Klima und Mensch
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Wichtiger Beitrag, Oliver
Wichtiger Beitrag, Oliver Renzler. Am „Wie die Ziele erreichen“ scheiden sich die Geister. Es braucht mehr Diskussion, auch mit Politikern und Wirtschaftstreibenden, denn die können mehr bewegen,Entscheidungen treffen und die große Menge der Bevölkerung mitnehmen.
Mit einer Aussage bin ich nicht einverstanden: „Zum Beispiel kann es Flugreisen wie Atomkraft einfach nicht mehr geben......“ Atomkraft ist bzgl. CO2 nicht Klima-schädlich. Klima-schädlich sind vor allem die Kohlekraftwerke, die es als alternative zur Atomkraft z. B. in Deutschland vermehr gibt. Kohle wird auch in großen Nationen, wie Indien und China sehr stark zur Stromgewinnung abgebaut und verheizt. Kohlekraftwerke stoßen große Massen CO2 aus. Dasselbe passiert bei Strombewinnung durch Rohöl und Gas.
Georg Lechner, was Sie zur
Georg Lechner, was Sie zur Atomkraft schreiben, ist mir schon klar. Ich meinte auch nicht, dass Atomkraft eine Alternative zur Verheizung fossiler Brennstoffe ist. Ich meinte es andersherum: Kohlekraftwerke sind keine Alternative zu Atomkraft (wie es zum Teil in Deutschland passiert infolge des Herunterfahrens der Atomkraftwerke).
Die Frage ist, von wo kommt in Zukunft der Strom, wenn z.B. immer mehr E-Mobilität propagiert und vermarktet wird? Die Batterien und Akus müssen auch wieder mit Strom aufgeladen werden. Und was die Herstellung der Batterien betrifft, könnte man einen ähnlichen Diskurs machen, wie Sie bez. des Urans etc. machen - sei es bei der Herstellung und beim Recycling.
Strom einsparen: Wir Konsumenten und einfachen Leute haben schon auf Sparlampen umgestellt - und es hat nichts genutzt. Ähnlich sollten wir bei den Haushaltsgeräten verfahren. Neue Geräte verbauchen wenn möglich mehr Ressourcen, als sie dann einsparen. Der Verbrauch an Elektrizität steigt trotzdem, weil die wachsende Wirtschaft immer mehr Strom verbraucht - bei uns vor allem auch im Wintertourismus. Solange die Wirtschaft wächst und auf fossile Energie verzichtet oder den Verbrauch reduziert, um so mehr Strom wird verbraucht.
Ein radikaler Bruch und mehr Verzicht - wie in diesem Beitrag verlangt wird - hat anscheinend keine Aussicht auf Verwirklichung. Niemand will die Verantwortung dafür übernehmen. Lieber glaubt man, dass Forschung und Entwicklung, sowie Innovation das Problem lösen.
Das Problem bei den
Das Problem bei den bisherigen grünen Energiequellen ist nach meiner Meinung, dass sie häufig mit großen Eingriffen in die Natur verbunden sind und auch hohe Wartungskosten haben (Stauseeunglücke können ganze Täler wegspühlen). Ich denke eine Lösung wäre, in Forschung für neue, grüne Energiequellen (ohne Atomenergie und fossile Brennstoffe) zu investieren bzw. Umweltrisiken besser abzuwägen.
Antwort auf Das Problem bei den von Andrea Pichler
@Oliver Renzler - Wie im
@Oliver Renzler - Wie im Artikel aufgezeigt wird, ist die Reduzierung des Energiekonsums ein wichtiger Faktor zur Erreichung der Klimaziele. Dafür braucht es auch eine weitreichende Veränderung des Konsumverhaltens, die auch Verzicht und Aufgabe von liebgewonnenen Gewohnheiten bedeuten (z.B. Nutzung der Eisenbahn anstatt Kurzstreckenflüge, Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel, Car-Sharing, sind nur einige Beispiele). In den diversen Berichten zur Erreichung der Klimaziele wird auf eine notwendige Verringerung des Energieverbrauchs hingewiesen. Es mag sein, dass manche Menschen ihre Gewohnheiten von sich aus ändern und weniger Energie verbrauchen. Meiner Meinung nach müssten die Rahmenbedingungen für die entsprechenden Maßnahmen von der Politik gesetzt werden. Doch davor scheuen die Politiker meist zurück, weil Verzicht oder die Aufgabe liebgewonnener Gewohnheiten (z.B. weniger Individualverkehr oder keine Flugreisen mehr) bei den meisten Wählern schlecht ankommen.
Seit über 10 Jahren ist der Energieverbrauch in den wohlhabenden Ländern (OECD-Ländern) weniger oder mehr gleichbleibend, Grund dafür ist einerseits die demographische Entwicklung (geringes oder null Bevölkerungswachstum) und andererseits die zunehmende Energieeffizienz. In den Schwellenländern (China, Indien etc.) und Entwicklungsländern steigt der Energieverbrauch stark, da einerseits das Bevölkerungswachstum in diesen Ländern stark steigt und auch die Wirtschaft stärker wächst, als in den OECD-Ländern. Es wird schwierig von diesen Ländern Verzicht zu verlangen, da sie wirtschaftlich noch einen enormen Nachholbedarf haben.
Was würden Sie denn als Alternative zu den „alten Werkzeugen“ (Gesetzgebung, Steuern etc.) vorschlagen?
