. ... und das noch brutalere wäre, wenn es soweit käme, dass jemand entscheiden müsste ob man diesen- oder jene Patient/in überhaupt versucht zu retten. Ich hoffe natürlich auch dass es nicht soweit kommt ... in einer doch so „wahnsinnig hochentwickelten, technologisch & medizinisch fortschrittlichen und für alles gewappneten westlichen Gesellschaft“ ... der ein so keiner Virus ihre Grenzen aufzeigt.
Dann könnten wir jetzt also
Dann könnten wir jetzt also beginnen, über die Stärkung unseres Immunsystems zu reden. Davon hört man von der Medizinseite leider gar nichts. Lassen wir uns nicht auf ein dumpfes Hoffen auf eine kommende Impfung reduzieren. Das wäre ein altes Mehr-vom Selben. Bewährtes Wissen um den aktiven Schutz unsres Immunsystems und um seine Stärkung gibt es mehr als genug. Und auf nichts anderes als auf unser Immunsystem kommt es letztlich an. Das haben wir jetzt alle verstanden. Dieses Thema kann uns auch ganz allgemein dabei helfen, einen möglichst gesundheitsfördernden Lebensstil zu implementieren. Das wär schon einmal krasse Eigenverantwortung - nicht nur Händewaschen, Abstand usw.
Was hält uns trotz vieler gesundheitsgefährdender Einflüsse gesund? Dazu hat die Resilienzforschung ein paar Antworten. Resiliente Menschen verfügen über einen sog. Kohärenzsinn. Er besteht im wesentlichen aus der Wechselwirkung zwischen drei Variablen: der Verstehbarkeit einer Situation (rationale Informationen), ihrer Handhabbarkeit (Vertrauen in die generelle Lösbarkeit und den persönlichen Beitrag dazu) und in einem Gefühl der Sinnhaftigkeit. Mit Sinnhaftigkeit ist gemeint, dass die Ereignisse des Lebens einen tieferen Sinn haben und dass in ihnen eine motivierende, neugierig machende und herausfordernde Kraft liegt. Dies ist die wichtigste Variable.
Sepp Bacher hat hier auf Salto vor kurzem einen Beitrag gebracht mit dem Titel „Wer zeigt uns den richtigen Weg?“. Ich sag jetzt mal ganz ungeschützt: die Krise zeigt uns den richtigen Weg und sonst niemand.
Aktives, eigenverantwortliches, hoffnungsvolles Tun im Interesse unserer leib-seelischen Gesundheit ist ein mächtiges Mittel gegen Angst und Depression. Könnte das ein Thema für verantwortungsvolle öffentliche Berichterstattung werden? Jetzt sind die Menschen sensibel und offen (und haben auch mehr Zeit). Wenn nicht jetzt, wann dann?
Antwort auf Dann könnten wir jetzt also von Erwin Demichiel
Der Immunologe Univ.-Prof. Dr
Der Immunologe Univ.-Prof. Dr. med. Bernd Gänsbacher hat letzthin im Radio auf eine diesbezügliche Frage einer Hörerin geantwortet. Ein gutes Immunsystem schützt nicht vor einer Infektion. Wenn ich richtig verstanden und kombiniert habe, dann heißt das, dass auch infizierte Personen, bei denen die Krankheit aber - dank des guten Immunsystems - nicht ausbricht, diesen Virus weitergeben können. Und darauf hat er beharrt, dass das Immunsystem nicht vor einer Infektion schützt!
Antwort auf Der Immunologe Univ.-Prof. Dr von Sepp.Bacher
So ist es.
So ist es.
Warum sollte das Immunsystem vor einer Infektion schützen?
Das Immunsystem springt an, wenn es etwas zu bekämpfen gibt: es ist also eine „innere Armee“, aber kein äußerer Panzer.
Antwort auf So ist es. von Peter Gasser
Das Immunsystem schützt nicht
Das Immunsystem schützt nicht vor einer Infektion, sondern davor, an der Infektion zu erkranken. Deshalb sollte jeder sein Immunsystem auf dem bestmöglichen Stand halten.
Univ.-Prof. Dr. med. Bernd Gänsbacher hat leider, leider eine tolle Gelegenheit versäumt, den Menschen eine wichgtige Information zu vermitteln.
Aber ich lass mich gerne belehren, wenn ich falsch liege.
"Sollten wir nicht schon
„Sollten wir nicht schon lange kürzer treten?“ Und ob!
Wieso aber gelingt das offensichtlich notwendige nicht? Obwohl wir es schon längst verstanden haben. Und wie könnte eine nachhaltige Wende gelingen?
Dazu empfehle ich (als Diskussionsbeitrag) die Lektüre des Vortrages von Alexander Langer bei den Toblacher Gesprächen 1994:
https://www.alexanderlanger.org/de/171/1149