Gastkommentar
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Herr Freud,
Herr Freud,
auf Ihre (wodurch auch immer bedingte) gehässigen Unterstellungen gegen meine Person brauche ich nicht einzugehen, Sie scheinen mir da sowieso zu festgefahrene Ansichten zu haben. Habe anderes zu tun. Ich finde es dennoch amüsant, dass Sie von meinem Studium oder meiner Tätigkeit in der Interessenvertretung schließen, dass ich ein fauler Nichtsnutz bin, der auf dem Weg dazu ist, ein volksfeindlicher Schmarotzer (= für Sie sind Politiker das ja wohl) zu werden. Da wissen Sie mehr über mich als ich selbst. Und dass ich nie gearbeitet habe - naja, glauben Sie das, wenn das Ihr Weltbild bestätigt - bin Ihnen nicht böse ;)
Ich weiß nicht, wo sie herauslesen, dass Studierende stärker als alle anderen von Ihnen genannten Berufs- bzw. Bevölkerungsgruppen betroffen sein sollen. Ich nehme an, Sie schätzen große Teile der akademische Bildung so oder so gering und haben jetzt eben eine Gelegenheit gefunden, es der linksgrünversifften SH auszuwischen. Gerne, da sind Sie nicht der erste. Wahrscheinlich hätten Sie gewollt, dass ich den Text mit „Es reicht“ oder „Wie lange noch“ oder anderen Slogans der Gastronomen beginnen müssen, um Sie glücklich zu machen? Aber ich habe über die Studierenden geschrieben. Stellen Sie sich vor, ich hätte über Rentner und Gastronomen gesprochen, da hätten dann Leute wie Sie gesagt: „Wos erlab der sich denn?!“
Alle übrigen Aussagen sind dermaßen grenzwertig, dass ich mich nicht dazu äußere. Es geht Ihnen ja eh nicht um die Sache, sonst hätten Sie nicht bei einem spezifischen Gastbeitrag extra über mich recherchiert, was Sie so finden, um dann Ihrem Frust freien Lauf zu lassen. Sehen Sie Südtirol so, wie Sie es für richtig befinden - nur ein schneller Hinweis: Das von Juristen geknechtete Südtirol produziert in seiner Bozner Universität streng genommen vor allem Absolventen, die in den von Ihnen genannten Fächern ausgebildet wurden.
Ich mache mir für die Zukunft mehr Sorgen bei Menschen wie Ihnen die China als Vorbild nehmen. Jedenfalls könnten Sie in diesem so fortschrittlichen Land nicht Ihre Meinung in Kommentaren äußern. Ich würde darin keinen Fortschritt erkennen, selbst wenn Sie glauben, mich verachten zu müssen.
Wie wenig, enge Denkmuster,
Wie wenig, enge Denkmuster, negative Vorurteile, abwertende Bewertungen, Schulmeisterei, unbelegbare Behauptungen und von-oben- herab Zuschreibungen mit seriöser Themenauseinandersetzung bzw. bereichernder Diskussionskultur zu tun haben, kann man an diesem Kommentar von Siegfried Freud gut erkennen.
Wie wohltuend hingegen ist der Kommunikationsstil des jungen Autors Julian Nikolaus Rensi!
Anscheinend sind es die Jungen, die es besser verstehen, dass es in der Debatte oder Kommunikation gilt, Inhalt von Person zu trennen. Und die Person/die Persönlichkeit des Diskutanten zu respektieren.
Sie haben eine interessante
Sie haben eine interessante Auffassung von konstruktiver Kritik. Wer hier „dünnhäutig“ ist, sei dahingestellt. Ich merke nur, dass man mit Ihnen kaum reden kann, weil Sie aus mir irgendeine Fantasieperson in Ihrer persönlichen Vorstellung gemacht haben - von Wegen neue Generation der SVP, irgendwen beerben...Was soll ich Ihnen darauf antworten? Wenn Sie ein Problem mit - ich rate mal - LH Kompatscher haben, melden Sie sich besser bei ihm, nicht bei mir. Oder Senator Durnwalder? Der war auch in Innsbruck...
Ich vertrete nicht „die gesamte Bevölkerung“, weil mich auch niemand dazu befugt oder beauftragt hat, genauso wenig wie Sie, sondern nur die Studierenden im Rahmen meiner Tätigkeit in der sh.asus - und die ist kein Landtag, sondern eine Interessenvertretung. Aber und in Bezug auf „aufmerksam lesen“: Schreibe ich im Beitrag nicht gerade, dass jede Interessenvertretung immer auch das Allgemeinwohl vor Augen haben muss? Somit erteile ich genau diesem lobbyistischen Ansatz, der ausschließlich auf die eigene Gruppe schaut, eine klare Absage.
Sie können sich nun gerne weiter ausdenken, was ich alles so vorhabe, wie sehr ich mit der unfähigen Politik unter einer Decke stecke oder sonst was. Konstruktive Kritik braucht jede Organisation, aber Sie äußern sich nicht zur Angelegenheit, über die ich für die SH geschrieben habe und üben somit auch keine „konstruktive“ Kritik.