Antwort auf @Oliver Renzler - Wie im von Monika Psenner
@Monika Psenner. Erstmals
@Monika Psenner. Erstmals danke für ihre informativen Beiträge. - Zu ihrer Frage kann ich hier nur kurz antworten: Ich habe oben keinesfalls die alten Werkzeuge in Frage gestellt. Die sind notwendig, und die Gemeinwohlökonomie (als ein Beispiel) deutet an, wie derlei Werkzeug anders - nachhaltiger - genutzt werden könnte. Klimawissenschaftler Georg Kaser ruft jede/n Einzelne/n dazu auf, politischen Druck für ein zeitgemäßes Handeln in Anbetracht der sich nahenden Klimakatastrophe aufzubauen. Ich tue das hier bewusst mit Vermerk auf Verzicht und Verhütung. Beides Unworte, die sich viele nicht zu nennen trauen. - Verzicht: der Anspruch, nicht verbieten oder verteuern zu wollen, kann nur mit gewechseltem Angebot erfüllt werden. Der Atomstrom ist ein Beispiel, so wie auch Neuwagen ohne Euro 6, Glühlampen, Sammeltaxis, Sklaven, usw. : es gibt sie nicht mehr - dank der Werkzeuge. Sollte es dank Werkzeuge zum Beispiel keine Flugreisen mehr im Angebot geben, muss niemand darauf verzichten, auch die Reichen nicht! ;) Wie weit ein geändertes Angebot von der Weltgesellschaft angenommen wird, ist fraglich. Aber Covid-Zeiten haben gelehrt, dass viele Angebote auf Null gingen und die Mehrheit dies akzeptierte. - Verhütung: wir sind zu viele. Fast alle unserer globalen Übel gehen auf die Überbevölkerung zurück. Wären wir nur halb so viele Menschen, hätten wir eben viele Probleme weniger - und Freiheiten mehr. Wie eben 1975.
Antwort auf @Monika Psenner. Erstmals von Oliver Renzler
2. Teil des Briefes an Prof.
2. Teil des Briefes an Prof. Kaser:
Anstelle der Eisenbahnmagistrale Berlin-Palermo mit BBT und Brücke von Messina:
1. Bau der Wasserstraßen von der Donau zur Adria und von der Donau zur Nord- und Ostsee (Donau-Oder-Elbe-Kanal) für das älteste Transportmittel. Dies ginge einher mit der Bewirtschaftung von Flussräumen zur Sicherung unseres Lebensraumes:
a) Durch Maßnahmen zum Hochwasserschutz nach dem Prinzip: „Wehrt den Anfängen“ durch Schutz des Bodens vor Erosion mit natürlichen Methoden (z. B. Schadholz oder Weihnachtsbäume in Erosionsrinnen verbauen, nicht verbrennen!), durch Retentionsräume „Polder“ längs der Wasserläufe und der Wasserregulierung durch Speicher am Oberlauf, um so die Kraft des Wassers zu zähmen und nutzbar zu erhalten.
b) Durch die Nutzung der Wasserkraft auch in flachen Gewässern zur Stromerzeugung
c) Durch die Schiffbarmachung von Flüssen, Seen und Kanälen
d) Durch Fischzucht und andere Aquakulturen
e) Durch Einrichtungen für Sport, Freizeit und Erholung
und so wertvollen Lebens und Wirtschaftsraum am Wasser zu gewinnen.
2. Umbau bestehender Autobahnen und Straßen durch die PV-Überdachung und Einführung des Einschienen-Hängebahn-Systems, das die Elektrifizierung des Verkehrs schon in etlichen Jahren und nicht Jahrzehnten möglich macht, die Abgase eliminiert, die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit der so wichtigen Verkehrsader erhöht!
Das Inntal und das Etschtal würden von einer Bedrängnis (2 weitere Bahngleise) und Länder und EU von einem finanziellen Desaster befreit!
Mit „Bla, bla, bla ? tirol-adria.com !“ habe ich vor dem Kongresszentrum in Toblach auf die Nutzlosigkeit solcher Gespräche hinweisen wollen, wenn die Politik keine Schlüsse daraus zieht und auf konkrete Vorschläge auch nicht im Geringsten eingeht.
Wenn auch die Wissenschaft hinter diesen Vorschlägen stünde, würde die Politik keine Ausflüchte mehr finden und vor noch härterer Gangart verschont werden.
Sehr geehrter Herr Prof.
Sehr geehrter Herr Prof. Georg Kaser,
bei den Toblacher Gesprächen haben Sie die Abkehr von der Marktwirtschaft gefordert, weil von der Politik keine Reaktion auf die Warnungen der Wissenschaftler erfolgte. Bevor ein so radikaler Schritt verlangt werden kann, sollten doch Wasserüberleitungen angegangen werden:
- Vom Kongo- in das Tschadbecken, durch Sahel und Sahara bis zum Mittelmeer um so einen 2. Nil zu schaffen. (Das Projekt Transaqua wurde schon 1992 bei der Konferenz von Rio unterbreitet)
- Von Sibirischen Flüssen,- bevor diese ungenutzt in das Eismeer münden - in den sonnigeren Teil Zentralasiens - in die Aral-Kaspische Region – um damit dem Eismeer entsprechend weniger Wärme zuzuführen (1/5 der Weltstromproduktion)
um den steppen- und wüstenhaften Gebieten Wasser zuzuführen und dadurch grüne Lungen, Wachstum und Gedeihen zu ermöglichen und so negativen Folgen der Erderwärmung entgegenzuwirken.
Oder in Europa umweltverträglichere Alternativen für den Personen- und Güterverkehr zu verlangen.
Der 2. Teil folgt!